DE29813484U1 - Antriebseinheit eines handgeführten Arbeitsgerätes - Google Patents
Antriebseinheit eines handgeführten ArbeitsgerätesInfo
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Description
Firma A 40 997/mxyu
Andreas Stihl AG & Co. 28. Juli 1998
Badstr. 115
71336 Waiblingen
Die Erfindung betrifft eine Antriebseinheit eines handgeführten Arbeitsgerätes, insbesondere einer Motorkettensäge,
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Aus der DE 40 11 929 C2 ist eine Motorkettensäge bekannt, deren Antriebseinheit einen Verbrennungsmotor umfaßt. Die
Kurbelwelle des Verbrennungsmotors trägt auf der einen Seite des Kurbelgehäuses ein Kettenritzel zum Antrieb einer
Sägekette, die auf einer Führungsschiene umläuft. Außerdem treibt die Kurbelwelle ein Gebläserad an, welches auf der
gegenüberliegenden Seite des Kurbelgehäuses innerhalb eines Gebläsegehäuses auf einem Antriebszapfen der Kurbelwelle
gehalten ist. Das Kurbelgehäuse des Verbrennungsmotors besteht aus einem metallischen Werkstoff und ist zweiteilig
ausgebildet, wobei die Achse der Kurbelwelle in der Trennebene der miteinander verbindbaren Kurbelgehäuseteile
liegt. Das Kurbelgehäuse ist starr mit dem Zylinder des Verbrennungsmotors verbunden, wobei ein Oberteil des Kurbelgehäuses
einstückig mit dem Zylinder gegossen wird und mit dem einen Kolben enthaltenden unteren Teil des Kurbelgehäuses
vereinigt wird.
Das Gehäuse der bekannten Antriebseinheit enthält eine Anschlußbasis
mit einer Ausnehmung, in die der Verbrennungsmotor von oben mit dem Kurbelgehäuse voraus einsetzbar ist
und an einem flanschartig ausgebildeten Aufnahmeteil der Anschlußbasis fest verspannbar ist. Die Anschlußbasis für
den Verbrennungsmotor ist bei der bekannten Motorkettensäge in einen Griffrahmen eingesetzt. Der Griffrahmen soll aus
Kunststoff bestehen, welcher bei hoher Festigkeit und guten Schwingungsdämpfungseigenschaften ein geringes Gewicht hat.
Das Gesamtgewicht des handgeführten und von einer Bedienungsperson zu tragenden Arbeitsgerätes sollte im Hinblick
auf eine möglichst gute Handhabbarkeit gering sein. Um eine leichte Montage zu erreichen, wird bei der bekannten
Motorkettensäge die Anschlußbasis zur Aufnahme des Verbrennungsmotors eingesetzt, welche der kraftbelasteten
Gesamtkonstruktion die erforderliche Steifigkeit verleiht, jedoch als zusätzliches Bauteil das Gewicht und die
Herstellungskosten des Arbeitsgerätes erhöht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Gewicht und die Herstellungskosten des Arbeitsgerätes, insbesondere
der Antriebseinheit zu senken.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Ein metallisches Chassis der Antriebseinheit umfaßt eine Kurbelwanne als eine der beiden Kurbelgehäusehälften und
stützt den Verbrennungsmotor. Die von der Kurbelwelle und vom Verbrennungsmotor im Betrieb erzeugten dynamischen
Kräfte werden mit den bekannt guten Materialeigenschaften des Metallwerkstoffes vom Chassis aufgenommen. Das für die
Funktion des Verbrennungsmotors erforderliche, jedoch nicht kraftbelastete Gebläsegehäuse besteht aus Kunststoff und
ist mit einer im wesentlichen senkrecht zur Kurbelwellenachse liegenden Stirnseite an einer Flanschfläche des
Metallchassis anliegend befestigt, wodurch das Gesamt-
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ft · ·
gewicht der Antriebseinheit durch hohen Kunststoffanteil
gesenkt ist. Die Kunststoffteile können mit geringem Arbeitsaufwand
an der Flanschfläche, welche im wesentlichen eben ausgeführt sein kann, angebunden werden. Die einstückig
mit dem Metallchassis ausgebildete Kurbelwanne liegt zweckmäßig bezüglich der Trennebene des Kurbelgehäuses
dem Zylinder gegenüber. Der Zylinder mit der zweckmäßig angegossenen oberen Kurbelgehäusehälfte kann bei
der Montage der Antriebseinheit in das Metallchassis eingesetzt werden und mit der Kurbelwanne gefügt werden. Zweckmäßig
ist in der Flanschebene zwischen dem metallischen Chassisteil und dem Kunststoff-Gehäuse eine Dichtung angeordnet.
Das metallische Chassisteil weist vorteilhaft einen Anschlußanker
zur Befestigung eines Führungselementes des Werkzeuges auf. Die beim Einsatz des handgeführten Arbeitsgerätes
auftretenden Kräfte und Momente werden vom Metallchassis zur Lagerung des Verbrennungsmotors aufgenommen und
zum Tragegriff des Arbeitsgerätes weitergeleitet, so daß hierfür keine weiteren, schweren Bauteile erforderliche
sind. Das Gebläsegehäuse ist vorteilhaft mit dem Chassis verschraubt, wobei die Schraubenköpfe vom Gebläsegehäuse
aus zugänglich sind und so eine einfache und rasche Montage möglich ist.
Zweckmäßig ist in dem Chassis ein Schmiermittelraum für das Werkzeug begrenzt, welcher nahe dem Antriebszapfen der
Kurbelwelle für das Werkzeug des Arbeitsgerätes angeordnet ist. Eine leichte Wartung und Befüllung ist möglich, wenn
der Schmiermittelraum in der Flanschebene offen und von einem anschraubbaren Deckel verschließbar ist. Ist der
Deckel aus Kunststoff gefertigt, so ist das Gesamtgewicht des Arbeitsgerätes weiter reduziert. Vorteilhaft besteht
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der Deckel aus Kunststoff und ist einstückig mit dem Gebläsegehäuse
ausgebildet.
Eine Materialersparnis und somit eine Gewichtsreduzierung ist möglich, wenn das Gebläsegehäuse mit einem Fortsatz in
axialer Richtung der Kurbelwelle unter das metallische Chassisteil geführt ist und an der Gehäusewand anliegt. Die
metallische Gehäusewand kann bedarfsweise mit geringer Wandstärke ausgeführt werden, da sie von dem anliegenden
Kunststoffteil zusätzlich gestützt wird. Im Bereich der Kurbelwanne, in der eine gekröpfte Kurbelwelle umläuft,
sind in der Wand des Chassis radiale Absätze ausgebildet, in die das Kunststoff-Gebläsegehäuse zur weiteren Stützung
der Kurbelwanne eingreifen kann.
Weitere erfinderische Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung anhand der Zeichnung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Chassis einer Antriebseinheit für ein handgeführtes Arbeitsgerät,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Rückseite des Chassis gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Flanschebene des metallischen Chassisteils,
Fig. 4 eine geschnittene Frontansicht des Chassis.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in sämtlichen Zeichnungsfiguren
für jeweils gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet.
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In Fig. 1 ist das Chassis 1 einer Antriebseinheit einer Motorkettensäge
perspektivisch dargestellt. Das Chassis 1 nimmt einen hier nicht dargestellten Verbrennungsmotor auf,
welcher dem Antrieb eines Werkzeuges, nämlich einer Sägekette 22 dient, welche auf einer Führungsschiene 21 umläuft.
Das Chassis 1 besteht aus Kunststoff- und Metallteilen, wobei das Chassisteil 4 aus einer druckgegossenen
Magnesiumlegierung gefertigt ist. Das metallene Chassisteil umfaßt eine einteilig angegossene Kurbelwanne 3, welche
eine Hälfte eines geteilten Kurbelgehäuses des Verbrennungsmotors bildet. Die Achse 2 der Kurbelwelle liegt in
der Trennebene 7 des Kurbelgehäuses. Die obere Hälfte des Kurbelgehäuses ist starr, vorzugsweise einteilig mit dem
Zylinder des Verbrennungsmotors ausgebildet und wird nach dem Einlegen der Kurbelwelle mitsamt einem Kolben mit der
Kurbelwanne 3 vereinigt. Die Kurbelwanne 3 liegt bezüglich der Trennebene 7 des Kurbelgehäuses dem Zylinder gegenüber
und weist eine Flanschfläche auf, auf die das Gegenstück der oberen Gehäusehälfte bei der Montage des Verbrennungsmotors
aufsetzbar ist. Der Zylinder mit dem Kurbelgehäuse ist auf einfache Weise in das Chassis 1 einsetzbar und mit
der Kurbelwanne 3 verbindbar, zweckmäßig über eine Schraubverbindung.
In einer senkrecht zur Kurbelwellenachse 2 stehenden Seitenfläche 26 ist eine Aufnahmeöffnung 5 ausgespart, in die
im fertig montierten Arbeitsgerät der Antriebszapfen der Kurbelwelle einragt und ein Kettenritzel zum Antrieb der
Sägekette 22 antreibt. Zwischen dem Kettenritzel und der Kurbelwelle kann eine Kupplung, beispielsweise eine Fliehkraftkupplung
angeordnet sein. Benachbart der Aufnahmeöffnung 5 für das Kettenritzel weist das Metallchassisteil
4 einen Anschlußanker 6 zur Befestigung der Führungsschiene
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21 für die Sägekette 22 auf. Beim Einsatz der Motorkettensäge werden die auf die Führungsschiene 21 wirkenden Kräfte
in das Chassis eingeleitet über den einteilig im Metallchassis 4 ausgebildeten Anker 6.
Das Chassis 1 umfaßt weiterhin ein Gebläsegehäuse 10, welches
als zum Verbrennungsmotor offene Leitspirale ausgebildet ist. Durch eine öffnung im Gehäuseboden 11 ragt die
Kurbelwelle in das Gebläsegehäuse 10 ein und trägt ein hier nicht dargestelltes Lüfterrad, welches in axialer Richtung
von der Umfangswand 12 des Gebläsegehäuses 10 überdeckt wird. Der Verbrennungsmotor treibt das Lüfterrad an, welches
Frischluft ansaugt und an der Umfangswand geleitet zum Verbrennungsmotor fördert und auf dessen Kühlrippen bläst.
Das Gebläsegehäuse 10 umfaßt weiterhin einen Verbrennungsluftkanal 13, durch den ein Teilluftstrom der vom Lüfterrad
angesaugten Luft zum Zylinder des Verbrennungsmotors geführt wird.
Das metallische Chassisteil 4 weist eine im wesentlichen senkrecht zur Kurbelwellenachse 2 liegende Flanschfläche
auf, an der das Gebläsegehäuse 10 befestigt ist. In der Flanschebene 8 liegt das freie Ende der Kurbelwanne 3, wobei
der aus Kunststoff bestehende Gehäuseboden 11 des Gebläsegehäuses 10 zumindest im Bereich der Kurbelwanne 3
dichtend anliegend befestigt ist.
In der Fig. 3 ist in der Draufsicht auf das metallische Chassisteil 4 der senkrecht zur Kurbelwellenachse 2 ausgebildete
Flansch 9 sichtbar. In dem Flansch 9 sind Gewindebohrungen 18 zur Aufnahme von Befestigungsschrauben vorgesehen,
welche sich zur Befestigung des Gebläsegehäuses am Gehäuseboden abstützen. Die Schraubenköpfe der Befestigungsschrauben
sind vom Gebläsegehäuse aus zugänglich, so
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daß eine einfache Montage der Antriebseinheit gewährleistet ist. In dem metallischen Chassisteil 4 ist ein Schmiermittelraum
14 vorgesehen, welcher in dem Metallkörper in Achsrichtung 2 der Kurbelwelle ausgebildet ist und Schmiermittel
für die Sägekette der Motorkettensäge enthält. Der Schmiermittelraum 14 ist in der Flanschebene offen, sein
Rand ist Teil des Befestigungsflansches 9 für das Gebläsegehäuse. Ein hier nicht dargestellter Deckel des Schmiermittelraumes
14 wird unter Zwischenlage einer Dichtung auf den vom Schmiermittelraum 14 ausgebildeten Flanschbereich
aufgeschraubt. Der Deckel wird an mehreren Stellen, hier an den vier Ecken des Schmiermittelraumquerschnitts, mit dem
Flansch 9 abdichtend verbunden.
Eine kompakte Bauweise der Antriebseinheit und darüber hinaus eine deutliche Gewichtsreduzierung ist dadurch erzielt,
daß der in Fig. 2 mit der Bezugsziffer 15 bezeichnete Deckel des Schmiermittelraumes 14 einstückig mit dem Gebläsegehäuse
10 ausgebildet ist und aus leichtem Kunststoff besteht. Die Abdichtung 16 zwischen dem Gebläsegehäuse 10
aus Kunststoff und dem metallischen Chassisteil 4 ist getrennt in eine Dichtung im Bereich der Kurbelwanne 3 und
zur Abdichtung des Schmiermitteldeckels 15 ausgebildet, wobei auch eine durchgängige Abdichtung 16 in der
Flanschebene 8 vorteilhaft sein kann. Der im wesentlichen im Metallteil 4 ausgebildete Schmiermittelraum 14 kann auch
in seinem Volumen durch einen axialen Fortsatz 14' im Kunststoffteil erweitert sein. Zur Erhöhung der Formsteifigkeit
des Kunststoffgehäuses 10 sind die zwischen den einzelnen Elementen {Verbrennungsluftkanal
13/Gebläsegehäuse 10/Kunststoffgehäuse 14' des Schmiermittelraums)
verbleibenden Freiräume mit einer leichten und formstabilen Wabenstruktur gefüllt, welche den Gehäuseboden
23 des Kunststoffteils ausbildet.
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Insbesondere bei langgestreckten Ausführungen des Verbrennungsluftkanals
ist eine versteifende Anbindung des Verbrennungsluftkanals an das metallische Chassis 4 zweckmäßig.
Ein in den Fig. 1 bis 3 mit der Bezugsziffer 19 versehener Steg ist starr an der Kurbelwanne 3 abgestützt und
beiderseits der Trennebene 7 der Kurbelwanne 3 an dem Verbrennungsluftkanal 13 angebunden. Der Steg 19 schafft eine
zuverlässigere Anbindung des gesamten Kunststoffteils 10 an das metallische Chassisteil 4 durch eine Vergrößerung der
abstützend wirksamen Fläche. Unter Bezugnahme auf Fig. 3 sind auf der dem Schmiermittelraum 14 gegenüberliegenden
Seite der Kurbelwellenachse 2 zwei weitere Abstützpunkte durch den Steg 19 gegeben,, welche beiderseits der Trennebene
7 der Kurbelwanne 3 liegen. Die Verschraubungsbohrungen 18 im Steg 19 liegen nicht auf einer fiktiven Linie
durch die möglichen Bohrungspaare der Anbindungen 18 im Flanschbereich des Schmiermittelraums 14, wodurch die
Biegespannungen im Chassis, insbesondere im Kunststoffteil, gering gehalten sind. Vor allem Drehmomenten um eine
Schnittachse der Trennebene 7 der Kurbelwanne und der Flanschebene wirken die von der Trennebene 7 beabstandet
liegenden Anbindungspunkte 18 des Steges 19 entgegen.
Das Gewicht des metallischen Chassisteils 4 ist im Bereich der Kurbelwanne 3 durch eine vergleichsweise geringe Wandstärke
reduziert, wobei die Steifigkeit der Kurbelwelle durch radial zur Kurbelwellenachse 2 liegenden Versteifungsrippen
17 gegeben ist.
In der Schnittdarstellung des Metallchassis 4 gemäß Fig. 4 ist deutlich erkennbar, daß die Wand der Kurbelwanne 3 mit
Absätzen 24 entsprechend dem Verlauf der in der Kurbelwanne 3 angeordneten, gekröpften Kurbelwelle versehen ist. Das
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mit seinem Gehäuseboden 11 an dem Metallchassis 4 dichtend anliegende Kunststoffgehäuse 10 erstreckt sich unter die
Kurbelwanne 3 und liegt an der Gehäusewand des Metallchassis
4 an. In der Flanschebene 8 kann zwischen dem Gehäuseboden 11 und dem metallischen Chassisteil 4 eine zusätzliche
Dichtung 16 angeordnet sein. Die Dichtung 16 ist als getrenntes Dichtungsteil oder als gemeinsame Dichtung
mit dem Bereich des freien Endes der Kurbelwanne 3 im Flanschabschnitt des Schmiermittelraums vorgesehen. Der
über die Flanschebene 8 hinaus geführte Fortsatz 25 des Gebläsegehäuses 10 greift in die Absätze 24 der Kurbelwanne 3
ein. Ober die Aussteifung der Kurbelwanne 3 mittels der Versteifungsrippen 17 ist somit bei kompakter Bauweise für
eine gegenseitige Abstützung der großflächig aneinanderliegenden Metall- und Kunststoffteile gesorgt.
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Claims (13)
1. Antriebseinheit eines handgeführten Arbeitsgerätes, insbesondere einer Motorkettensäge, mit einem Verbrennungsmotor,
dessen Kurbelwelle ein Werkzeug (22) des Arbeitsgerätes und ein Gebläserad antreibt, welches
innerhalb eines Gebläsesgehäuses (10) auf einem Antriebszapfen der Kurbelwelle gehalten ist, und mit
einem Kurbelgehäuse, welches aus metallischem Werkstoff besteht und mit einem Zylinder des Verbrennungsmotors
starr verbunden ist, wobei das Kurbelgehäuse zweiteilig ausgebildet und die Achse (2) der Kurbelwelle in der
Trennebene (7) der miteinander verbindbaren Kurbelgehäuseteile liegt,
dadurch gekennzeichnet, daß ein metallisches Chassisteil (4) der Antriebseinheit (1) eine Kurbelwanne
(3) als eine der Kurbelgehäusehälften umfaßt und eine im wesentlichen senkrecht zur Kurbelwellenachse
(2) liegende Flanschfläche (8) aufweist, die zumindest abschnittsweise durch das freiliegende Ende der Kurbelwanne
(3) gebildet ist, und daß das Gebläsegehäuse (10) aus Kunststoff besteht und mit seinem Gehäuseboden (11)
an der Flanschfläche (9) anliegend befestigt ist.
2. Antriebseinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwanne (3) bezüglich der Trennebene (7) des Kurbelgehäuses dem Zylinder
gegenüberliegt.
3. Antriebseinheit nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Chassisteil
(4) einen Anschlußanker (6) zur Befestigung eines Führungselementes
(21) des Werkzeuges (22) aufweist.
4. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläsegehäuse (10) mit
dem metallischen Chassisteil (4) verschraubt ist, wobei die Schraubenköpfe vom Gebläsegehäuse (10) aus zugänglich
sind.
5. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem metallischen
Chassisteil (4) ein Schmiermittelraum (14) begrenzt ist.
6. Antriebseinheit nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schmiermittelraum (14) in der Flanschebene (8) offen ist und von einem anschraubbaren
Deckel (15) verschließbar ist.
7. Antriebseinheit nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schmiermitteldeckel (15) einstückig mit dem Gebläsegehäuse (10) ausgebildet
ist.
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8. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwanne (3) auf
ihrer Außenseite mit radial zur Kurbelwellenachse (2) ausgebildeten Versteifungsrippen (17) versehen ist.
9. Antriebseinheit nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß sich das Gebläsegehäuse (10) unter das metallische Chassisteil (4) erstreckt
und an der Gehäusewand des Chassisteils (4) anliegt.
10. Antriebseinheit nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläsegehäuse (10) formschlüssig in radiale Zwischenräume des metallischen
Chassisteils (4) eingreift, welche durch radiale Absätze (24) der Wandung der Kurbelwanne (3) gebildet
sind.
11. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Gebläsegehäuse (10) ein
Verbrennungsluftkanal (13) ausgebildet ist, durch den Luft aus dem Innenraum des Gebläsegehäuses (10) zum
Verbrennungsmotor förderbar ist.
12. Antriebseinheit nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem metallischen Chassisteil (4) abgestützter Steg (19) beiderseits der
Trennebene (7) der Kurbelwanne (3) an dem Verbrennungsluftkanal (13) angebunden ist.
13. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Flanschebene (8)
zwischen dem metallischen Chassisteil (4) und dem Gebläsegehäuse (10) eine Dichtung (16) angeordnet ist.
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Legal Events
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