DE1289499B - Geraet fuer das Einsetzen von Blindmuttern in einen Bauteil - Google Patents
Geraet fuer das Einsetzen von Blindmuttern in einen BauteilInfo
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Description
üimdmuttern in die zugeordnete Ausnehmung nehmung ausgeübt werden können, so daß eine er-Hfhsines
Bauteiles mittels eines Setzkopfes, der die höhte Haftfähigkeit der Blindmutter am Bauteil in-
~V Muttern zum Durchführen durch die genannte Aus- folge Verstärkung des Preßsitzes zwischen dem
nehmung hindurch und zum Einsetzen des Mutter- 5 Mutterkragen und der Bauteilausnehmung zu
kragens in diese Ausnehmung von der entgegenge- erreichen ist.
setzten Seite her schwenkbar hält. Der Lösungsgedanke der Erfindung besteht darin,
setzten Seite her schwenkbar hält. Der Lösungsgedanke der Erfindung besteht darin,
Es ist bereits eine Blindschraube bekannt, die aus bei dem Gerät der eingangs genannten Art das bisher
drei Teilen besteht: einer Kopfschraube mit Gewinde- verwendete Stoßsystem mit seiner unter Umständen
schaft und zwei parallel angefrästen Flächen am 10 zu niedrigen axialen Zugkraft durch ein Rotations-Schaftende,
einer beiderseits offenen Büchse und . system zu ersetzen, welches bei verhältnismäßig geeiner
Hülsenmutter mit Kopf und Schaft. Die Büchse ■ ringem Drehmoment die gewünschte Steigerung der
ist auf dem Gewindebolzen bis zu ihrem Anschlag am axialen Zugkräfte ermöglicht.
Schraubenkopf geschoben. Die Schraube ist in die Das eingangs genannte Gerät ist gemäß der
Schraubenkopf geschoben. Die Schraube ist in die Das eingangs genannte Gerät ist gemäß der
Hülsenmutter bis zum Anschlag der Büchse gegen 15 Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der mit
den Mutterschaft eingezogen. Die Blindschraube ist einem dem Muttergewinde entsprechenden Außenbeim
Einsatz in die Bohrungen der miteinander zu gewinde versehene bolzenförmige Setzkopf mit seinem
verbindenden Werkstücke einzuführen. Durch das Schaftteil in einer Aufnahme gehalten ist, die mit
Mundstück des Setzgerätes wird die Hülsenmutter einer Welle des Gerätes in Verbindung steht, weiche
gegen Verdrehen gesichert, während ein rotierendes so für beide Drehrichtungen durch einen beliebig ge-Klemmbackenpaar
den abgeflachten Schrauben- eigneten Antrieb in Drehung versetzt werden kann,
bolzen faßt und in die Mutter einzieht. Dadurch Vorzugsweise kann ein handelsübliches Handpreßt
der Schraubenkopf die Büchse gegen den schraubgerät verwendet werden, welches für den
Mutterschaft, bis sie sich ausweitet, um mit ihrer Drehantrieb der Welle wahlweise von Hand, mittels
Stirnseite an der unzugänglichen Wandseite des in- 25 Preßluft oder durch einen Elektromotor betrieben
neren Werkstücks zur Anlage zu kommen. Auf diese werden kann, um eine auf unterschiedliche Werte
Weise wird im wesentlichen eine Nietverbindung einstellbare, in beiden Drehrichtungen wirksame
erreicht. Drehmomentkupplung zur Übertragung des jeweili-
Ähnlich ist eine Blindschraube mit einem züge- gen Drehantriebs über die Antriebswelle auf die
hörigen Setzgerät bekannt, bei der zum Unterschied 30 Setzkopfaufnahme enthält.
lediglich die Büchse von Anfang an auf die Hülsen- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung
mutter geschoben ist. können für jeweils vorbestimmte Muttergewinde ge-
Ferner ist ein Gerät bekannt, durch das eine Mutter eignete Setzköpfe mit ihrem Schaftteil auswechselbar
gegen einen Bolzen angezogen wird, indem sowohl und in Axialrichtung einstellbar in der Aufnahme
der Bolzen als auch die Mutter gefaßt werden und 35 angebracht sein.
durch gegenläufige Rotation, die durch ein zwischen- Eine zweckmäßige Ausführung des Gerätes kann
geschaltetes Wendegetriebe erzeugt wird, zum Anzug darin bestehen, daß die Setzkopfaufnahme — zur
kommen. Ähnlich den bereits erwähnten Blind- Entlastung der Antriebswelle von Axialbeanschrauben
hat auch hier der Schraubenbolzen einen spruchungen beim Einsetzvorgang — ein Drucklager
verlängerten abgeflachten Schaft, der von dem Gerät 40 aufweist, das sich einerseits gegen ein Zwischenstück
zum Drehen des Schraubenbolzens gefaßt wird. für die Befestigung der Aufnahme an der Antriebs-
Schließlich sind eine Blindmutter der eingangs ge- welle bzw. der Drehmomentkupplung und anderernannten
Art sowie ein Gerät zu ihrem Einsetzen in seits gegen eine Druckkappe abstützt, die, an dem
den betreffenden Bauteil bekannt. Zwischenstück das Drucklager überdeckend, frei
Bei diesem bekannten Gerät für den vorgenannten 45 drehbar und vorzugsweise abnehmbar geführt ist, so
Zweck wird so vorgegangen, daß der Kragen der daß diese Druckkappe während des Einsetzens des
Blindmutter nach dem Durchführen der Mutter durch Blindmutterkragens in die Bauteilausnehmung als
die Bauteilausnehmung hindurch mittels eines Stoß- Anschlag gegen den Bauteil wirkt und die Zugkräfte
systems in diese Ausnehmung hineingezogen wird; des Setzkopfes aufnimmt, außerhalb des Einsetzvordieses
Gerät arbeitet zwar ohne weiteres zufrieden- 50 ganges jedoch frei drehbar verbleibt,
stellend, hat jedoch für bestimmte Anwendungs- Zweckmäßigerweise kann das Gerät ferner so auszwecke den Nachteil, daß die zur Verfügung stehen- gebildet sein, daß der Setzkopf aus einem Zugbolzen den Kräfte für das Einziehen des Mutterkragens in und einem mit demselben über einen Lagerstift bedie zugeordnete Ausnehmung nicht ausreichen, so weglich verbundenen Schwenkbolzen besteht, wobei daß die Haftfähigkeit der Mutter am Bauteil unge- 55 der Zugbolzen einen Schaftteil mit in Axialrichtung nügend ist. Die Ursache hierfür besteht darin, daß mit Abstand voneinander versehenen Durchbrüchen die Mutter beim Durchführen der Länge nach durch zur Aufnahme eines oder mehrerer Stifte od. dgl. für die genannte Ausnehmung hindurch in letzterer nur die lösbare und in Axialrichtung verstellbare Befeeinen verhältnismäßig geringen freien Raum übrig- stigung des Zugbolzens in der Aufnahme, insbesonläßt, so daß die Zugstange des Setzkopfes nur einen 60 dere dem Zwischenstück derselben sowie einen vollen entsprechend geringen Querschnitt aufweisen kann, Außengewindeteil entsprechend dem Innengewinde der einen Bruchteil des vollen Querschnittes des der jeweiligen Blindmutter aufweist, und dieser volle Muttergewindes ausmacht. Wegen dieses geringen Gewindeteil an seinem freien Ende mit einem radi-Querschnittes ist der Setzkopf nur in der Lage, eine alen Durchbruch in der Längsachse des Setzkopfes beschränkte Zugkraft übernehmen zu können. 65 für die Aufnahme des Lagerstiftes versehen und ober-
stellend, hat jedoch für bestimmte Anwendungs- Zweckmäßigerweise kann das Gerät ferner so auszwecke den Nachteil, daß die zur Verfügung stehen- gebildet sein, daß der Setzkopf aus einem Zugbolzen den Kräfte für das Einziehen des Mutterkragens in und einem mit demselben über einen Lagerstift bedie zugeordnete Ausnehmung nicht ausreichen, so weglich verbundenen Schwenkbolzen besteht, wobei daß die Haftfähigkeit der Mutter am Bauteil unge- 55 der Zugbolzen einen Schaftteil mit in Axialrichtung nügend ist. Die Ursache hierfür besteht darin, daß mit Abstand voneinander versehenen Durchbrüchen die Mutter beim Durchführen der Länge nach durch zur Aufnahme eines oder mehrerer Stifte od. dgl. für die genannte Ausnehmung hindurch in letzterer nur die lösbare und in Axialrichtung verstellbare Befeeinen verhältnismäßig geringen freien Raum übrig- stigung des Zugbolzens in der Aufnahme, insbesonläßt, so daß die Zugstange des Setzkopfes nur einen 60 dere dem Zwischenstück derselben sowie einen vollen entsprechend geringen Querschnitt aufweisen kann, Außengewindeteil entsprechend dem Innengewinde der einen Bruchteil des vollen Querschnittes des der jeweiligen Blindmutter aufweist, und dieser volle Muttergewindes ausmacht. Wegen dieses geringen Gewindeteil an seinem freien Ende mit einem radi-Querschnittes ist der Setzkopf nur in der Lage, eine alen Durchbruch in der Längsachse des Setzkopfes beschränkte Zugkraft übernehmen zu können. 65 für die Aufnahme des Lagerstiftes versehen und ober-
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gesetzt, Ein- halb dieses radialen Durchbruches als schmaler
setzgeräte der vorliegenden Art so auszubilden, daß Gewindesteg für die Durchführung der vom Setzkopf
auch erhebliche Zugkräfte für das Einpressen des in geschwenkter Stellung gehaltenen Blindmutter
3 4
durch den Bauteildurchbruch hindurch ausgebildet vom freien Stirnende der Druckkappe 8 her ausgeist,
und wobei der Schwenkbolzen ebenfalls mit einem übter Axialdruck über dieses Kugellager auf das
dem Gewinde der Blindmutter entsprechenden, das Zwischenstück 6 übertragen wird und bei feststehen-Außengewinde
des Zugbolzenschaftes fortsetzenden der Druckkappe 8 eine vom Axialdruck entlastete
Außengewinde versehen ist, beiderseits seiner Lage- 5 Antriebsdrehung des Wellenstückes 3 über die
rung am Zugbolzen je eine die Schwenkbewegung der Kupplung 2 von der Welle 1 her zuläßt,
auf ihn aufgesetzten Blindmutter um etwa 90° zu- Die Aufnahme 4 erfüllt somit die Aufgabe, nicht lassende Verjüngung und an seinem freien Ende nur zur Halterung von Setzköpfen gegebenenfalls einen abgesetzten, im wesentlichen zylindrischen An- unterschiedlicher Gewindegröße zu dienen, sondern satz aufweist, dessen Durchmesser gleich oder kleiner io vor allen Dingen die beim Einsetzvorgang der Blindist als der Kerndurchmesser des Muttergewindes. muttern entstehenden Axialbelastungen so auszu-
auf ihn aufgesetzten Blindmutter um etwa 90° zu- Die Aufnahme 4 erfüllt somit die Aufgabe, nicht lassende Verjüngung und an seinem freien Ende nur zur Halterung von Setzköpfen gegebenenfalls einen abgesetzten, im wesentlichen zylindrischen An- unterschiedlicher Gewindegröße zu dienen, sondern satz aufweist, dessen Durchmesser gleich oder kleiner io vor allen Dingen die beim Einsetzvorgang der Blindist als der Kerndurchmesser des Muttergewindes. muttern entstehenden Axialbelastungen so auszu-
Um die Vorteile und Wirkungsweise des erfin- gleichen, daß während des Einpreßvorgangs für den
dungsgemäßen Gerätes leichter verständlich zu Mutterkragen die Antriebswelle 1 lediglich das vom
machen, wird nachstehend an Hand schematischer Antrieb erzeugte Drehmoment überträgt, ohne daß
Zeichnungen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel er- 15 irgendwelche nennenswerten radialen Reibungen einläutert.
Wenn dieses Beispiel auf ein Handschraub- treten.
gerät mit Antrieb durch Elektromotor abgestellt Das Wellenstück 3 ist mit einer axialen Innenwurde,
so ist es im Rahmen der Erfindung ohne bohrung 14 für die Aufnahme des Schaftteils 15 des
weiteres möglich, die für den Drehantrieb des Setz- Setzkopfes 5 versehen, so daß der Schaftteil 15 innerkopfes
vorgesehene Welle des Gerätes in beliebig so halb der Bohrung 14 axial verstellt werden kann,
geeigneter Weise auch durch ein Preßluftgetriebe oder Der Schaftteil 15 weist eine Anzahl radialer Durcheinen
Handkurbelantrieb in Drehung zu versetzen. brüche 16 auf, von denen in F i g. 1 drei, in F i g. 2
In den Zeichnungen ist nur zwei dargestellt sind und von denen jeweils einer
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einen Mitnehmerstift 17 aufnimmt. Ersichtlich kann
des Ausführungsbeispiels während des Durchführens 25 durch Einsetzen des Stiftes 17 in unterschiedliche
einer vom Setzkopf gehaltenen Blindmutter durch Durchbrüche 16 eine axiale Längenverstellung des
den zugehörigen Durchbruch des betreffenden Bau- Setzkopfes 5 in der Aufnahme 4 erfolgen. Der Stift
teils hindurch, wobei der Gehäuseteil des Gerätes 17 greift, zu diesem Zweck beidseitig aus dem Schaft-
mit dem üblichen Griffstück und der Elektromotor- teil 15 heraus vorstehend, in zugeordnete radiale
antrieb innerhalb dieses Gehäuses nicht dargestellt 30 Bohrungen eines zylindrischen Ansatzes des Zwi-
ist, da diese Teile für die Erfindung unerheblich sind, schenstückes 6 ein. Dieser Ansatz dient gleichzeitig
Fig. la die Vorderansicht der einzusetzenden zur Zentrierung des Kugellagers 11 und der Druck-Blindmutter
für sich allein, kappe 8 auf dem Wellenstück 3. Der eine Lagerring
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab eine Einzeldar- 12 sichert außerdem die radiale Lage des Stiftes 17.
stellung des Setzkopfes mit aufgesetzter Blindmutter 35 Für den Einsatz von Setzköpfen 5 mit unterschiedwährend
der Durchführung derselben durch den Bau- lichem Gewindewert sowie zur Axialverstellung dieser
teildurchbruch entsprechend F i g. 1, Setzköpfe 5 braucht somit nur durch Lösen der
Fig. 3 eine Erläuterung eines Zwischenstadiums Schrauben 10 die Kappe 8 mit dem Lager 11 vom
des Einsetzvorganges, Zwischenstück 6 abgenommen zu werden, worauf
F i g. 4 eine der F i g. 1 entsprechende ungeschnit- 40 nach Entfernen des Stiftes 17 unterschiedliche Setztene
Seitenansicht, bei welcher jedoch die Blind- köpfe 5 in der jeweils gewünschten unterschiedlichen
mutter mit ihrem Kragen in der Ausnehmung des Axialeinstellung in die Bohrung 14 des Wellen-Bauteils
eingepreßt sitzt, und Stücks 3 eingesetzt und durch den Stift 17 gesichert
F i g. 5 einen Schnitt durch den Bauteil für sich werden können. Anschließend wird dann die Kappe 8
allein mit eingesetzter Blindmutter nach dem Ent- 45 wieder aufgesetzt und mittels der Schrauben 10 und
fernen des Einsetzgerätes bzw. dessen Setzkopfes. des Kugellagers 11 frei drehbar am Zwischenstück 6
Das Gerät des Ausführungsbeispiels der Erfindung befestigt. Der Mitnehmerstift 17 dient dabei nicht
ist mit einer Antriebswelle 1 versehen, die im vor- nur dem Zweck, die Arbeitszone des Setzkopfes 5
liegenden Fall von dem nicht dargestellten Elektro- der jeweiligen Wandstärke des Bauteils anzupassen,
motor des Gerätes angetrieben wird. Diese Welle 1 50 sondern auch zur Übertragung des Drehmoments von
steht über eine handelsübliche Drehmomentkupp- der Welle 1 über die Kupplung 2, das Wellenstück 3
lung 2, welche in bekannter Weise auf unterschied- und das Zwischenstück 6 auf den Setzkopf 5.
liehe Werte einstellbar ist und in beiden Drehrich- Wie aus F i g. 1 zu ersehen ist, tritt der Setzkopf 5 tungen wirken kann, mit einem Wellenstück 3 in aus der axialen Bohrung 18 der Druckkappe 8 stirnverbindung, das die Aufnahme 4 für den Setzkopf 5 55 seitig mit seinem vollen Gewindeteil 19 heraus vor, auswechselbar trägt. welcher je nach der einzusetzenden Blindmutter
liehe Werte einstellbar ist und in beiden Drehrich- Wie aus F i g. 1 zu ersehen ist, tritt der Setzkopf 5 tungen wirken kann, mit einem Wellenstück 3 in aus der axialen Bohrung 18 der Druckkappe 8 stirnverbindung, das die Aufnahme 4 für den Setzkopf 5 55 seitig mit seinem vollen Gewindeteil 19 heraus vor, auswechselbar trägt. welcher je nach der einzusetzenden Blindmutter
Diese Aufnahme 4 besteht aus einem Zwischen- unterschiedliche Gewindewerte aufweisen kann,
stück 6, das mittels einer Befestigungsschraube 7 am während der Durchmesser des Schaftteiles 15 gleich-
Wellenstück 3 lösbar gehalten ist, sowie aus einer bleibt. Gemäß F i g. 1 bis 3 der Zeichnungen dient
Druckkappe 8, die gemäß F i g. 1 über eine Anzahl 60 zum Einführen der Blindmuttter 31 durch den Durch-
Zapfenschrauben 10 frei drehbar auf einem Bund 9 bruch 19 des Bauteiles 30 hindurch sowie zum Ein-
des Zwischenstückes 6 gelagert ist. Zwischen einer stellen der Blindmutter 31 in die Montagestellung der
Innenschulter der Druckkappe 8 und einer abge- Fig. 3 ein Schwenkbolzen 24. Derselbe ist mittels
setzten Stirnfläche des Zwischenstückes 6 ist ein eines Lagerstiftes 23 am freien Ende des Setzkopfes 5
Kugeldrucklager 11 gehalten, dessen Lagerringe 12, 65 frei schwenkbar so gehalten, daß die von ihm ge-
13 sich einerseits gegen die genannte Stirnfläche des haltene Mutter 31 freie Schwenkbewegungen zur
Zwischenstücks 6 und andererseits gegen die Innen- Einstellung einer parallelen Lage bzw. in eine Lage
schulter der Druckkappe 8 so abstützen, daß ein quer zur Mittelachse des Gerätes bzw. des Setz-
kopfes 5 ausführen kann, so daß in bekannter Weise Reehtsdrehung, so daß sich die Mutter 31 mit dem
die auf dem Bolzen 24 aufgeschraubte Mutter 31 Schwenkbolzen 24 selbsttätig um 90° dreht, in
entsprechend Fig. 1 zunächst an den Setzkopf 5 welcher Position die Längsseiten der Mutter 31 paralherangekippt
und nach dem Durchführen des Setz- IeI zur Innenwandung des Bauteiles 30 umlaufen,
kopfes 5 mit der Blindmutter 31 durch den Durch- 5 Anschließend wird das Gerät mit dem Setzkopf 5
bruch 29 des Bauteils 30 hindurch in die in Fig.3 so weit zurückbewegt, bis sich der Kragen 28 der
dargestellte Lage entweder selbsttätig zurückfallen Mutter 31 gegen den Rand des Durchbruchs 29 anoder
durch Rotation verbracht werden kann, in gesetzt hat (F i g. 3).
welcher sie mit ihrem Kragen 28 zum Durchbruch 29 Da durch Reibungsschluß zwischen dem Kragen
ausgerichtet steht. io 28 und dem Bauteil 30 eine weitere Drehung der
Um diese Schwenkbewegungen der Blindmutter 31 Mutter 31 verhindert wird, schraubt sich der Setzzu
ermöglichen, ist das stirnseitige Ende des Gewin- kopf 5 mit seinem Gewindeteil 19 über den Schwenkdeteils
19 des Setzkopfes 5 beidseitig der Längs- bolzen 24 und den Gewindesteg 22 bis auf seine
achse bei 20 und 21 ausgenommen (F i g. 2), so daß Vollgewindegänge in die Mutter 31 ein, bis die
an dieser Stelle lediglich ein schmaler Gewindesteg 15 Stirnseite der Druckkappe 8 auf der zugeordneten
22 verbleibt. Dabei dient die Ausnehmung 21 dazu, Wandung des Bauteils 30 zur Anlage und Ruhesteldaß
die Mutter 31 die für ihre Durchführung durch lung kommt. Da sich der Setzkopf 5 nicht mehr axial
den Durchbruch 29 erforderliche achsparallele Lage verschieben kann, wird durch die Gewindesteigung
einnehmen kann, während die Ausnehmung 20 er- des Gewindeteils 19 auf die Mutter 31 ein axialer
forderlich ist, damit der Setzkopf 5 mindestens über ao Zug ausgeübt, welcher den Kragen 28 mit Preßsitz
eine der Wandstärke des Bauteils 30 entsprechende in die Ausnehmung 29 des Bauteils 30 einsetzt, wo-Länge
denjenigen Freiraum nirgends überschreitet, bei sich die Wandung des Durchbruchs 29 elastisch
welcher beim Durchtritt der Mutter 31 zwischen der- und plastisch verformt. Das Einziehen des Mutterseiben
und dem Rand des Durchbruches 29 entsteht. kragens 28 in die Bauteilausnehmung 29 hinein kann
Es soll also die axiale Länge der Ausnehmung 20 25 so lange durchgeführt werden, bis die Flügel der
gleich oder größer sein als die Wandstärke des Bau- Mutter 31 an der betreffenden Bauteilwandung anteils
30 und der halben Länge der Mutter 31. Gemäß liegen. Daraufhin wird durch die Kupplung 2 der
Fig. 2 setzt sich dieser Gewindesteg 22 in eine weitere Antrieb des Setzkopfes 5 durch die Welle 1
Überleitungszone mit sich allmählich verbreiternden unterbrochen. Durch Umschalten der Drehrichtung
Gewindegängen fort, die dann schließlich wieder in 30 der Antriebswelle 1 kann dann der Setzkopf aus der
das Vollgewinde des Gewindeteils 19 übergehen. Wie eingesetzten Mutter 31 herausgeschraubt werden,
sich aus der nachstehenden Beschreibung ergeben An dieser Stelle soll nochmals eingehender auf den
wird, ist es auf diese Weise möglich, für die Zug- Ausgleich der axialen Zugbeanspruchung auf die
kraft des Setzkopfes 5 eine Zone voller Gewinde- Antriebswelle beim Einsetzen des Kragens der Blindgänge
einsetzen zu können, so daß die bisher für den 35 mutter eingegangen werden. Während des Einsetz-Einsetzvorgang
vorgesehene Schwächung des Setz- Vorgangs des Mutterkragens 28 überträgt der Setzkopfquerschnittes
nicht mehr nötig ist. kopf 5 über den Mitnehmerstift 17 außer einer Dreh-Der zum Einführen und Einstellen der Blindmutter kraft auch eine erhebliche Zugbelastung auf das
31 am Gewindeteil 19 schwenkbar gehaltene Bolzen Zwischenstück 6. Da gleichzeitig die Druckkappe 8
24 ist mit Außengewinde versehen, das dem Mutter- 40 in der entgegengesetzten Richtung belastet wird,
gewinde entspricht. Zur Erleichterung des Aufset- können sich die beiden annähernd gleichen, jedoch
zens der Mutter 31 ist der Bolzen 24 stirnseitig mit entgegengesetzt wirkenden axialen Kräfte dadurch
einem im wesentlichen zylindrischen Zapfenansatz 27 aufheben, indem diese Kräfte vom Drucklager 11
versehen, der gleich oder kleiner ist als der Kern- aufgenommen werden. Die Welle 1 wird somit von
durchmesser des Muttergewindes. Diesem Zapfenan- 45 jeder axialen Zugbelastung entlastet, was allgemein
satz 27 folgt vorzugsweise mindestens ein voller Ge- und insbesondere bei den handelsüblichen Handwindegang,
während der Bolzen 24 dann für die Schraubgeräten der vorstehend genannten Art besonanschließenden
Gewindegänge sich stetig vergrößern- ders wünschenswert ist, zumal letztere nicht für die
de Ausnehmungen 25, 26 aufweist, so daß bis zum Aufnahme derartiger Belastungen gebaut werden. Die
Lagerstift 23 hin wiederum nur ein schmaler Gewin- 50 erfindungsgemäße Ausbildung der Aufnahme 4 hat
desteg übrigbleibt, bei dem eine ununterbrochene darüber hinaus den weiteren Vorteil, daß sich die
Folge von stetig schmäler werdenden Gewindegängen Druckkappe 8 beim Einsetzen des Mutterkragens auf
in der Ebene des Stiftes 23 zwischen den ersten Voll- die Bauteiloberfläche aufsetzt und in dieser Stellung
gewindegängen des Bolzens 24 und dem Lagerstift 23 in Ruhe verbleibt, so daß keine Beschädigungen der
vorliegt. Wesentlich ist dabei, daß das Gewinde des 55 Oberfläche des Bauteils eintreten können. Außerdem
Setzkopfes 5 mit demjenigen des Schwenkbolzens 24 wird der Einsetzvorgang durch keinerlei zusätzliche
so übereinstimmen muß, daß eine kontinuierliche radiale Belastung gehindert.
Fortsetzung der Gewindegänge vorliegt. Bei dem Herausschrauben des Setzkopfes 5 aus
Das Einsetzen einer Blindmutter 31 in der Durch- der eingesetzten Mutter 31 treten an sich erhebliche
bruch 29 des Bauteils 30 erfolgt in der nachstehenden Gq Schwierigkeiten auf, die jedoch durch die erfindungs-Weise.
gemäße Ausbildung des Setzgerätes mit Umlaufprin-
Zunächst wird die Blindmutter 31 mit ihrem zip behoben werden können. Wenn nämlich der
Kragen 28 vorausgehend auf den Schwenkbolzen 24 Schwenkbolzen 24 frei umläuft, dann stellt er sich
aufgeschraubt und in die Lage gemäß Fig. 1 ver- infolge asymmetrischer Zentrifugalkräfte quer zur
schwenkt, so daß in dieser Lage das Durchführen 65 Längsachse des Setzkopfes 5 in diejenige Lage ein,
durch die Ausnehmung 29 des Bauteiles 30 möglich die ihm beim Einsetzen der Mutter gemäß Fig. 1
ist. Nunmehr wird die Antriebswelle 1 in Drehung zunächst absichtlich gegeben worden ist. Es wird
versetzt, z. B. bei Rechtsgewinde der Mutter in sich also vor dem Herausschrauben des Setzkopfes 5
aus der eingesetzten Mutter 31 die in F i g. 4 dargestellte Ruhelage des Schwenkbolzens 24 in der vorgenannten
Weise ändern, so daß die Gewindegänge des Bolzens 24 unter einem Winkel von etwa 90° an
die Rückseite der Mutter 31 gelangen. Hierdurch würde normalerweise der Schwenkbolzen sofort im
Muttergewinde verklemmt werden und abreißen. Um nun diesen Nachteil zu vermeiden und den Schwenkbolzen
24 mit erheblicher Geschwindigkeit und entgegen der Fliehkräfte, die ihn in die ungewünschte
Querlage verbringen, in die notwendige Axiallage auszurichten, sind die vorangehend beschriebenen, sich
stetig vergrößernden Ausnehmungen 25,26 vorgesehen. Es ist bei dieser Ausbildung des Schwenkbolzens
24 möglich, ein richtiges »Einfädeln« in die eingesetzte Mutter 31 zu erreichen, indem bei der
Rückdrehung des Setzkopfes 5 zunächst einmal das Vollgewinde des Schwenkbolzens 24 gegen die Rückseite
der Mutter 31 zur Anlage kommt und die Ausrichtbewegung des Schwenkbolzens 24 einleitet, bevor
die oberen Gewindezähne des schmalen Gewindesteges des Schwenkbolzens 24 das Muttergewinde erreicht
haben. Erst dann, wenn der Schwenkbolzen 24 bis zu einem gewissen Grade durch die an das Vollgewinde
anschließenden Ausnehmungen 25,26 ausgerichtet worden ist, greifen auch die oberen Gewindezähne
des Gewindesteges in das Muttergewinde ein. Dies ist deshalb möglich, da die obersten Zähne des
Gewindesteges kaum eine wesentliche Breite aufweisen. Durch die anschließenden stetig breiter werdenden
Zahnreihen des Schwenkbolzen-Gewindesteges wird der Schwenkbolzen 24 dann vollständig axial
ausgerichtet, so daß schließlich auch das Vollgewinde desselben durch die Mutter hindurchgeschraubt
werden kann.
Das Einsetzen der Blindmutter 31 bzw. des Kragens 28 derselben kann auch in der Art erfolgen,
daß bei stillgesetztem Gerät die Mutter 31 umkippt und der Kragen 28 am inneren Rand der Bauteilausnehmung
29 angesetzt wird (Fig. 3). Dieses Verfahren ist vor allen Dingen dort vorteilhaft, wo die
Mutter 31 mit Bezug auf die Richtung ihrer Längsachse eine bestimmte Lage einnehmen muß, wie es
beispielsweise bei Rohren mit Kreisquerschnitt der Fall ist.
Claims (8)
1. Gerät für das Einsetzen von Blindmuttern
in die zugeordnete Ausnehmung eines Bauteils mittels eines Setzkopfes, der die Mutter zum
Durchführen durch diese Ausnehmung hindurch und zum anschließenden Einsetzen des Mutterkragens
in diese Ausnehmung von der entgegengesetzten Seite her schwenkbar hält, dadurch
gekennzeichnet, daß der mit einem dem Gewinde der Mutter (31) entsprechenden Außengewinde
versehene bolzenförmige Setzkopf (5) mit einem Schaftteil (15) in einer Aufnahme (4)
gehalten ist, die mit einer Welle (1) des Gerätes in Verbindung steht, welche in beiden Drehrichtungen
in Drehung versetzt werden kann.
2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines handelsüblichen
Handschraubgerätes, welches für den Drehantrieb der Welle (1) wahlweise von Hand, mittels
Preßluft oder durch einen Elektromotor betrieben werden kann, sowie einer auf unterschiedliche
Werte einstellbaren und in beiden Drehrichtungen wirksamen Drehmomentkupplung (2) üblicher
Art für die Übertragung des Drehantriebs von der Antriebswelle (1) auf die Setzkopfaufnahme
(4).
3. Gerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jeweils vorbestimmte
Muttergewinde eingerichtete Setzköpfe (5) mit ihrem Schaftteil (15) auswechselbar und
in Axialrichtung längsverstellbar in der Aufnahme (4) gehalten sind.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Setzkopfaufnahme
(4) — zur Entlastung der Antriebswelle
(1) von Axialbeanspruchungen beim Einsetzvorgang — ein Drucklager (11) aufweist, das sich
einerseits (12) gegen ein Zwischenstück (6) für die Befestigung der Aufnahme (4) an der Antriebswelle
(1) bzw. der Drehmomentkupplung
(2) und andererseits (13) gegen eine Druckkappe (8) abstützt, die am Zwischenstück (6), das Drucklager
(11) überdeckend, frei drehbar (9,10) und vorzugsweise abnehmbar (10) geführt ist, wobei
die Druckkappe (8) während des Einsetzens der Blindmutter (31), als feststehender Anschlag
gegen den Bauteil (30) aufgesetzt, die Zugkräfte des Setzkopfes (5) aufnimmt, außerhalb des Einsetzvorganges
jedoch frei drehbar verbleibt.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (4)
über das Zwischenstück (6) lösbar (7) mit der Antriebswelle (1) bzw. der Drehmomentkupplung
(2) verbunden ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Setzkopf (5) aus
einem Zugbolzen (15,19) und einem mit demselben über einen Lagerstift (23) kippbar verbundenen
Schwenkbolzen (24) besteht, wobei der Schaftteil (15) des Zugbolzens mit in Axialrichtung
mit Abstand voneinander angeordneten Durchbrüchen (16) für die Aufnahme eines oder
mehrerer Mitnehmerstifte (17) zur lösbaren und in Axialrichtung verstellbaren Befestigung des
Zugbolzens in der Aufnahme (4), insbesondere in deren Zwischenstück (6) versehen ist und sich in
einem vollen Außengewindeteil (19) entsprechend dem Innengewinde der jeweiligen Blindmutter (31)
fortsetzt, welcher an seinem freien Ende in der Längsachse des Setzkopfes (5) mit einem radialen
Durchbruch zur Aufnahme des genannten Lagerstiftes (23) versehen und an diesem Ende oberhalb
des Lagerstiftdurchbruchs als schmaler Gewindesteg (22) ausgebildet ist, und wobei der
Schwenkbolzen (24) ebenfalls mit einem dem λluttergewίnde entsprechenden, die Gewindegänge
des Gewindeteils (19) des Setzkopfes (5) fortsetzenden Außengewinde versehen ist, beiderseits
der Lagerung (23) am Zugbolzen (5) je eine Ausnehmung (25,26) zur Ermöglichung und
Steuerung der Kippbewegungen des Schwenkbolzens (24) und an seinem freien Ende einen vorzugsweise
zylindrischen Zapfenansatz (27) aufweist, dessen Durchmesser im wesentlichen gleich oder kleiner als der Kerndurchmesser des
betreffenden Muttergewindes ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (25,26) des
Schwenkbolzens (24) eine Verjüngung desselben
909 507/1172
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Schwenkbolzens (24) zunächst einen oder vorzugsweise mehrere volle Gewindegänge aufweist,
die sich dann auf die Lagerung (23) hin kontinuierlich entsprechend der Verjüngung (25, 26)
des Schwenkbolzens (24) in ihrer Breite verringern.
8. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der schmale Gewindesteg (22) des
Zugbolzens (15,19) durch Ausnehmungen (20, bolzens und der Ebene des Lagerstiftes (23) erstrecken,
wobei dieser Gewindesteg (22) eine axiale Erstreckung aufweist, die mindestens gleich
der Stärke des betreffenden Bauteils (30) bzw. der Tiefe des Durchbruches (29) desselben und
der halben Länge der Blindmutter (31) ist, und wobei der schmale Gewindesteg (22) kontinuierlich
in die Vollgewindegänge des Gewindeteils (19) übergeht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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GB48450/64A GB1131615A (en) | 1964-11-28 | 1964-11-28 | Improvements in or relating to fastener inserting tools |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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---|---|
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DE (1) | DE1289499B (de) |
GB (1) | GB1131615A (de) |
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- 1964-11-28 GB GB48450/64A patent/GB1131615A/en not_active Expired
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1965
- 1965-08-19 DE DEL51428A patent/DE1289499B/de active Pending
- 1965-10-23 US US503206A patent/US3383894A/en not_active Expired - Lifetime
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Publication number | Publication date |
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GB1131615A (en) | 1968-10-23 |
US3383894A (en) | 1968-05-21 |
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