CH662589A5 - Verstelleinrichtung fuer die nadelsenker von strickmaschinen, insbesondere flachstrickmaschinen. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verstelleinrichtung für die Nadelsenker von Strickmaschinen, insbesondere Flachstrickmaschinen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
An den meisten in Betrieb befindlichen Flachstrickmaschinen ist die Verstelleinrichtung für die Nadelsenker rein mechanisch in der Weise ausgebildet, dass den Nadelsenkern verschiedene Schieber zugeordnet sind, die im Hubumkehrpunkt des Schlittens selektiv betätigt werden, so dass dadurch die betreffende Einstellung des jeweils nachlaufenden Nadelsenkers für den Betrieb auswählbar ist. Diese rein mechanischen VerStelleinrichtungen sind deshalb unbefriedigend,
weil hierbei konstruktionsbedingt nur einige wenige Einstellmöglichkeiten für die Nadelsenker gegeben sind.
Man ist deshalb dazu übergegangen, Verstelleinrichtun-gen für die Nadelsenker zu schaffen, die mit einem Schrittmotor versehen sind, der in der Lage ist, die Nadelsenker im wesentlichen stufenlos auf eine bestimmte Position einzustellen, was eine wesentlich erhöhte Gestrickvielfalt aufgrund unterschiedlicher Maschendichte möglich macht. Derartige VerStelleinrichtungen sind aus der DE-OS 21 11 553 und der DE-OS 21 53 429 bekannt.
Bei der aus der letztgenannten Druckschrift bekannten Verstelleinrichtung ist der Schrittmotor mit dem Nadelsenker starr verbunden, was bedeutet, dass das Ausserbetriebsetzen des Nadelsenkers mit Hilfe des Schrittmotors erfolgt und
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dadurch jeder Nadelsenker stets wieder neu eingestellt werden muss. Dieses Ausserbetriebsetzen des einen Nadelsenkers und Inbetriebsetzen des anderen Nadelsenkers durch Verstellen des jeweils zugeordneten Schrittmotors erfolgt im Umkehrpunkt des Schlittenhubes, also vor dem eigentlichen Betrieb des Strickens, wie bei den mechanischen Versteileinrichtungen. Es ergibt sich somit ein Zeitproblem und ein Problem bezüglich der Genauigkeit der Reproduzierbarkeit der Einstellung des betreffenden Nadelsenkers. Bei der aus der erstgenannten Druckschrift bekannten Verstelleinrichtung ist eine Abhebe-Vorrichtung vorgesehen, mit der der nicht im Betrieb befindliche Nadelsenker einschliesslich seiner VerStelleinrichtung mit Schrittmotor vom Nadelbett abzuheben ist. Damit ist zwar das angesprochene Zeitproblem entfallen, da die Einstellung und Verstellung des Nadelsenkers während des Schlittenhubes in der angehobenen, nicht wirkenden Position der Verstelleinrichtung erfolgen kann. Nach wie vor wird jedoch im Umkehrpunkt des Schlittenhubes, also vor dem eigentlichen Betrieb des Strickens, wie bei den mechanischen Versteileinrichtungen, die Verstelleinrichtung insgesamt mit dem bereits in seine vorgewählte Stellung gebrachten Nadelsenker zu den Nadeln hin, also in Betrieb gebracht. U.a. aufgrund dieser Konstruktionen ist bei beiden bekannten Versteileinrichtungen jedem Nadelsenker ein separater Schrittmotor zugeordnet, wobei dieser jeweils so angeordnet ist, dass seine Verstellbewegung in Richtung der Verschiebung des Nadelsenkers wirkt.
Aus der DE-OS 26 22 883 ist eine Verstelleinrichtung für Nadelsenker der eingangs genannten Art bekanntgeworden, bei der die beiden schräg zueinander gerichteten Nadelsenker von einer horizontal bewegbaren Kurvenschieberstange betätigbar sind, welcher an seinem Zahnstangenende von einem Schrittmotor antreibbar ist. Mit dieser Kurvenstange ist es möglich, sowohl die Nadelsenker in und ausser Tätigkeit zu bringen, als auch eine Höheneinstellung der Nadelsenker in gewissen Grenzen zu erreichen. Die Bewegung der Kurvenschieberstange mittels des Schrittmotors erfolgt in jedem Falle im Umkehrpunkt des Schlittenhubes. Da die Kurvenstange nicht nur eine Bewegung in Verstellrichtung auf diese Nadelsenker ausübt, sondern auch eine Bewegungskomponente senkrecht dazu erbringt, und da die Höheneinstellung der Nadelsenker ohne deren Abheben von der Kurvenstange erfolgt, benötigt man hierzu einen sehr starken Schrittmotor, was sich nachteilig sowohl auf die Kosten als auch auf die vom Schlitten zu bewegenden Massen auswirkt. Ein weiterer Nachteil dieser Verstelleinrichtung besteht darin, dass in jedem Schlittenumkehrpunkt die Höheneinstellung für die Nadelsenker erneut vorgenommen werden muss, da die betreffende Höheneinstellung mit dem In- und Aussertätig-keitbringen des einen bzw. anderen Nadelsenkers verloren geht. Dies bedingt nicht nur eine schlecht reproduzierbare Einstellung, sondern auch einen erheblichen Zeitaufwand bei der Einstellung.
Bei allen den genannten bekannten Versteileinrichtungen wird somit der in seiner Nichtarbeitsstellung vorgewählte Nadelsenker ausschliesslich im Schlittenumkehrpunkt in Betriebsstellung gebracht und dann während des Schlittenhubs nicht mehr verstellt, was dazu führt, dass die Gestrickdichte ausschliesslich insgesamt pro Reihe einheitlich veränderbar ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese negative Auswirkung auf die Gestrickvielfalt zu vermeiden und eine Verstelleinrichtung für die Nadelsenker von Strickmaschinen, insbesondere Flachstrickmaschinen der genannen Art zu schaffen, mit der es möglich ist, die Gestrickdichte nicht nur in Längsrichtung, sondern auch in Querrichtung des Gestrik-kes unterschiedlich zu machen.
Diese Aufgabe wird bei einer Verstelleinrichtung für die
Nadelsenker der genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Da bei der erfindungsgemässen Verstelleinrichtung der betreffende arbeitende Nadelsenker auch während des Hubs des Schlossschlittens verstellbar ist, ist es auch möglich, die Gestrickdichte auch in seiner Richtung quer zur Längsrichtung des Gestrickes bzw. zur Strickrichtung unterschiedlich einzustellen. Dies macht es möglich, Gestricke beliebiger Vielfalt herzustellen, da es möglich ist, die Nadelsenker in jeder Strickreihe und innerhalb jeder Strickreihe für jede einzelne Masche unterschiedlich einzustellen.
Es ist zwar aus der CH-PS 465 117 bekannt, mit Hilfe einer mechanischen Verstelleinrichtung die Nadelsenker auch während des Schlittenhubes zu verstellen, jedoch erfolgt dies dort über relativ komplizierte und aufwendige Schlittenführungsstäbe, die mit verstellbaren Steuerkurventrägern versehen sind, an denen eine Hebelvorrichtung zur Wirkung kommt, die mit Verschiebeelementen für die Nadelsenker verbunden ist. Nicht möglich mit dieser mechanischen Verstelleinrichtung ist es allerdings, in den einzelnen Strickreihen unterschiedliche Kombinationen der Gestrickdichte vorzusehen, da die einmal eingestellten Steuerkurventräger in jeder Gestrickreihe dieselbe unterschiedliche Maschendichte vorsehen. Damit ist zwar eine gewisse Erweiterung der Gestrickvielfalt erreicht, jedoch nur in einem relativ eng begrenzten Masse. Aus diesem Grunde hat diese bekannte mechanische Verstelleinrichtung in die Praxis keinen allzu grossen Eingang gefunden. Nach wie vor wird das Einstellen der Nadelsenker nicht nur bei rein mechanischen VerStelleinrichtungen, sondern auch bei mit einem Schrittmotor versehenen VerStelleinrichtungen ausschliesslich vor dem Inbetriebsetzen, beispielsweise im Schlittenumkehrpunkt vorgenommen.
Gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung sind bei einer derartigen Verstelleinrichtung, bei der die Nadelsenker mittels eines Führungszapfens in einem gegenüber der Schlittenachse geneigten Führungsschlitz geführt sind und die Führungszapfen unter der Wirkung einer Zugfeder an einer Verstelleiste anliegen, die vom Schrittmotor in einer zu Richtung des Führungsschlittens geneigten Richtung angetrieben ist, die Führungszapfen der Nadelsenker mit einem Führungshebel schwenkbar verbunden, dessen anderes Ende an einer demgegenüber ortsfesten, parallel zum Führungszapfen angeordneten Achse schwenkbar gehalten. Dies macht es möglich, auch dann, wenn die beiden Nadelsenker von einem gemeinsamen Antriebsmotor angetrieben sind, mit dem Schrittmotor auch in mit mindestens einem Nadelsenker belasteten Zustand eine Höheneinstellung durchzuführen. Der Führungshebel nimmt nämlich diejenige Bewegungskraftkomponente auf, die in einer Richtung quer zum Führungsschlitz des Nadelsenkers wirkt, so dass Verkanten und Reibungen vermieden sind, die auf die Auslegung des Schrittmotors wesentlichen Einfluss haben. Es ist somit kein Problem, den betreffenden Nadelsenker auch während des Schlittenhubes schnell und genau zu verstellen und mit dieser jeweils neuen Einstellung gleichzeitig zu strik-ken.
Zweckmässigerweise sind die Führungshebel an der der Verstelleiste abgewandten Seite des Führungszapfens des Nadelsenkers angeordnet, wobei die Verstelleiste vertikal verfahrbar ist.
Eine einfache Konstruktion bietet sich dann, wenn zwei parallel verfahrbare Verstelleisten vorgesehen sind, die von einem zwischen ihnen angeordneten gemeinsamen, mit dem Schrittmotor verbundenen verfahrbaren Antriebselement beaufschlagbar sind. Damit kann bei gleichbleibender Höheneinstellung während eines Hin- und Rückhubes die Einstellung beider Verstelleisten mittels eines einzigen Einstellvorganges erfolgen.
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Um eine möglichst genaue Höheneinstellung der Nadelsenker, die vorherbestimmbar und reproduzierbar ist, zu erreichen, ist gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung das Antriebselement mit einer längs einer Spindelwelle des Schrittmotors verfahrbaren Innengewindebuchse ohne wesentliches Spiel formschlüssig verbunden. Dies erfolgt zweckmässigerweise dadurch, dass das Antriebselement einen zum Aussenumfang der Buchse hin verfahrbaren Schieberteil aufweist, der von einem senkrecht zur Verschieberichtung verlaufenden Exzenter bewegbar ist. Auf diese Weise wird durch Verdrehen des Exzenters der Schieberteil an die Buchse gedrückt, so dass mittels dieser Art Reibschlussverbindung ein die Verstellgenauigkeit des Antriebselementes beeinflussendes Spiel vermieden ist.
Um eine Anpassung der Verstelleinrichtung an unterschiedliche Nadelfeinheiten der Strickmaschine zu erreichen, ist gemäss einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung zwischen dem Antriebselement und den Verstelleisten ein auswechselbar gehaltenes Zwischenglied vorgesehen. Durch Tausch dieses Zwischengliedes ergibt sich eine Parallelverschiebung der Nulleinstellung der Verstelleinrichtung, was jedoch eine derartige Änderung in der Motor- und Schaltereinstellung nicht notwendig macht. Mit dieser Massnahme wird eine Anpassung derart erreicht, dass nach wie vor die mittlere notwendige Verstellzeit für die Nadelsenker erhalten bleibt und dennoch eine Einstellung bzw. Anpassung an die Feinheit der Strickmaschine möglich ist.
Um auch die maschineneigenen mechanischen Toleranzen ausgleichen zu können, ist gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung zwischen dem Antriebselement und den Verstelleisten ein Korrekturglied angeordnet, das mit dem Antriebselement fest verbunden ist. Dieses Korrekturglied wird in Abhängigkeit von der mechanischen Toleranz der Verstelleinrichtung und derjenigen der Befestigung am Schlitten im Bezug auf die Nadelsenker ausgewählt.
Zur Festlegung des Nullpunktes in einer unteren Stellung des Antriebselementes ist eine Anschlagvorrichtung vorgesehen, deren beide relativ zueinander beweglichen Anschlagelemente in Umfangsrichtung aufeinandertreffen. Dies verhindert, dass die Buchse gegen einen axialen Anschlag trifft, was bewirken würde, dass es dort zu einer Selbsthemmung führen würde, die vom Schrittmotor nicht ohne weiteres wieder gelöst werden könnte. Die Einstellung ist dabei derart, dass ein an der Spindel radial vorstehender Zapfen in der vorletzten Umdrehung gerade noch an einem axial von der Buchse vorstehenden Vorsprung vorbeiläuft, während er in der nächsten Umdrehung dort anschlägt, weil dieser Vorsprung in die Umfangsbahn des Spindelzapfens gelangt.
Bei der erfindungsgemässen Verstelleinrichtung ist ferner eine obere Wegbegrenzung vorgesehen, die in entsprechender Weise wie die genannte untere Wegbegrenzung bzw. Nullpunkteinstellung vorgenommen werden könnte. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel vorliegener Erfindung ist jedoch das Antriebselement bzw. dessen Buchse gegen eine mit ihrem abgewandten Ende ortsfest anliegende Druckfeder bewegt und während des Zusammendrückens der Druckfeder kommt sie aus dem Gewinde der Gewindespindel frei. Mit anderen Worten, sobald das Antriebselement die Druckfeder zusammendrückt, läuft die Innengewindebuchse aus dem Aussengewinde, so dass keine weitere axiale Verstellung erfolgt. Dennoch kann mit einem Zurückdrehen des Schrittmotors ein Wiederineinandergreifen der beiden Gewinde erfolgen, weil die Druckfeder das Antriebselement bzw. dessen Buchse gegen den Gewindebereich der Gewindespindel drückt.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
Fig. 1 in Draufsicht einen mit der erfindungsgemässen Verstellvorrichtung für die Nadelsenker versehenen Schlossschlitten,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Verstelleinrichtung in einer zu Fig. 1 rechtwinkligen Ebene,
Fig. 4 eine Ansicht gemäss Pfeil IV der Fig. 3, und
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 3.
Die in der Zeichnung dargestellte Verstelleinrichtung 11 gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung für Nadelsenker 12,13 einer Flachstrickmaschine ist erfindungsgemäss derart ausgebildet, dass der sich jeweils im Betrieb befindliche, gegenüber dem Strickschloss im Schlossschlitten 14 nachlaufende Nadelsenker 12 oder 13 während des Hubs des Schlossschlittens 14 in die eine oder andere Richtung in seiner Höhe verstellt werden kann, so dass die Dichte der einzelnen Maschen nicht nur in den einzelnen Strick- bzw. Maschenreihen, sondern auch bei jeder einzelnen Masche innerhalb jeder Maschenreihe unterschiedlich gewählt und eingestellt und gleichzeitig entsprechend dicht oder weniger dicht gestrickt werden kann.
Von einem der bei einer Flachstrickmaschine vorgesehenen Schlossschlitten 14 ist in Fig. 1 im wesentlichen nur die obere bzw. vordere dem Nadelbett abgewandte Schlossplatte 16 ersichtlich, an der die einzelnen Elemente der Verstelleinrichtung 11 für die Nadelsenker 12,13 befestigt sind, welche letzteren in einer dahinterliegenden Ebene (siehe Fig. 2) angeordnet sind. Vom Schlossschlitten 14 bzw. deren Schlossplatte 16 ist darüber hinaus nur ein Ausschnitt insofern dargestellt, als es nur die Nadelsenker 12,13 mit ihrer Verstelleinrichtung 11 im Bereich eines Schlosses des Schlittens 14 zeigt.
Die beiden Nadelsenker 12,13 sind in üblicher Weise bezüglich einer gedachten Längsmittelebene 17 des betreffenden Schlosses symmetrisch in der Weise angeordnet, dass sie aufeinander zulaufend geneigt angeordnet sind und an der Rückseite einer unteren bzw. hinteren Schlossplatte 18 in einer Führung 19 in Richtung der geneigt verlaufenden Doppelpfeile A und A' bewegbar gehalten sind. Gemäss Fig. 2 ist jeder Nadelsenker 12,13 mit einem etwa L-förmigen Mitnahmeglied 21 verbunden, das sich ebenfalls in Richtung des Doppelpfeiles A bzw. A' bewegen kann. Das Mitnahmeglied 21 liegt mit seinem langen Arm 22 auf der Vorderseite der hinteren Schlossplatte 18 auf, also gegenüber dem Nadelsenker 12,13, der durch die hintere Schlossplatte 18 hindurch mit dem Mitnahmeglied 21 verbunden ist. Der Nadelsenker 12,13 oder das zugehörige Mitnahmeglied 21 ist mit einer Zugfeder 24 verbunden, deren anderes Ende an einem ortsfesten Teil, beispielsweise der hinteren Schlossplatte 18 befestigt ist und die in Richtung des Doppelpfeils A bis A' verläuft und auf diese Weise bestrebt ist, den Nadelsenker 12,13 in seine tiefste Position zu ziehen.
Unter der Wirkung dieser Zugfeder 24 liegt der kurze Arm 23 des Mitnahmegliedes 21 an einem radialen Kugellager 26 an, das am hinteren Ende eines Führungszapfens 27 befestigt ist, der in einer Richtung senkrecht zum Nadelsenker 12,13 zwischen der hinteren und der vorderen Schlossplatte 18,16 verläuft. In einem der vorderen Schlossplatte 16 zugewandten Endbereich ist der Führungszapfen 27 in dem einen Ende eines Führungshebels 28 schwenkbar gelagert, wobei der Führungshebel 28 vom Führungszapfen 27 durchdrungen ist und an einem hinteren Bund 29 des Zapfens 27 anliegt. Das andere Ende des Führungshebels 28 besitzt eine langgestreckte Lagerbuchse 31, die an einer parallel zum Führungszapfen 27 verlaufenden ortsfesten Achse 32 schwenkbar gela5
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Das vordere Ende jedes Führungszapfens 27 liegt über ein radiales Kugellager 33 an einer der beiden Verstelleisten 36, 37 an, die mit Hilfe eines gemeinsamen Schrittmotors 38 (siehe Fig. 3) in gemäss der Zeichnung vertikaler Richtung gemäss Doppelpfeil B hin- und herbewegbar sind. Jede Verstelleiste 36,37 ist mit einem Schieber 41, 42 verbunden, die beide parallel zueinander verlaufend im Schlitz 43 jeweils einer Führungsplatte 44,45 der den Schrittmotor 38 enthaltenden Antriebseinheit 39 gemäss Doppelpfeil B bewegbar geführt sind. Jeder Schieber 41,42 ist an seinem der Verstellleiste 36, 37 abgewandten Ende mit einer Rolle 46,47 versehen, die mit einem senkrecht hierzu verlaufenden mit einer Kurvenbahn 49 versehenen Stellschieber 48 zusammenwirkt. Der in Richtung des Doppelpfeils C hin- und herbewegbare Stellschieber 48 bestimmt ob und welcher Nadelsenker 12,13 zur Wirkung kommt. Gemäss Fig. 1 ist der linke Nadelsenker 12 ausser Wirkung, da er über den Führungszapfen 27 und die Verstelleiste 36 in seine oberste nicht wirksame Stellung geschoben ist, während der in Fig. 1 rechte Nadelsenker 13 betriebsbereit ist. Der Stellschieber 48 kann aber auch so gestellt sein, dass beide Nadelsenker 12,13 ausser Tätigkeit sind, was dann der Fall ist, wenn die Rollen 46, 47 beider Schieber 41,42 durch den Stellschieber 48 nach oben geschoben sind. Das Zurückführen der Schieber 41,42 bei der Freigabe durch den Stellschieber 48 erfolgt unter der Wirkung der am Mitnahmeglied 21 angreifenden Zugfeder 24.
Im folgenden sei auf die Antriebseinheit 39 der Verstelleinrichtung 11 eingegangen, wie sie sich aus den Fig. 3 bis 5 ergibt. Die Antriebseinheit 39 ist mit ihren Führungsplatten 44,45, in denen die mit den Verstelleisten 36,37 versehenen Schieber 41,42 geführt sind, auf der vorderen Schlossplatte 16 des Schlossschlittens 14 befestigt und mittels eines Passstiftes 51 fixiert. Die Grundplatte 44 ist an einem Gehäuse 52 befestigt, an dessen unterem Ende (Fig. 3) der Schrittmotor 38 angeflanscht ist, dessen Abtriebswelle 53 über eine Verbindungshülse 54 mit einer Gewindespindel 56 drehfest und in axialer Richtung fest verbunden ist. Die Gewindespindel 56 durchdringt eine axiale Ausnehmung 57 im Gehäuse 52 und ist am dem Schrittmotor 38 gegenüberliegenden Ende des Gehäuses 52 mittels eines Radiallagers 58 und eines Axiallagers 59 drehbar gelagert. Auf der Gewindespindel 56 ist eine Innengewindebuchse 61 in axialer Richtung gemäss Doppelpfeil B bei Rotieren der Gewindespindel 56 hin und her verfahrbar, da sie in Umfangsrichtung unverdrehbar gehalten ist. Dazu ist die Innengewindebuchse 61 mit einem unverdrehbar gehaltenen, jedoch in Querrichtung etwas verschiebbaren Verbindungselement 62 formschlüssig und, wie noch zu zeigen sein wird, gegebenenfalls reibschlüssig verbunden. Für den Formschluss greift der Aussenumfang der Innengewindebuchse 61 in eine Ausnehmung 63 des Verbindungselementes 62 ein. Parallel zur Gewindespindel 56 ist ein Exzenter 67 angeordnet, dessen Schaft 66 eine Bohrung 68 des Verbindungsschieberelementes 62 durchdringt und dessen Endzapfen 69 und dessen mit einem Schraubenzieherschlitz versehener Kopf 71 um einige Zehntel Millimeter exzentrisch zum Schaft 66 angeordnet und drehbar gelagert sind. Dies bedeutet, dass durch Verdrehen des Exzenters 67 das Verbindungselement 62 aufgrund der Exzentrizität des Schaftes 66 zur Drehachse von Endzapfen 69 und Kopf 71 in Richtung zum Aussenumfang der Innengewindebuchse 61 hin verschoben wird. Dadurch ist ein Anpressen des Verbindungselementes 62 an die Innengewindebuchse 61 und damit zusätzlich zum Formschluss ein Reibschluss möglich, der vermeidet, dass das ansonsten unvermeidliche Spiel zwischen Gewindespindel 56 und Innengewindebuchse 61 in die Genauigkeit der Verstellung der Verstelleinrichtung 11 eingeht. Wie der Zeichnung ferner zu entnehmen ist, besitzt das Verbindungselement 62
an seinem unteren Ende einen radial vorstehenden Mitnehmerstift 72, der mit den beiden Verstelleisten 36, 37 mittelbar in Wirkverbindung steht bzw. bringbar ist.
Zwischen dem Mitnehmerstift 72 und den unteren Kanten 73 der beiden Verstelleisten 36, 37 ist einerseits ein Korrekturglied bzw. -klotz 74 und ein Zusatzglied bzw. -klotz 76 angeordnet. Der Korrekturklotz 74 ist dazu vorgesehen, die maschineneigenen Toleranzen hinsichtlich der Herstellung auszugleichen. Dabei wird bei jeder mit einer erfindungsgemässen Verstelleinrichtung 11 zu versehenden Flachstrickmaschine der senkrechte Abstand zwischen dem Mitnehmerstift 72 der Antriebseinheit 59 in Nullstellung und dem Passstift 51 am Schlossschlitten 14 bzw. der in sie passenden Bohrung der Antriebseinheit 39 gemessen und entsprechend der Abweichung vom Sollwert ein Korrekturklotz 74 entsprechender Abmessung gewählt und am Verbindungselement 62 befestigt. Demgegenüber dient der auswechselbar gehaltene Zusatzklotz 76 dazu, die erfindungsgemässe Verstelleinheit bzw. deren Antreibseinheit 39 an unterschiedliche Feinheiten des Gestrickes bzw. der in der Flachstrickmaschine verwendeten Nadeln anzupassen. Je nach der gewählten Feinheit ist ein grösserer oder kleinerer Hubbereich oder eine Versetzung des Hubbereichs nach oben oder unten für den Nadelsenker 12, 13 notwendig. Dies wird durch die Verwendung eines längeren oder kürzeren Zusatzklotzes 76 erreicht, was lediglich eine Parallelverschiebung der an der Antriebseinheit 39 unmittelbar einzustellenden Nullstellung bedeutet. Diese parallele Verschiebung kann jedoch ohne ein Verändern der Nullstellung berücksichtigt werden.
Die Verfahrbarkeit der Innengewindebuchse 61 bzw. des damit verbundenen Verbindungselementes 62 gemäss Doppelpfeil B ist sowohl nach oben als auch nach unten hin begrenzt. Die untere Begrenzung bildet ein Anschlagstift 81, der radial im Bereich der Verbindungshülse 54 aus der Abtriebswelle 53 hervorsteht, zusammen mit einem Anschlagvorsprung 82, der in axialer Richtung nach unten von der Innengewindebuchse 61 aus vorsteht. Dies bedeutet, dass dann, wenn die Innengewindebuchse 61 in den Bereich ihrer unteren Bewegungsbegrenzung läuft, der Anschlagvorsprung 82 in die Umfangsbewegungsbahn des Anschlagstiftes 81 gelangt, so dass dieser an den Vorsprung 82 in Umfangsrichtung auftrifft. Die räumliche Lage von Stift 81 und Vorsprung 82 ist derart, dass am Ende der vorletzten Umdrehung vor dem Endanschlag der Anschlagstift 81 sich gerade noch unter dem sich axial bewegenden Anschlagvorsprung 82 wegbewegen kann.
Die obere Begrenzung der Bewegung der Innengewindebuchse 61 bzw. des Verstellelementes 62 ist dadurch bestimmt, dass die Innengewindebuchse 61 bei Erreichen des maximalen Hubes aus dem Aussengewinde der Gewindespindel 56 freikommt. Dies bedeutet, dass das Aussengewinde der Gewindespindel 56 in einem bestimmten Bereich vor ihrem in den Lagern 58 und 59 gehaltenen Ende aufhört. Um bei einem Rückwärtsdrehen des Schrittmotors 38 ein einfaches Wiedereinfädeln des Aussengewindes der Gewindespindel 56 in die Innengewindebuchse 61 zu gewährleisten, ist im Wege des Verbindungselementes 62 zu seinem maximalen Hub hin eine Druckfeder 83 vorgesehen, die beim Ausführungsbeispiel den Schaft 66 des Exzenters 67 umgibt und sich mit einem Ende am Gehäuse 52 abstützt. Es versteht sich, dass die Druckfeder 83 auch die Gewindespindel 56 umgeben könnte. Die Druckfeder 83 ist dabei so lang, dass sie noch vor dem Ausfädeln der Innengewindebuchse 61 aus dem Gewinde der Gewindespindel 56 bis zu einem gewissen Grade zusammengedrückt wird, so dass durch den von ihr erzeugten Gegendruck nach dem Ausfädeln bzw. Freikommen der Buchse 61 aus dem Spindelgewinde ein axialer Druck vorhanden ist, der das oben genannte Wiedereinfädeln
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bzw. Wiederineinandergreifen der beiden Gewinde ermöglicht.
Anhand der Fig. 5, die die Anschlagvorrichtung 81, 82 ebenfalls zeigt, sei die Möglichkeit der Nullpunkteinstellung der Antriebseinheit 39 dargestellt. Der Schrittmotor 38 ist ein Vierphasenschrittmotor, der pro voller Umdrehung von 360° 24 Schritte durchführt, d.h. sich um 15° pro Schritt bewegt. Mit anderen Worten, die einzelnen Phasen des Schrittmotors 38 werden jeweils abwechselnd mit einem Impuls angesteuert, so dass die einzelnen Phasen abwechselnd den Rotor um 15° pro Impuls weiterbewegen. Im Bereich des unteren Bewegungsendes ist ein Mikroschalter 84 vorgesehen, der bei einem verbleibenden Winkel von <60°, bspw. von 30°, d.h. zwei Schritten zwischen dem Anschlagstift 81 und dem Anschlagvorsprung 82 betätigt wird.
Gleichzeitig ist beim Schrittmotor eine der Phasen dazu auserwählt, die End- bzw. Nullstellung zu definieren. Die Nullpunkteinstellung wird in der Weise durchgeführt, dass beim Fahren auf die Nullpunktstellung hin immer dann,
wenn die auserwählte Phase des Schrittmotors 38 angesteuert wird, abgefragt wird, ob der Mikroschalter 84 geschlossen ist oder nicht. Im letzteren Falle wird der Schrittmotor weiter bewegt. Ist dagegen zu diesem Zeitpunkt der Mikroschalter 84 geschlossen, so wird der Schrittmotor 38 stillgesetzt, da die Nullpunktstellung erreicht ist. Damit kann sich also der Schaltzeitpunkt des Mikroschalters 84 innerhalb des o.g. ver-5 bleibenden Drehwinkels von <60° verändern, ohne dass sich jedoch die Nullposition ändert. Die Nullpunktstellung der Antriebseinheit 39 ist auf diese Weise jederzeit reproduzierbar, auch wenn die Innengewindebuchse 61 aus dem Spindelgewinde gelaufen ist.
io Da der Nadelsenker 12, 13 federbelastet ist, also in Richtung nach oben auch während des Betriebes beweglich ist, können sich Schwingungen des Nadelsenkers und damit klopfende Belastungen der Spindel 56 und damit der Antriebswelle 53 des Schrittmotors 38 ergeben. Um die Lager 15 des Schrittmotors 38 bzw. dessen Rotor vor Beschädigungen zu schützen, ist bei der Antriebseinheit 39 einerseits das die Gewindespindel 56 abstützende radiale Lager 58 im Gehäuse 52 und andererseits eine Druckfeder vorgesehen, die innerhalb des Schrittmotorengehäuses die Abtriebswelle 53 des 20Schrittmotors 38 umgibt und diese vorspannt, so dass innerhalb des Schrittmotors 38 der Anker nicht gegen das dort vorgesehene axiale Lager schlagen kann.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (19)
1. VerStelleinrichtung für die Nadelsenker von Strickmaschinen, insbesondere Flachstrickmaschinen, mit einem Schrittmotor, mit dem beide einem sich auf einem Schlossschlitten befindlichen Strickschloss zugeordnete Nadelsenker während der Schlittenumkehr verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils sich im Betrieb befindliche, gegenüber dem Strickschloss nachlaufende Nadelsenker (12, 13) auch während des Hubs des Schlossschlittens (14) mittels des Schrittmotors (38) verstellbar ist.
2. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, bei der die Nadelsenker mittels eines Führungszapfens in einem gegenüber der Schlittenachse geneigten Führungsschlitz geführt sind und die Führungszapfen unter der Wirkung je einer Zugfeder an einer Verstelleiste anliegen, die vom Schrittmotor in einer zur Richtung des Führungsschlitzes geneigten Richtung angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungszapfen (27) des Nadelsenkers (12,13) mit einem Führungshebel (28) schwenkbar verbunden ist, dessen anderes Ende an einer demgegenüber ortsfesten, parallel zum Führungszapfen (27) angeordneten Achse (32) schwenkbar gehalten ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. VerStelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungshebel (28) an der der Verstelleiste (36,37) abgewandten Seite des Führungszapfens (27) des Nadelsenkers (12,13) angeordnet ist.
4. VerStelleinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleiste (36,37) vertikal verfahrbar ist.
5. Versteileinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallel verfahrbare Verstelleisten (36,37) vorgesehen sind, die von einem zwischen ihnen angeordneten gemeinsamen, mit dem Schrittmotor (38) verbundenen, verfahrbaren Antriebselement (61,62) beaufschlagbar sind.
6. Versteileinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement mit einer längs einer Gewindespindel (56) des Schrittmotors (38) verfahrbaren Innengewindebuchse (61) ohne wesentliches Spiel formschlüssig verbunden ist.
7. Versteileinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement einen zum Aussenumfang der Innengewindebuchse (61) hin verfahrbaren Schieberteil (62) aufweist, der von einem senkrecht zur Verschieberichtung verlaufenden Exzenter (67) bewegbar ist.
8. Verstelleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (67) einen Schaft (66) aufweist, der der Bewegungsführung des Antriebselementes (62) dient und der beidendig mit einem exzentrisch angeordneten Endzapfen (69) bzw. Kopf (71) versehen ist.
9. Verstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Antriebselement (62) und den Verstelleisten (36,37) ein auswechselbar gehaltenes Zwischenglied (76) vorgesehen ist.
10. Verstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Antriebselement (62) und den Verstelleisten (36,37) ein Korrekturglied (74) angeordnet ist, das mit dem Antriebselement (62) fest verbunden ist.
11. Verstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung des Nullpunktes in einer unteren Stellung des Antriebselementes (62) bzw. der Innengewindebuchse (61) eine Anschlagvorrichtung (81, 82) vorgesehen ist, deren beide relativ zueinander bewegliche Anschlagelemente (81, 82) in Umfangsrichtung aufeinander treffen.
12. Verstelleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement, vorzugsweise die Innengewindebuchse (61) mit dem einen Anschlagelement in
Form eines axial abstehenden Vorsprungs (82) und die Gewindespindel (56) mit einem radial vorstehenden Stift (81) als in Umfangsrichtung bewegliches Anschlagelement versehen ist.
13. Verstelleinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die räumliche Lage von Anschlagvorsprung (82) und Anschlagstift (81) derart ist, dass bei axial fluchtender Lage der lichte Abstand ein Vielfaches des axialen Weges eines Gewindeganges der Gewindespindel (56) entspricht.
14. Verstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine obere Wegbegrenzung des Antriebselementes (61, 62) vorgesehen ist.
15. Verstelleinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement bzw. deren Innengewindebuchse (61) gegen eine mit ihrem abgewandten Ende ortsfest anliegende Druckfeder (83) bewegt ist und während des Zusammendrückens der Druckfeder (83) aus dem Gewinde der Gewindespindel (56) freikommt.
16. Verstelleinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder (83) den Exzenterschaft (66) umgibt.
17. Verstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Schrittmotor (38) ein Mehrphasen- vorzugsweise Vierphasenschrittmotor verwendet ist.
18. Verstelleinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass einige, vorzugsweise zwei Schritte vor der unteren Anschlagvorrichtung (81, 82) ein Mikroschalter (84) vorgesehen ist, dessen Betätigung beim folgenden Ansteuern einer vorbestimmten Phase des Schrittmotors (38) ein Stillsetzen des Schrittmotors bewirkt.
19. Verstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Antriebswelle (53) des Schrittmotors (38) fest verbundene Gewindespindel (56) mit einem zusätzlichen radialen Lager (58) versehen und mittels einer axial nach unten wirkenden Druckfeder vorgespannt ist.
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