DE2144641C3 - Phenylacethydroxamsäuren und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Phenylacethydroxamsäuren und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
CH2-C
NH-OH
(I)
10
15
NH-OH
(D
in der
R1 Methyl oder Chlor,
R2 Wasserstoff, Methyl oder Chlor und R3 Wasserstoff, Methyl oder Chlor
bedeuten, und ihre Salze mit anorganischen Basen.
2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
in an sich bekannter Weise ein Amid oder einen Ester einer Säure der Formel II
20
25
CH2 | NH | — C | \ | Ri | |
I | |||||
\ | |||||
R1 |
OH
(Π)
30
35
40
45
in der Ri, R2, R3 die oben angegebene Bedeutung
haben, mit Hydroxylamin oder einem Salz desselben in basischem Medium umsetzt, und gewünschtenfalls
eine erhaltene Verbindung der Formel I in ein Salz mit einer anorganischen Base überführt.
3. Arzneimittel zur Linderung und Behebung von Schmerzen und Entzündungen verschiedener Genese,
zur Behandlung von rheumatischen, arthritischen und anderen entzündlichen Krankheiten, gekennzeichnet
durch den Gehalt an einer Verbindung der im Anspruch 1 definierten Formel I, in welcher Ri, R2
und R3 die dort angegebene Bedeutung haben, oder an einem pharmazeutisch annehmbaren Salz einer
Verbindung der Formel I mit einer anorganischen Base, in Kombination mit einem inerten Trägerstoff
und gegebenenfalls weiteren Zuschlagstoffen.
Die Erfindung betrifft neue Phenylacethydroxamsäuren und deren Salze mit wertvollen pharmakologischen
Eigenschaften, Verfahren zur Herstellung dieser Stoffe
65 in der
Ri Methyl oder Chlor,
R2 Wasserstoff, Methyl oder Chlor und R3 Wasserstoff, Methyl oder Chlor
bedeuten, und deren Salze sowie Verfahren zur Herstellung dieser Stoffe.
Die Erfindung betrifft auch die Salze der Verbindungen der Formel I. Zur Verwendung als Arzneimittel
werden solche Salze bevorzugt, die pharmazeutisch annehmbar sind. Hierunter sind insbesondere Salze mit
solchen Basen zu verstehen, deren Anionen bei den in Frage kommenden Dosierungen entweder keine: oder
eine erwünschte eigene pharmakologische Wirkung zeigen. Ferner ist es von Vorteil, wenn die als Wirkstoffe
zu verwendenden Salze gut kristallisierbar und nicht oder wenig hygroskopisch sind. Zur Salzbildung mit
Verbindungen der Formel I können zum Beispiel anorganische Basen verwendet werden, wie z.B.
wäßrige oder wäßrig-alkoholische Lösungen von Alkali- oder Erdalkalihydroxiden.
Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So
zeigen sie antiphlogistische (antiinflammatorische), analgetische und antipyretische Wirksamkeit wie sich in
Tierversuchen, zum Beispiel bei peroraler Verabreichung in Dosen von etwa 3 bis 50 mg/kg an der Maus,
nachweisen läßt Die Verbindungen zeichnen sich ferner durch eine relativ geringe Toxizität und gute gastrointestinale
Verträglichkeit aus, wie sich ebenfalls in Standardtierversuchen nachweisen läßt Beispielsweise
läßt sich die analgetische Wirksamkeit der neuen Verbindungen der Formel I bei oraler Verabreichung an
der Maus nach der von E. Siegmund, R Cadmus und G. Lu, Proc. Soc. Exp. Biol. Med. 95, 729 (1957)
beschriebenen Methode nachweisen, bei der die Substanzmenge festgestellt wird, welche zur Verhinderung
des durch intraperitoneale Injektion von 2-Phenyl-1,4-benzochinon
bewirkten Syndroms nötig ist. Die antiphlogistische Wirksamkeit der substituierten o-Anilino-phenylacethydroxamsäuren
der Formel I läßt sich beispielsweise bei oraler Verabreichung am Meerschweinchen
in dem von G. Wilhelmi, Schweiz. Med. Wochenschrift 79, 577 (1949) beschriebenen UV-Erythem-Test
sowie an Ratten im Bolus alba-Oedem-Test gemäß G. Wilhelmi, Jap. J. Pharmacol. 15, 187 (1965)
nachweisen. Als weiterer Test für die antiphlogistische Wirksamkeit und die Verträglichkeit sei der Wiittegranulom-Test
genannt. Bei diesem werden Ratten unter
Äthernarkose je zwei ca. 1 cm lange Watterollenstücke
subcutan unter die Rückenhaut implantiert. Anschließend
wird die Prüfsubstanz an 10 aufeinanderfolgenden Tagen in gleichen Dosen verabreicht Am 11. Tag
werden die Tiere getötet, die entstandenen Granulome
herausgeschält und deren Naß- und Trockengewicht bestimmt. Aus dem Vergleich der Trockengewichte der
Granulome aus Ratten, weiche die Prüfsubstanz erhielten, und der Granulome von Kontrolltieren wird
das Ausmaß der Granulomhemmung berechnet Als Maß für die Verträglichkeit wird die Gewichtszunahme
der Tiere während der Verabreichung der Prüfsubstanzen gemessen.
Die gastro-intestinale Verträglichkeit wird beispielsweise an der ulcerogenen Wirkung bei der Ratte
gemessen, indem die Wirksubstanz im Abstand von 15 Stunden zweimal oral appliziert wird, die Tiere 21
Stunden nach der ersten Verabreichung getötet werden und die Verdauungstrakte hinsichtlich Anzahl entstandener
Ulcera sowie weiterer Veränderungen an der Schleimhaut beurteilt werden.
Zur Bestimmung der antipyretischen Wirkung werden die Verbindungen der Formel I in geeigneten Dosen
peroral an Gruppen von Ratten verabreicht, denen 16 bis 18 Stunden zuvor eine Suspension von 15%
Bäckerhefe mit 1 % Traganth und 1% Natriumchlorid in destilliertem Wasser in einer Menge von 1 ml pro 100 g
Körpergewicht intramuskulär injiziert worden war. Die durch die Hefe erzeugten Fiebertemperaturen wurden
eine Stunde und eine-halbe Stunde vor Verabreichung
der Prüfsubstanzen und im Zeitraum von einer halben Stunde bis 5 Stunden nach Verabreichung der
Prüfsubstanzen halbstündlich rektal gemessen und die maximale Temperaturdepression sowie die arithmetische
mittlere Temperatursenkung während den 5 Stunden nach der Verabreichung der Prüfsubstanzen
gegenüber dem Durchschnitt der beiden Messungen vor der Verabreichung als Vergleichsbasis ermittelt
Die Verbindungen der Formel I absorbieren ultraviolettes
Licht des Wellenlängenbereichs von ungefähr 290 bis ungefähr 315 mu. Diese spezielle Eigenschaft macht
diese Substanzen besonders geeignet für die Einarbeitung in kosmetische Präparate zur Verhütung des
Sonnenbrandes. Bei geeigneter Zusammensetzung solcher Sonnenschutzpräparate wird bei deren Anwendung
der Sonnenbrand vermieden, gleichwohl wird eine gewünschte Bräunung der Haut nicht verhindert
Die neuen substituierten o-Anilino-phenylacethydroxamsäuren
der Formel I eignen sich als Wirkstoffe für oral, rektal, parenteral oder perkutan anwendbare
Arzneimittel zur Linderung und Behebung von Schmerzen und Entzündungen verschiedener Genese, beispielsweise
posttraumatischer und postoperativer Natur, und für oral, rektal, parenteral oder perkutan anwendbare
Arzneimittel zur Behandlung von rheumatischen, arthritischen und anderen entzündlichen Krankheiten.
Aufgrund ihrer besonders günstigen pharmakologischen
Eigenschaften sind hervorzuheben:
[o-(2,6-DichIoranilino)-phenyl]-acethydroxam-
säure,
[o-(2,6-Dichlor-m-toluidino)-phenyl]-acethydro-
[o-(2,6-Dichlor-m-toluidino)-phenyl]-acethydro-
xamsäure,
[o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acethydroxam-
[o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acethydroxam-
säure,
[o-(6-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acethydroxam-
[o-(6-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acethydroxam-
säure und
[o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-acethydroxamsäure.
[o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-acethydroxamsäure.
Die neuen Verbindungen der Formel 1 und ihre Salze werden in an sich bekannter Weise hergestellt
Verbindungen der Formel I und ihre Salze mit anorganischen Basen werden hergestellt, indem man ein
Amid oder einen Ester einer Säure der Formel II
(N)
in der R1, R2 und R3 die unter Formel I angegebene
Bedeutung haben, mit Hydroxylamin oder einem Salz desselben Ln basischem Medium umsetzt und gewünschtenfalls
eine erhaltene Verbindung der Formel I in ein Salz mit einer anorganischen Base überführt
Als Amide einer Säure der Formel II verwendet man vorzugsweise die am Amidstickstoff unsubstituierten
Verbindungen. Als Ester einer Säure der Formel II werden vorzugsweise niedere Alkylester verwendet Als
aktivierte Ester können z.B. die p-Nitrobenzyl-, die Äthoxycarbonylmethyl-, die Methoxymethyl-, die p-Nitro-thiophenyl-ester
und vorzugsweise die Cyanomethyl- oder die p-Nitrophenyl-ester der Säuren der
Formel II verwendet werden.
Die Umsetzung wird in einem organischen Lösungsmittel vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 20
und 1000C bzw. der Siedetemperatur des angewandten
Lösungsmittels und bei einer Reaktionszeit zwischen 20 Minuten i'nd 15 Stunden durchgeführt
Als geeignete Lösungsmittel werden unter den Reaktionsbedingungen inerte organische Lösungsmittel
verwendet, beispielsweise niedere Alkanole, Acetonitril oder Chloroform. Weiterhin können Aceton, Diäthyläther,
Di-n-buty!äther, Essigsäureäthylester, 1,2-Dichloräthan, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid,
1,4-Dioxan, Methylenchlorid, Nitromethan, Petroläther,
Tetrachloräthylen, Tetrachlorkohlenstoff oder Trichloräthylen, sowie Benzol, Nitrobenzol, Pyridin oder Toluol
verwendet werden.
Die Auswahl des jeweils vorteilhaften Lösungsmittels ist auch von der Art der jeweils benutzten Ausgangsstoffe
abhängig. Zum Beispiel wird die Umsetzung eines niederen Alkylesters oder eines Amids einer Säure der
Formel II in einem niederen Alkanol, vorzugsweise Methanol, ausgeführt. Bei der Umsetzung eines
aktivierten Esters der Formel II wird beispielsweise Acetonitril, Chloroform, Dimethylformamid oder Essigsäureäthylester
als Lösungsmittel verwendet
Die genannten Amide und Ester von Säuren der allgemeinen Formel II werden mit Hydroxylamin oder
einem Salz desselben in stöchiometrischen Mengen oder mit einem Hydroxylaminüberschuß umgesetzt. Bei
der Umsetzung der genannten Säurederivate mit Hydroxylaminhydrochlorid ist eine im Vergleich mit
dem Hydroxylamin stärkere Base im Überschuß beizufügen.
Bei der Umsetzung von niederen Alkylestern oder
Amiden von Säuren der Formel II wird eine dem Hydroxylamin-hydrochlorid äquivalente Menge, vorzugsweise
jedoch ein vierfacher Überschuß einer Base, z. B. Natriumalkoholat oder alkoholischer Natronlauge,
dem Reaktionsgemisch hinzugefügt
Werden aktivierte Ester, beispielsweise der Cyanmethylester oder der p-Nitrophenytester, einer Säure der
Formel II umgesetzt, so wird eine dem Hydroxylaminhydrochlorid mindestens doppelt äquivalente Menge
einer tertiären organischen Base, wie Triäthylanin oder Pyridin, zugegeben.
Einige Vertreter der niederen Alkylester und der Amide einer Säure der Formel II sind bekannt und
andere analog den bekannten herstellbar. Niedere Alkylester werden beispielsweise durch Veresterung
der entsprechenden Säuren der Formel II oder durch Alkoholyse der entsprechenden Nitrile hergestellt Aus
den erhaltenen niederen Alkylestern werden nach Umsetzung mit Ammoniak in bekannter Weise die
entsprechenden Amide erhalten.
Die substituierten o-Anilino-phenylessigsäure-cyanmethylester
werden aus den entsprechenden substituierten o-Anilino-phenylessigsäuren der Formel II durch
Umsetzung mit Chloracetonitril in Gegenwart der äquivalenten Menge Triäthylamin oder durch Umsetzung
der Na-Salze der genannten Säuren mit Chloracetonitril in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Dimethylsulfoxid,
hergestellt; analog erhält man die substituierten o-Anilino-phenylessigsäure-p-nitrobenzylester,
-äthoxycarbonylmethylester und -methoxymethylester. Die substituierten .p-Nitrophenylester von Säuren der
Formel II erhält man aus den entsprechender. Säuren durch Umsetzung mit Trifluoressigsäure-p-nitropiienylester
in Gegenwart von Pyridin; analog wird auch der p-Nitro-thiophenylester erhalten.
Gewünschtenfalls werden die erhaltenen, neuen Phenylacethydroxamsäuren der Formel I anschließend
in üblicher Weise in ihre Salze mit anorganischen Basen übergeführt
Zur Salzbildung mit Verbindungen der Formel 1 können Alkalihydroxide, z. B. Natrium- oder Kaliumhydroxid,
oder Erdalkalihydroxide, z. B. Calciumhydroxid, verwendet werden.
Die substituierten Phenylacethydroxamsäuren der Formel I können oral, rektal oder parenteral verabreicht
werden. Sie können auc'.i ä-ißerlich, beispielsweise
in Salbengrundlagen eingearbeitet, zur Anwendung kommen.
Erfindunpsgemäße Arzneimittel für die weiter oben
angegebenen Indikationen enthalten als Wirkstoffe mindestens eine Verbindung der Formel I in Kombination
mit einem inerten Träger und gewünschtenfalls weiteren Zusatzstoffen. Die erfindungsgemäßen Arzneimittel
bestehen vorzugsweise aus Doseneinheitsformen, die für die orale, r;ktale ode~ parenteral
Verabreichung von täglichen Dosen zwischen 3 und 50 mg/kg des Wirkstoffes an Warmblüter geeignet sind.
Geeignete Doseneinheitsformen für die orale, rektale oder parenterale Applikation, wie Dragees, Tabletten,
Kapseln, Suppositorien oder Ampullen, enthalten als Wirkstoff Vorzug -weise 2*» bis 500 mg einer Verbindung
der allgemeinen Forrr ''
In den Doseneinheitsformen für die perorale Anwendung beträgt der Wirkstoffgehalt vorzugsweise zwischen
10% und 90%. Zur Herstellung von Tabletten oder Dragee-Kernen kombiniert man die Wirkstoffe
z. B. mit festen pulverförmigen Trägerstoffen wie Lactose, Saccharose, Sorbit, Mannit; Stärken, wie
Kartoffelstärke, Maisstärke, oder Amylopektin, femer
Laminariapulver oder Citruspulpenpulver; Cellulosederivaten
oder Gelatine, gegebenenfalls unter Zusatz von Gleitmitteln, wie Magnesium- oder Calciumstearat oder
Polyäthylenglykolen, zu Tabletten oder zu Dragee-Kernen.
Letztere überzieht man beispielsweise mit konzentrierten Zuckerlösungen, welche z. B. noch arabischen
Gummi, Talk und bzw. oder Titandioxid enthalten können, oder mit einem in leichtflüchtigen organischen
ίο Lösungsmitteln oder Lösungsmittelgemischen gelösten
Lack. Diesen Oberzügen können Farbstoffe zugefügt werden, z. B. zur Kennzeichnung verschiedener Wirkstoffdosen.
Als weitere orale Doseneinheitsformen eignen sich Hartgelatine-Steckkapseln, deren Hülse
is Gelatine, Glycerin und Wasser enthält sowie weiche
geschlossene Kapseln, deren Hülse ebenfalls Gelatine,
Glycerin und Wass«·:, jedoch in einem anderen
Mischungsverhältnis, enthalten. Die ersten enthalten den Wirkstoff vorzugsweise als Granulat in Mischung
mit Gleitmitteln, wie Talk oder Magnesiumstearat, und gegebenenfalls Stabilisatoren, wie Natriummetabisulfit
(Na2S2Os) oder Ascorbinsäure. In weichen Kapseln ist
der Wirkstoff vorzugsweise in geeigneten Flüssigkeiten, wie flüssigen Polyäthylenglykolen, gelöst oder suspendiert,
wobei ebenfalls Stabilisatoren zugefügt sein können.
Ampullenlösungen zur parenteralen, insbesondere intramuskulären, ferner intravenösen Verabreichung
enthalten eine Verbindung der allgemeinen Formel I in einer Konzentration von vorzugsweise 0,5 bis 5%. Sie
werden hergestellt mit Hilfe von polaren Lösungsmitteln, z. B. von niederen Alkanolen, Alkanpolyolen oder
partiellen Äthern der letzteren, wie Äthanol bzw. 1,2-Propandiol bzw. l-Methoxy-2-propanoI oder 2-Äthoxyäthanol,
und von Wasser, dessen Anteil vorzugsweise zwischen 20% und 60% beträgt
Die folgenden Vorschriften sollen die Herstellung verschiedener Applikationsformen näher erläutern:
a) 500 g Wirkstoff, z. B. [o-(2,6-Dichlor-anilino)-phenyl]-acethydroxamsäure,
werden mit 550 g Lactose und 292 g Kartoffelstärke vermischt, die Mischung mit einer alkoholischen Lösung von 8 g Gelatine
befeuchtet und durch ein Sieb granuliert. Nach dem Trocknen mischt man 60 g Kartoffelstärke, 60 g
Talk und 10 g Magnesiumstearat und 20 g hochdisperses Siliciumdioxid zu und preßt die Mischung zu
10 000 Tabletten von je 150 mg Gewicht und 50 mg Wirkstoffgehalt die gewünschtenfalls mit Teilkerben
zur feineren Anpassung der Dosierung versehen sein können.
b) 50 g Wirkstoff, z. B. [o-(2,6-Dichlor-anilino)-phenyl]-acethydroxamsäure,
werden mit 16 g Maisstärke und 6 g hochdispersem Siliciumdioxid gut
vermischt. Die Mischung wird mit einer Lösung von 2 g Stearinsäure, 6 g Äthylcellulose und 6 g Stearin
in ca. 70 ml Isopropylalkohol befeuchtet und durch ein Sieb III (Pharm. HeIv. Ed. V) granuliert. Das
Granulat wird c. 14 Stunden getrocknet und dann durch Sieb III bis IHa geschlagen. Hierauf wird es
mit 16 g Maisstärke, 16 g Talk und 2 g Magnesiumstearat vermischt und zu 1000 Drag6e-Kernen
gepreßt Diese werden mit einem konzentrierten Sirup von 2 g LaCca, 7,5 g arabischem Gummi,
0,15 g Farbstoff, 2 g hochdispersem Siliciumdioxid, 25 g Talk und 53,35 g Zucker überzogen und
getrocknet Die erhaltenen Drag6es wiegen je 210 mg und enthalten je 50 mg Wirkstoff.
c) Um 1000 Kapseln mit je 75 mg Wirkstoff gehalt
herzustellen, mischt man 75,0 g [o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acethydroxamsäure
mit 198,0 g Lactose, befeuchtet die Mischung gleichmäßig mit einer wäßrigen Lösung von 2,0 g Gelatine und
granuliert sie durch ein geeignetes Sieb (z. B. Sieb III nach Ph. HeIv. V). Das Granulat vermischt man
mit 10,0 g getrockneter Maisstärke und 15,0 g Talk und füllt es gleichmäßig in 1000 Hartgelatinekapseln
der Größe 1.
d) 50 g [o-^-Chlor-o-toluidinoJ-phenyrj-acethydroxamsäure
und 1950 g fein geriebene Suppositoriengrundmasse
(z. B. Kakaobutter) werden gründlich gemischt und dann geschmolzen. Aus der durch
Rühren homogen gehaltenen Schmelze werden 1000 Suppositorien von 2 g gegossen. Sie enthalten
je 50 mg Wirkstoff.
e) 5 g [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure werden in 60 g 1 -Methoxy-2-propanol aufgelöst
und mit sterilem, destilliertem Wasser auf 100 ml aufgefüllt, filtriert und in Ampullen eingeschmolzen,
jede z. B. mit 1 ml Inhalt, entsprechend einem Gehalt an 50 mg Wirkstoff. Die gefüllten
Ampullen werden in der Wärme wie üblich sterilisert.
Q Für die Herstellung von Salben kann beispielsweise die folgende Rezeptur benutzt werden:
[o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-
acethydroxamsäure 1,0 g
Propylenglykol 28,0 g
Glycerinmonostea rat 18,0 g
Polyoxyäthylen-Sorbitan-monolaurat 8,0 g
Thimerosal (Lösung 1 :1000) 1,0 g
Parfüm q.s.
Wasser, ad. 100,0 g
30
35
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
[o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure
[o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure
Zu einer Lösung von 18,7 g Natrium in 400 ml abs.
Methanol setzt man bei Raumtemperatur eine Lösung von 17,5 g Hydroxylamin-hydrochlorid in 260 ml abs.
Methanol zu. Die Suspension wird unter Rühren mit 77,6 g [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-essigsäure-methylester(Smp.
101 bis 102° C) versetzt und anschließend
Minuten unter Rückfluß erhitzt Man kühlt ab und engt die Mischung unter 11 Torr bei 40° C zur Trockene
ein. Den Rückstand versetzt man mit 4000 ml Wasser und 500 ml Äther, rührt 20 Minuten, trennt die wäßrige
Lösung ab und stellt sie mit 6 η-Salzsäure sauer. Die Suspension wird mit 2000 ml Äther extrahiert, die
Ätherlösung mit 200 ml Wasser und 200 ml gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und unter 11 Torr bei 40° C eingedampft
Den Rückstand kristallisiert man zweimal aus Äthylacetat-Petroläther.
Die [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure schmilzt bei 164 bis 165° Q
In analoger Weise erhält man:
[o-(2,6-Dichlor-m-tolu!dino)-phenyl]-acethydroxamsäure,
Smp. 140 bis 145°C (aus Äther-Petroläther), ausgehend von 16,2 g [o-(2,6-Dichlor-m-toluidino)-phenyl]-essigsäure-ir.ethylester,
Smp. 110 bis 112°C;
[o-iö-Chlor-o-toluidinoyphenylJ-acethydroxamsäure,
[o-iö-Chlor-o-toluidinoyphenylJ-acethydroxamsäure,
40
45
50
55
b0
b5 Smp. 159 bis 162° C (aus Äthylacetat-Petroläther),
ausgehend von 29,1 g [o-(6-ChIor-o-toluidino)-phenyl]-essigsäure-methylester,
Smp. 99 bis 100° C (aus Cyclohexan);
[o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-acethydroxamsäure, Smp. 134 bis 1360C (aus Äthylacetat-Petroläther), ausgehend von
4,9 g [o-(2,6-Xylidino)-phenyI]-essigsäure-melhylester, Smp. 79 bis 80°C (aus Äther-Petroläther);
[o-iS-Chlor-o-toluidinoJ-phenylj-acethydroxamsäure,
Smp. 135 bis 136° C (aus Äther-Petroläther), ausgehend von 7,2 g [o-p-Chlor-o-toluidinoJ-phenyij-essigsäuremethylester, Smp. 47 bis 48° C (aus Äther-Petroläther).
[o-iS-Chlor-o-toluidinoJ-phenylj-acethydroxamsäure,
Smp. 135 bis 136° C (aus Äther-Petroläther), ausgehend von 7,2 g [o-p-Chlor-o-toluidinoJ-phenyij-essigsäuremethylester, Smp. 47 bis 48° C (aus Äther-Petroläther).
Der [o-(3-ChIor-o-toiuidino)-phenyl]-essigsäure-methylester wird beispielsweise wie folgt erhalten:
a) N-(3-Chlor-o-tolyl)-anthranilsäure
Ein Gemisch aus 665 g o-Brombenzoesäure und 220 g 85%igem Kaliumhydroxid in 1800 ml n-PentanoI wird
unter Rühren auf 160°C erhitzt. Innerhalb 30 Minuten werden ca. 400 ml n-Pentanol abdestilliert. Dann setzt
man 940 g 3-ChIor-o-toluidin und 12,5 g Kupferpulver
zu und kocht die Mischung 15 Stunden unter Rückfluß. Hierauf kühlt man ab, gießt die Mischung in eine Lösung
aus 180 g Natriumcarbonat in 600 ml Wasser und destilliert die Lösung mit Wasserdampf. Nachdem das
überschüssige 3-Chlor-o-toluidin abdestilliert ist, filtriert
man den wäßrigen Rückstand und säuert das Filtrat mit konz. Salzsäure an. Die ausgeschiedenen Kristalle
werden abfiltriert und aus Äthanol-Wasser kristallisiert. Man erhält die N-iS-Chlor-tolylJ-anthranilsäure vom
Smp.212bis2l5°C.
b) N-Phenyl-3-chlor-o-toluidin
150 g N-(3-Chlor-o-tolyl)-anthranilsäure werden 2V2 Stunden auf 280° C erhitzt Die abgekühlte Schmelze
wird in 700 ml Äther gelöst. Die Ätherlösung wird zweimal mit 150 ml 2 n-Natriumcarbonatlösung und
150 ml Wasser gewaschen. Dann trennt man die Ätherlösung ab, trocknet sie über Natriumsulfat und
engt sie unter 11 Torr bei 40° C zur Trockene ein. Der
Rückstand wird destilliert, wobei das N-Phenyl-3-chloro-toluidin
als gelbes öl erhalten wird, Kp. 117°C/0,01
Torr.
c) N-Phenyl-3'-chlor-2'-methyl-oxaniloylchlorid
Zu einer Lösung aus 94,5 g N-Phenyl-3-chlor-o-toluidin
in 560 ml wasserfreiem Benzol läßt man bei 5° C langsam 137 ml Oxalylchlorid zutropfen. Dann wird die
Suspension während 2 Stunden bei Raumtemperatur und '/2 Stunde bei 50°C gerührt, wobei die Suspension in
Lösung geht Man kühlt die Reaktionslösung ab und dampft sie unter 11 Torr bei einer Badtemperatur von
40° C zur Trockene ein. Der Rückstand wird in 400 ml wasserfreiem Benzol gelöst und die Lösung unter
11 Torr wiederum zur Trockene eingedampft Der Rückstand, das N-Phenyl-3'-chlor-2'-methyl-oxaniloylchlorid
liegt als öl vor.
d) 1 -(3-Chlor-o-toIyl)-indol-23-dion
Zu einer Lösung aus 134 g N-PhenyW-chlor^'-methyloxaniloyl-chlorid
in 900 ml Tetrachloräthan setzt man portionenweise 58,6 g pulverisiertes Aluminiumchlorid
zu. Die Mischung wird während 20 Stunden bei Raumtemperatur gerührt Hierauf gießt man sie auf eine
Mischung von 2000 g Eis und 200 ml 2 η-Salzsäure. Man setzt 500 mi Chloroform zu und schüttelt gut durch. Die
Tetrachloräthan-Chloroformlösung wird abgetrennt
030 249/54
Beispiel 2
[o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure
[o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure
Eine Mischung von 6,7 g [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester
(Smp. 100 bis 104° C) und 0,7 g Hydroxylamin-hydrochlorid in 27 ml Acetonitril
wird mit 3 Tropfen Eisessig sowie 1,01 g Triethylamin versetzt Die Mischung wird 30 Minuten
bei Raumtemperatur gerührt nochmals mit 035 g Hydroxylamin-hydrochlorid und 0,5 g Triäthylamin
versetzt und weitere 15 Stunden bei Raumtemperatur gerührt Hierauf wird die Mischung unter 11 Torr bei
50° C eingeengt Den Rückstand versetzt man mit 30 ml Wasser und 100 ml Äthylacetat Die Äthylacetatlösung
wird abgetrennt und unter 11 Torr eingedampft Den
H)
15
20
mit 300 ml 2 n-Natriumcarbonatlösung und anschließend
mit 300 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und unter 0,1 Torr zur Trockene eingedampft
Der Rückstand wird aus Äthylacetat kristallisiert. Das l-(3-Chlor-o-tolyl)-indol-2,3-dion schmilzt bei
173 bis 174° C.
e) Natriumsalz der
[o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-glyoxylsäure
[o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-glyoxylsäure
Eine Lösung von 57 g l-(3-Chlor-o-tolyl)-indol-2,3-dion
in 800 ml Äthanol und 210 ml 1 η-Natronlauge wird unter 11 Torr bei 4O0C zur Trockene eingedampft Zum
Rückstand setzt man zweimal je 100 ml abs. Benzol zu und dampft jedesmal das Gemisch unter 11 Torr bei
40° C zur Trockene ein, worauf man reines Natriumsalz der [o-(3-Ch1ior-o-to!lLiidino)pher.y!]-g!ycxy!s3ure erhält
f) [o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-essigsäure
Eine Lösung von 35,5 g Natriumsalz der [o-(3-Chloro-toluidino)-phenyl]-glyoxylsäure
in 455 ml abs. Äthanol wird bei 50° C mit 28,5 g Hydrazinhydrat und 5 Minuten danach mit 66,2 g Natriummethylat versetzt Hierauf
erhitzt man die Lösung im ölbad bei einer Badtemperatur von 150° C, wobei das Äthanol langsam abdestillierl.
Gleichzeitig setzt man tropfenweise 455 ml Äthylenglykolmonoäthyläther zu. Die Innentemperatur steigt
dabei auf 130°C. Nach beendetem Zutropfen rührt man
die Lösung noch eine Stunde bei 150°C, kühlt ab und
verdünnt mit 3000 ml Wasser. Die Lösung wird zweimal mit je 300 ml Äther extrahiert und dann mit konz.
Salzsäure angesäuert Das ausgeschiedene gelbe Öl wird mit 200 ml Äthylacetat extrahiert Die Äthylacetatlösung
wird mit 200 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und unter 11 Torr bei 30° C J5
eingeengt wobei die [o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-essigsäure auskristallisiert, Smp. 124 bis 125° C.
g) [o-(3-Ch!or-o-toluidino)-phenyl]-essig-
säuremethylester 4()
Zu einer Lösung von 10 g [o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyij-essigsäure
(Smp. Ί24 bis i25°C) in 100 mi Äther
läßt man langsam 100 ml 2°/oige ätherische Diazomethanlösung zutropfen. Man läßt die Lösung 2 Stunden
bei Raumtemperatur stehen und dampft sie dann unter 11 Torr bei 40° C zur Trockene ein. Den Rückstand löst
man in 100 ml Äther. Die Ätherlösung wird mit 40 ml 2 n-Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser extrahiert
über Natriumsulfat getrocknet und unter 11 Torr bei 40°C eingedampft Den Rückstand kristallisiert 5»
man aus Benzin. Der [o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-essigsäure-iiiethylester
schmilzt bei 47 bis 48° C-
55
65 Rückstand löst man in 100 ml Äther und extrahiert die
Ätherlösung mit 10 ml 1 η-Natronlauge, wobei sich das
[o-(2,6-Dichlor-anilino)-phenyl]-acethydroxamsäure-Na-SaIz
kristallin abscheidet. Die Kristalle werden abfiltriert, in 50 ml Äther suspendiert und die Suspension
mit 20 ml 6 η-Salzsäure geschüttelt Die klare Ätherphase wird abgetrennt, über Natriumsulfat getrocknet
und unter 11 Torr bei 40° C eingeengt Den Rückstand kristallisiert man aus Äther. Die [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure
schmilzt bei 164 bis 165° C
Analog erhält man:
[o-(2,6-Dichlor-m-toluidino)-phenyl]-acethydroxamsäure, Smp. 140 bis 145°C (aus Äther-Petroläther),
ausgehend von [o-(2,6-DichIor-m-toluidino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester;
[o-^-Chlor-o-toIuidinoi-phenyrj-acethydroxamsäure,
Smp. 159 bis lb2°C (aus Athylacetat-Petroläther), ausgehend von [o-(6-Chlor-o-toIuidino)-phenyI]-essigsäure-cyanmethylester;
Smp. 159 bis lb2°C (aus Athylacetat-Petroläther), ausgehend von [o-(6-Chlor-o-toIuidino)-phenyI]-essigsäure-cyanmethylester;
[o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-acethydroxamsäure, Smp. 134
bis 136°C (aus Athylacetat-Petroläther), ausgehend von [o-(2,6-oxylidino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester;
[o-p-Chlor-o-toluidinoJ-pheny^-acethydroxamsäure,
Smp. 135 bis 136°C (aus Äther-Petroläther), ausgehend von [o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester.
[o-p-Chlor-o-toluidinoJ-pheny^-acethydroxamsäure,
Smp. 135 bis 136°C (aus Äther-Petroläther), ausgehend von [o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester.
Die Ausgangsstoffe erhält man wie folgt:
a) [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-essigsäure-
cyanmethylester
Eine Mischung von 2,96 g[o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-essigsäure
(Smp. 156 bis 158° C aus Äther-Petroläther), 1,13 g Chloracetonitril und 1,51 g Triäthylamin in
30 ml Äthylacetat wird 15 Stunden bei 60°C gerührt, abgekühlt und vom ausgeschiedenen Triäthylaminhydrochlorid
abgetrennt. Das Filtrat wird mit 5 ml 1 η-Salzsäure, dreimal mit je 5 ml 1 n-Natriumhydrogencarbonatlösung
sowie 5 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und unter 11 Torr bei 50°C
eingedampft Den Rückstand kristallisiert man aus Methanol. Der [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester
schmilzt bei 100 bis 104° C.
Analog erhält man:
[o-(2,6-Dichlor-m-toluidino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester,
ausgehend von [o-(2,6-Dichlor-m-toluidino)-phenyl]-essigsäure, Smp. 146 bis 149°C (aus
Äther-Petroläther);
[o^e-Chlor-o-toluidinoJ-phenyll-essigsäure-cyanmethylester,
ausgehend von [o-(6-Chlor-o-toIuidino)-phenyl]-essigsäure, Smp. 140 bis 147° C (aus Äther-Petroläther);
[o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester,
ausgehend von [o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-essigsäure, Smp. 112 bis 113°C (aus Äther-Petroläther);
[o-(3-Chlor-2-methyl)-phenyI]-essigsäure-cyanmethyI-ester, ausgehend von [o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-essigsäure, Smp. 124 bis 125° C (aus Äther-Petroläther).
ausgehend von [o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-essigsäure, Smp. 112 bis 113°C (aus Äther-Petroläther);
[o-(3-Chlor-2-methyl)-phenyI]-essigsäure-cyanmethyI-ester, ausgehend von [o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-essigsäure, Smp. 124 bis 125° C (aus Äther-Petroläther).
b) [o-(2,6-Dich!oranilino)-phenyl]-essigsäure-
cyanmethylester
Eine Lösung von 5,0 g [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-essigsäure-Na-Salz
(Smp. 283 bis 285° C aus Wasser) in 30 ml Dimethylsulfoxid wird bei Raumtemperatur mit
30 m] Chloracetonitril versetzt Man rührt die Mischung 20 Minuten bei Raumtemperatur, gießt sie auf 100 g Eis
und extrahiert mit 200 ml Äther. Die Ätherlösung wird
mit 30 ml 2 n-Kaliumhydrogencarbonatlösung und dreimal
mit je 30 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und unter 11 Torr bei 400C eingedampft.
Den Rückstand kristallisiert man aus Methanol. Der [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester
schmilzt bei 100 bis 1040C.
Analog erhält man:
[o^.ö-Dichlor-m-toluidinoJ-phenylJ-essigsäure-cyanmethylester,
ausgehend von [o-(2,6-Dichlor-m-toluidino)-phenyl]-essigsäure-Na-Salz,Smp.287bis289°C(aus
Wasser);
[ö-^-Chlor-o-toluidino^phenyrj-essigsäure-cyanmethylester,
ausgehend von [o-(6-Chlor-o-toluidino)-phe nyl]-essigsäure-K-SaIz, Smp. 285 bis 3000C (zers. aus
Methanol);
[o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-essigsäure-cyanmethylester, ausgehend von [o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-essigsäure-Na-SaIz,
Smp. 298 bis 305° C (aus Wasser).
Beispiel 3 fo^.e-DichloranilinoJ-phenylJ-acethydroxamsäure
Zu einer Suspension von 4,17 g [o-(2,6-DichIoranilino)-phenyl]-essigsäure-p-nitrophenylester(Smp.
105 bis 1060C) und 0,69 g Hydroxylamin-hydrochlorid in 50 ml
abs. Chloroform setzt man bei Raumtemperatur 2,76 g Triethylamin zu. Die klare Lösung wird 30 Minuten bei
Raumtemperatur gerührt und unter 11 Torr zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird mit 100 ml
Äther und 5 ml 2 η-Salzsäure versetzt Man trennt die Ätherlösung ab, wäscht sie zweimal mit je 40 ml Wasser,
trocknet sie über Natriumsulfat und engt sie unter 11 Torr bei 400C ein. Den Rückstand kristallisiert man aus
Äther. Die [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure schmilzt bei 164 bis 165° C.
Analogerhält man:
[o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acethydroxamsäure, Smp. 135 bis 1360C (aus Äther-Petroläther), ausgehend
vonto-ß-Chlor-o-toluidinoVphenyrj-essigsäure-p-nitrophenylester.
Der Ausgangsstoff wird wie folgt erhalten:
[o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-essigsäurep-nitrophenylester
Zu einer Lösung von 6,0 g[o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-essigsäure
in 20 ml Pyridin setzt man portionenweise unter Rühren 6,0 g Trifluoressigsäure-p-nitrophenylester
(hergestellt nach der Vorschrift von S. Sakakibara und N. Inukai, Bull. Chem. Soc. ]ap. 1983 [1965]) zu. Die
Mischung wird eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt und unter 11 Torr bei 30 bis 4O0C eingedampft
Zum Rückstand setzt man 20 ml Wasser zu und extrahiert mit 50 ml Chloroform. Die wäßrige Phase
wird abgetrennt und nochmals mit 30 ml Chloroform extrahiert. Die vereinigten Chloroformlösungen werden
mit 20 ml 1 n-Salzsäure, 20 ml 1 n-Kaliumhydrogencarbonatlösung und zweimal mit je 20 ml Wasser
extrahiert, abgetrennt, über Natriumsulfat getrocknet
und unter 11 Torr eingedampft Den Rückstand kristallisiert man aus Methanol. Der [o-(2,6-DichloraniIino)-phenyl]-essigsäure-p-nitrophenylester
schmilzt bei 105 bis 1060C.
Analog erhält man:
[o-p-Chlor-o-toluidinoJ-phenyrj-essigsäure-p-nitrophenylester,
ausgehend von [o-(3-Chlor-o-toIuidino)-phenyl]-essigsäure, Smp. 124 bis 125° C (aus Äther-Petroläther).
[o^^-DichloranilinoJ-phenylJ-acethydroxamsäure
Zu einer Lösung von 1,84 g Natrium in 80 ml Methanol setzt man bei 5O0C eine Lösung von 1,82 g
Hydroxylamin-hydrochlorid in 30 ml Methanol zu. Die Suspension wird unter Rühren mit einer Lösung von
5,8 g[o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acetamid (Smp. 188 bis 189° C) in 80 ml Methanol versetzt und anschließend
ίο 18 Stunden unter Rückfluß gekocht. Man kühlt ab und
engt die rote Suspension unter 11 Torr bei 400C zur
Trockene ein. Den Rückstand schüttelt man mit 600 ml Wasser und 100 ml Äther. Die wäßrige Phase wird
abgetrennt und mit 2 η-Salzsäure angesäuert. Die
Suspension wird mit 200 ml Äther extrahiert, die Ätherlösung abgetrennt, mit Wasser gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und unter 11 Torr bei 400C
eingedampft. Den Rückstand kristallisiert man aus Äther, wobei man die [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure
vom Smp. 164 bis 165°C erhält.
Analog erhält man:
[o-ß-Chlor-o-toluidino^phenylj-acethydroxamsäure,
Smp. 135 bis 136° C (aus Äther-Petroläther), ausgehend von 4,2 g [o-p-Chlor-o-toluidinoJ-phenyfl-acetamid.
Smp. 135 bis 136° C (aus Äther-Petroläther), ausgehend von 4,2 g [o-p-Chlor-o-toluidinoJ-phenyfl-acetamid.
Smp. 139 bis 1410C(aus Äther-Petroläther);
[o^.e-Dichlor-m-toluidinoJ-phenylJ-acethydroxamsäure,
Smp. 140 bis 145° C, ausgehend von [o-(2,6-Dichlorm-toluidino)-phenyl]-acetamid;
[o-ie-Chlor-o-toluidinoJ-phenylJ-acethydroxamsäure,
[o-ie-Chlor-o-toluidinoJ-phenylJ-acethydroxamsäure,
Smp. 159 bis 1620C, ausgehend von [o-(6-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acetamid,
Smp. 166 bis 1680C;
[o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-acethydroxamsäure, Smp. 134 bis 136° C, ausgehend von [o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-acetamid.
[o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-acethydroxamsäure, Smp. 134 bis 136° C, ausgehend von [o-(2,6-Xylidino)-phenyl]-acetamid.
Der Ausgangsstoff wird wie folgt erhalten:
[o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acetamid
[o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acetamid
Eine Mischung von 7,8 g[o-(3-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-essigsäure-methylester
(Smp. 47 bis 480C) und 100 ml flüssigem Ammoniak wird 4 Tage bei Raumtemperatur
im Autoklav gerührt. Hierauf wird der Ammoniak abgedampft und der Rückstand an 240 g
neutralem Aluminiumoxyd chromatographiert Die Fraktionen 1 bis 15, eluiert mit Äther-Chloroform 1 :1,
enthalten das N-(3-Chlor-o-tolyl)-indolinon, die Fraktionen 16 bis 22, eluiert mit Chloroform-Methanol 99 :1,
enthalten das [o-ß-Chlor-o-toluidinoJ-phenyiJ-acetamid,
Smp. 139 bis 141°C (aus Äther-Petroläther).
Versuchsbericht
I. Geprüfte Verbindungen
I. Geprüfte Verbindungen
1. [o-(2,6-Dichloranilino)-phenyl]-acethydroxamsäure
2. [o-ß-Chlor-o-toIuidinoJ-phenylj-acethydroxamsäure
3. [o-(2,6-Dichlor-m-toluidino)-phenyl]-acethydroxamsäure
4. [o-(2-Chlor-o-toluidino)-phenyl]-acethydroxamsäure
5. Oxyphenbutazon
6. Bufexamac
7. Phenylbutazon
8. Flufenaminsäure
9. Acetylsalizylsäure
11.Testmethoden und Ergebnisse
Die antiphlogistische Wirkung wurde anhand der antiödematösen Wirksamkeit am Bolus alba-Oedem der
Ratte, die analgetische (antinociceptive) Wirksamkeit mit Hilfe des Phenylbenzochinon-Strecktests an der
Maus bestimmt. Außerdem werden orientierende Angaben über die akute orale Toxizität einer typischen
Versuchsverbindung und einiger Vergleichsverbindungen des Handels an der Ratte gemacht.
1. Bolus alba-Oedem-RaUe(anti-ödematöse Wirkung)
(Wilhemi.G., Japanese J. Pharmacol. 15 [1965], 187 bis 198)
Als Versuchstiere dienen männliche weiße Ratten im Gewicht von 110 bis 130 g, 10 bis 14 Tiere pro Dosis. Die
Versuchssubstanz wird oral als Suspension mit Tragant verabreicht. Eine Stunde später wird durch subkutane
Injektion von 0,1 ml einer 10%igen Suspension von Bolus alba in die Fuß-Sohle der rechten Hinterpfote ein
Oedem ausgelöst. 5 Stunden später werden die Ratten getötet und die Hinterpfoten amputiert. Die Schwellung
wird gemessen durch Bestimmung der Differenz des Gewichtes der linken, normalen Pfote mit dem der
rechten, geschwollenen Pfote. Das mittlere Gewicht der Schwellung wird mit dem von unbehandelten Kontrolltieren
verglichen. Die mit der Testsubstanz erzielte mittlere Schwellungsverminderung wird in % ausgedrückt.
die Anzahl solcher Reaktionen während 5 Min. gezählt. Mäuse, welche innerhalb von 5 Min. weniger als 2
Streckbewegungen zeigen, gelten als unempfindlich. Die Präparate werden 20 Minuten vor der Injektion des
Reizstoffes p.o. verabreicht. Es wird die Dosis ermittelt, bei welcher 50 bis 60% der Tiere keine Streckbewegungen
mehr aufweisen (DEsobisbo)-
Tabelle 1 | Dosis p. o. | Schwellungs verminderung |
Signi fikanz |
Verbindung | (mg/kg) | (in Vo) | (/i-Wert) |
25 10 |
-42 -31 |
<0,01 <0,01 |
|
1 | 25 10 |
-36 -34 |
<0,01 <0,01 |
2 | 25 10 |
-41 -18 |
S 0,01 <0,01 |
4 | 100 50 |
-38 | <0,01 <0,01 |
5 | 100 50 |
-25 -17 |
<0,01 RS. |
6 | 100 30 10 |
-43 -31 -11 |
<0,01 <0,01 N. S. |
7 | 200 100 |
-35 -28 |
<0,01 <0,05 |
9 | bedeutet hoch | sigr ifikant; N. S. = | nicht signi- |
/)-Wert>:0,01 fikanL |
|||
2. Analgetische Wirkung (antinociceptive Wirkung)
Für den Nach veis der antinociceptiven Wirkung wurde der Phenylbenzochinon-Strecktest an der Maus
(Proc. Soc. Exptl. Biol. Med. 95, 729, 1957) herangezogen:
Durch i.p. Injektion von 0,25 ml einer 0,02%igen Suspension von Phenylbenzochinon wird eine
»Schmerzreaktion« (Streckbewegung) ausgelöst und
Tabelle 2 | Strecktest |
Verbindung | DE50 |,is (1O |
(mg/kg p.o. Maus) | |
18,1 | |
1 | 32.0 |
2 | 16,5 |
3 | 220 |
5 | 95 |
7 | >250 |
8 | 165 |
9 | |
3. Akute orale Toxizität
Die nachstehende Tabelle 3 enthält die akute orale Toxizität der charakteristischen erfindungsgemäßen
Substanz 1 und der Vergleichssubstanzen 5 und 7 bis 9 an der Ratte.
Tabelle 3 | LD50 |
Verbindung | (Ratte, p.o.) |
in mg/kg | |
1290 | |
1 | $ 655*) |
5 | $ 631*) |
9 608*) | |
7 | S 660*) |
9 595*) | |
8 | <? 5950 |
92170*) | |
9 | (J2170*) |
entstammen der Publi- | |
*) Die Angaben | Menasse-Gdynia et al.. |
kation von R. | Scand. J. RheumaL, Suppl. 22, 1978, |
Seite 5 bis 16. | |
III C*h | |
Aus den Ergebnissen der Tabelle 1 geht hervor, daß die erfindungsgemäßen Versuchssubstanzen 1, 2 und 4
den für den gleichen Zweck verwendeten Handelspräparaten 5 bis 7 und 9 in der antiödematösen Wirkung an
der Ratte deutlich üb°! legen sind. Aus Tabelle 2 ergibt sich eine entsprechende Überlegenheit der analgetischen
Wirkung der erfindungsgemäßen Substanzen 1,2 und 3 über die Vergleichssubstanzen 5 und 7 bis 9. Aus
Tabelle 3 läßt sich die relativ niedrige akute orale Toxizität der repräsentativen erfindungsgemäßen Verbindung
1 erkennen, die geringer ist als die der meisten Vergleichssubstanzen.
Claims (1)
1. Phenylacethydroxamsäuren der allgemeinen
Formel
und pharmazeutische Präparate, die diese Stoffe enthalten.
Die Erfindung betrifft Phenylacethydroxamsäuren
Die Erfindung betrifft Phenylacethydroxamsäuren
der Formel I
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