DE102004062038B4 - Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten einer Brennkraftmaschine - Google Patents
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Abstract
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 5.
- Hintergrund der Erfindung
- In Brennkraftmaschinen werden zur Betätigung der Gaswechselventile Nockenwellen eingesetzt. Nockenwellen sind in der Brennkraftmaschine derart angebracht, dass auf ihr angebrachte Nocken an Nockenfolgern, beispielsweise Tassenstößeln, Schlepp- oder Schwinghebeln, anliegen. Wird die Nockenwelle in Drehung versetzt, so wälzen die Nocken auf den Nockenfolgern ab, die wiederum die Gaswechselventile betätigen. Durch die Lage und die Form der Nocken ist somit sowohl die Öffnungsdauer als auch Amplitude aber auch der Öffnungs- und Schließzeitpunkt der Gaswechselventile festgelegt.
- Moderne Motorkonzepte gehen dahin, den Ventiltrieb variabel auszulegen. Einerseits sollen Ventilhub und Ventilöffnungsdauer variabel gestaltbar sein, bis hin zur kompletten Abschaltung einzelner Zylinder. Dafür sind Konzepte wie schaltbare Nockenfolger, variable Ventiltriebe oder elektrohydraulische oder elektrische Ventilbetätigungen vorgesehen. Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, während des Betriebs der Brennkraftmaschine Einfluss auf die Öffnungs- und Schließzeiten der Gaswechselventile nehmen zu können. Ebenfalls wünschenswert ist es auf die Öffnungs- bzw. Schließzeitpunkte der Einlass- bzw. Auslassventile getrennt Einfluss nehmen zu können, um beispielsweise gezielt eine definierte Ventilüberschneidung einstellen zu können. Durch die Einstellung der Öffnungs- bzw. Schließzeitpunkte der Gaswechselventile abhängig vom aktuellen Kennfeldbereich des Motors, beispielsweise von der aktuellen Drehzahl bzw. der aktuellen Last, können der spezifische Treibstoffverbrauch gesenkt, das Abgasverhalten positiv beeinflusst, der Motorwirkungsgrad, das Maximaldrehmoment und die Maximalleistung erhöht werden.
- Die beschriebene Variabilität in der Gaswechselventilzeitensteuerung wird durch eine relative Änderung der Phasenlage der Nockenwelle zur Kurbelwelle bewerkstelligt. Dabei steht die Nockenwelle meist über einen Ketten-, Riemen-, Zahnradtrieb oder gleichwirkende Antriebskonzepte in Antriebsverbindung mit der Kurbelwelle. Zwischen dem von der Kurbelwelle angetriebenen Ketten-, Riemen- oder Zahnradtrieb und der Nockenwelle ist ein Nockenwellenversteller angebracht, der das Drehmoment von der Kurbelwelle auf die Nockenwelle überträgt. Dabei ist diese Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten der Brennkraftmaschine derart ausgebildet, dass während des Betriebs der Brennkraftmaschine die Phasenlage zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle sicher gehalten und, wenn gewünscht, die Nockenwelle in einem gewissen Winkelbereich gegenüber der Kurbelwelle verdreht werden kann.
- In Brennkraftmaschinen mit je einer Nockenwelle für die Einlass- und die Auslassventile können diese mit je einem Nockenwellenversteller ausgerüstet werden. Dadurch können die Öffnungs- und Schließzeiten der Einlass- und Auslassgaswechselventile zeitlich relativ zueinander verschoben und die Ventilzeitüberschneidungen gezielt eingestellt werden.
- Der Sitz moderner Nockenwellenversteller befindet sich im Allgemeinen am antriebsseitigen Ende der Nockenwelle. Er besteht aus einem kurbelwellenfesten Antriebsrad, einem nockenwellenfesten Abtriebselement und einem das Drehmoment vom Antriebsrad auf das Abtriebsteil übertragenden Verstellmechanismus. Das Antriebsrad kann als Ketten-, Riemen- oder Zahnrad ausgeführt sein und ist mittels einer Kette, eines Riemens oder eines Zahnradtriebs mit der Kurbelwelle drehfest verbunden. Der Verstellmechanismus kann elektromagnetisch, hydraulisch oder pneumatisch betrieben werden. Ebenfalls denkbar ist es den Nockenwellenversteller auf einer Zwischenwelle anzubringen oder auf einem nicht rotierenden Bauteil zu lagern. In diesem Fall wird das Drehmoment über weitere Antriebe auf die Nockenwellen übertragen.
- Elektrisch betriebene Nockenwellenversteller bestehen aus einem Antriebsrad, welches in Antriebsverbindung mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine steht, einem Abtriebsteil, welches in Antriebsverbindung mit einer Nockenwelle der Brennkraftmaschine steht und einem Verstellgetriebe. Bei dem Verstellgetriebe handelt es sich um ein Dreiwellengetriebe, mit drei zueinander verdrehbaren Bauteilen. Dabei ist das erste Bauteil des Getriebes drehfest mit dem Antriebsrad und das zweite Bauteil drehfest mit dem Abtriebsteil verbunden. Das dritte Bauteil ist beispielsweise als verzahntes Bauteil ausgeführt, dessen Drehzahl über eine Welle beispielsweise mittels eines Elektromotors oder einer Bremsvorrichtung geregelt werden kann.
- Das Drehmoment wird von der Kurbelwelle auf das erste Bauteil und von dort auf das zweite Bauteil und damit auf die Nockenwelle übertragen. Dies geschieht entweder direkt, oder unter Zwischenschaltung des dritten Bauteils. Durch geeignete Regelung der Drehzahl des dritten Bauteils kann das erste Bauteil gegen das zweite Bauteil verdreht und damit die Phasenlage zwischen Nockenwelle und Kurbelwelle verändert werden. Beispiele für derartige Dreiwellengetriebe sind Innenexzentergetriebe, Doppelinnenexzentergetriebe, Wellgetriebe, Taumelscheibengetriebe oder dergleichen. Ein gattungsgemäßer Nockenweller geht aus
DE 100 38 354 A1 hervor. Ein weiterer Nockenwellenversteller ist aus der nachveröffentlichtenDE 10 2004 038 681 A1 bekannt. - Zur Steuerung des Nockenwellenverstellers erfassen Sensoren die Kenndaten der Brennkraftmaschine wie beispielsweise den Lastzustand, die Drehzahl und die Winkellagen der Nockenwelle und der Kurbelwelle. Diese Daten werden einer elektronischen Kontrolleinheit zugeführt, die nach Vergleich der Daten mit einem Kenndatenfeld der Brennkraftmaschine den Verstellmotor des Nockenwellenverstellers steuert.
- Aus der
DE 102 22 475 A1 ist eine Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten einer Brennkraftmaschine bekannt, in der die Drehmomentübertrag von der Kurbelwelle zur Nockenwelle und der Verstellvorgang mittels eines Taumelscheibengetriebes realisiert ist. Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einem nockenwellenfesten Abtriebselement und einer Taumelscheibe. Weiterhin weist Vorrichtung ein Antriebsrad auf, welches in Antriebsverbindung mit einer Kurbelwelle steht und einteilig mit einem Gehäuse ausgeführt ist. Die Taumelscheibe ist mit vier in Langlöcher des Gehäuses eingreifenden Zapfen versehen. Das Drehmoment der Kurbelwelle wird über das Antriebsrad, das Gehäuse und die Zapfen auf die Taumelscheibe übertragen. - Weiterhin weist die Vorrichtung eine Verstellwelle auf, die beispielsweise von einem Elektromotor angetriebenen wird und auf der die Taumelscheibe unter einem definierten Anstellwinkel gelagert ist.
- Die Taumelscheibe ist an ihrer axialen, dem Abtriebselement zugewandeten Seitenfläche mit einer Kegelradverzahnung versehen und derart unter einem bestimmten Anstellwinkel zu dem Abtriebselement angeordnet, dass ein Winkelsegment der Verzahnung der Taumelscheibe in ein Winkelsegment einer an dem Abtriebselement ausgebildeten Kegelradverzahnung eingreift. Dabei besteht eine Differenz in den Zähneanzahlen der Kegelradverzahnungen.
- Eine Verdrehung der Verstellwelle relativ zu dem Abtriebselement führt zu einer Taumeldrehung der Taumelscheibe und damit zu einer Drehung des in Eingriff stehenden Winkelsegments relativ zu dem Abtriebselement. Aufgrund der Unterschiedlichen Zähnezahl der Kegelradverzahnungen führt dies zu einer relativen Verdrehung der Nockenwelle zur Kurbelwelle.
- Das Antriebsrad bzw. das Gehäuse ist auf einer axialen Schulter des Abtriebselements drehbar zu diesem gelagert. Die Kegelradverzahnung des Abtriebselements ist an einem Verzahnungsträger ausgebildet, wobei der Verzahnungsträger der Schulter in axialer Richtung vorgelagert ist. Der Verzahnungsträger und ein mit dem Antriebsrad verschraubter Deckel bilden eine Axiallagerung für das Antriebsrad. bzw. das Gehäuse. Dabei ist der Deckel von dem Abtriebselement einerseits und von der Nockenwelle andererseits in axialer Richtung festgelegt.
- Die Ausbildung einer Lagerschulter an dem Abtriebselement und der axial dazu versetzt angeordnete Verzahnungsträger führen zu einem relativ hohen axialen Bauraumbedarf der Vorrichtung und einer komplexen geometrischen Form des Abtriebselements.
- Weiterhin ist das Abtriebselement mittels einer Befestigungsschraube drehfest mit der Nockenwelle verbunden. Der Schraubenkopf greift von der nockenwellenabgewandten Seite durch die Vorrichtung, wobei deren Gewinde in ein in der Nockenwelle ausgebildetes komplementäres Innengewinde eingreift. Der Schraubenkopf übt auf das Abtriebselement eine Kraft aus, wodurch dieses an der Nockenwelle befestigt ist.
- Der Schraubenkopf dient gleichzeitig als Laufbahn für die Wälzkörper eines Nadellagers, über das die Verstellwelle auf dem Schraubenkopf gelagert ist. Um als Laufbahn für das Nadellager dienen zu können muss der Schraubenkopf einem Härteverfahren unterzogen werden, wobei zu beachten ist, dass der Gewindeabschnitt dabei nicht gehärtet wird. Derartige Härteverfahren sind aufwändig und kostenintensiv. Gleichzeitig führt der massiv ausgeführte Schraubenkopf zu einer hohen Masse und damit zu einem hohen Trägheitsmoment der Anordnung.
- Aufgabe der Erfindung
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine zu schaffen, wobei der axiale Bauraumbedarf und die Masse der Vorrichtung reduziert werden und die Fertigungskosten gesenkt werden sollen.
- Zusammenfassung der Erfindung
- In einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist bei einer Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine mit einem mit einer Kurbelwelle in Antriebsverbindung stehenden Antriebsrad, und mit einem Taumelscheibengetriebe, welches ein Gehäuse und ein mit einer Nockenwelle in Antriebsverbindung stehendes Abtriebselement aufweist, wobei ein radial äußerer Ringabschnitt des Abtriebselements als Verzahnungsträger ausgebildet ist, wobei an einer axialen Seitenfläche des Verzahnungsträgers ein Zahnkranz ausgebildet ist und wobei das Antriebsrad oder das Gehäuse drehbar zum Abtriebselement auf diesem gelagert ist, wobei eine äußere Mantelfläche des Verzahnungsträgers als Radiallagerfläche für das Gehäuse oder das Antriebsrad dient, die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass sich die Zähne des Zahnkranzes in radialer Richtung bis zur Radiallagerfläche erstrecken. Die Verzahnung durchschneidet in diesem Fall die Lagerfläche. Durch entsprechend abgerundete Kantengeometrien, kann die benötigte Tragfähigkeit und Verschleißfestigkeit erreicht werden. Diese Ausführungsform hat den Vorteil geringerer Herstellungskosten..
- In der erfindungsgemäßen Ausführungsform besteht die Vorrichtung aus einem als Reimen-, Ketten- oder Zahnrad ausgebildeten Antriebsrad und einem Taumelscheibengetriebe. Das Taumelscheibengetriebe umfasst unter anderem ein Gehäuse, welches drehfest mit dem Antriebsrad verbunden ist, eine Taumelscheibe ein Abtriebselement, welches drehfest mit einer Nockenwelle verbunden ist und eine Verstellwelle, welche beispielsweise mittels eines Elektromotors angetrieben wird. Das Gehäuse kann einteilig mit dem Antriebsrad ausgebildet oder kraft-, form-, reib- oder stoffschlüssig mit diesem verbunden sein. Über einen Riemen- Ketten oder Zahnradtrieb wird Drehmoment von der Kurbelwelle auf das Antriebsrad und somit auf das Gehäuse übertragen. Das Gehäuse steht mittels einer Stiftkupplung oder eines verzahnten Bauelements mit der Taumelscheibe in Wirkverbindung. Als verzahntes Bauteil ist beispielsweise ein Kegelrad denkbar, welches einteilig mit dem Gehäuse ausgeführt oder mittels Befestigungsmitteln mit diesem verbunden ist. Die Stiftkupplung bzw. das verzahnte Bauelement überträgt das von der Kurbelwelle auf das Antriebsrad übertragene Drehmoment auf die Taumelscheibe, die auf einer Verstellwelle gelagert ist. Die Taumelscheibe ist auf der Verstellwelle unter einem definierten Anstellwinkel zum Abtriebselement angeordnet.
- An einer axialen Seitenfläche der Taumelscheibe ist ein in Umfangsrichtung umlaufender Zahnkranz ausgebildet. Weiterhin ist ein ringförmiger, radial außen liegende Bereich des Abtriebselements als Verzahnungsträger ausgeführt, an dem ebenfalls ein Zahnkranz ausgebildet ist. Der Zahnkranz der Taumelscheibe greift entlang eines umfangsseitigen Winkelabschnitts in den Zahnkranz des Abtriebselements ein.
- Das Kurbelwellendrehmoment wird über das Antriebsrad, das Gehäuse, die Stiftkupplung oder das verzahnte Bauelement auf die Taumelscheibe und von dort auf das Abtriebselement und schließlich auf die Nockenwelle übertragen. Die Zahnkränze der Taumelscheibe und des Abtriebselements oder der Taumelscheibe und des verzahnten Bauteils, oder beide Verzahnungspaare, weisen unterschiedliche Anzahlen von Zähnen auf. Dreht die Verstellwelle mit der Drehzahl des Antriebsrades so wird die Phasenlage zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle gehalten. Besteht eine Differenz zwischen der Drehzahl der Verstellwelle und der Drehzahl des Antriebsrades wird die Phasenlage zwischen der Nockenwelle und der Kurbelwelle verstellt. Dabei verdrehen sich das Gehäuse und das Antriebsrad relativ zum Abtriebselement, welches das Gehäuse bzw. das Antriebsrad in radialer Richtung abstützt.
- Durch die Lagerung des Antriebsrades bzw. des Gehäuses auf der äußeren Mantelfläche des Verzahnungsträgers entfällt die Notwendigkeit das Abtriebselement mit einer axialen Schulter zu versehen, wodurch der axiale Bauraum des Taumelscheibengetriebes erheblich gesenkt werden kann.
- In einer Konkretisierung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Zahnkranz in radialer Richtung nach außen in einen ringförmigen Lagerabschnitt ausläuft, der eine geschlossene Außenmantelfläche aufweist.
- In dieser Ausführungsform schließt sich an den Zahnkranz in radialer Richtung nach außen ein ringförmiger Rand an, der als Radiallagerfläche für das Antriebsrad bzw. das Gehäuse dient. Der Rand bildet in Umfangsrichtung einer geschlossene Lagerfläche ohne Unterbrechungen aus, wodurch die Ausbildung eines hydrodynamischen Schmierfilms begünstigt wird.
- Die Herstellung der Verzahnung des Zahnkranzes ist beispielsweise mittels Taumelpressen, Axialwalzen, Fräsen oder Sintern möglich.
- In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die in axialer Richtung vom Zahnkranz abgewandte, axiale Seitenfläche des Verzahnungsträgers eine erste Axiallagerfläche zur Axiallagerung des Gehäuses oder des Antriebsrades bildet.
- In dieser Ausführungsform ist das Abtriebselement bzw. das Gehäuse mit einem sich radial nach innen erstreckenden Fortsatz ausgebildet, welcher an der vom Zahnkranz abgewandten axialen Seitenfläche des Abtriebselement im Bereich des Verzahnungsträgers anliegt. Bei dem Fortsatz handelt es sich vorteilhafterweise um ein ringförmiges Element, welches an einer axialen Seitenfläche des Antriebsrades oder des Gehäuses umläuft. Somit ist gewährleistet, dass auf das Antriebsrad oder das Gehäuse wirkende, von der Nockenwelle weg gerichtete Axialkräfte durch das Abtriebselement aufgenommen werden. Der Fortsatz kenn einteilig mit dem Abtriebsrad oder dem Gehäuse ausgeführt oder separat gefertigt und an dem Antriebsrad oder an dem Gehäuse befestigt sein. Der Fortsatz ist vorteilhafterweise ringförmig um die gesamte Vorrichtung umlaufend ausgeführt. In diesem Fall können weitere Funktionen in den ringförmigen Fortsatz integriert werden, wie beispielsweise eine Drehwinkelbegrenzung des Antriebsrades zum Abtriebselement. Zu diesem Zweck kann der ringförmige Fortsatz mit einem zusätzlichen Fortsatz, der in eine Kulisse im Abtriebselement eingreift, ausgebildet sein. Alternativ kann der ringförmige Fortsatz an seiner radial inneren Stirnseite mit einer Aussparung versehen sein, in die ein am Abtriebselement ausgebildeter oder befestigter Fortsatz eingreift. Im Falle geringer Kippmomente über der Radiallagerstelle des Gehäuses bzw. des Abtriebsrades können auf die Nockenwelle zu gerichtete Axialkräfte über die Verzahnungspaarung zwischen Taumelscheibe und dem verzahnten Bauteil abgestützt werden.
- Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die zahnkranzseitige axiale Seitenfläche des ringförmigen Lagerabschnitts eine zweite Axiallagerfläche zur Axiallagerung des Gehäuses oder des Antriebsrades bildet.
- In diesem Fall ist am Gehäuse oder am Antriebsrad ein zusätzlicher, sich radial nach innen erstreckender Fortsatz vorgesehen, der sich in axialer Richtung am ringförmigen Rand des Verzahnungsträgers abstützt.
- Auf diese Weise ist es möglich, wie in der Ausführungsform im Stand der Technik, sowohl die Radial- als auch die Axiallagerstellen an den Bauteilen Abtriebselement und Antriebsrad oder Gehäuse, eventuell unter Einbeziehung einer Anschlagscheibe, auszubilden, wobei der axiale Bauraumbedarf erheblich verringert wird.
- In einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine mit einem Taumelscheibengetriebe, wobei das Taumelscheibengetriebe zumindest eine Taumelscheibe umfasst, die auf einer Verstellwelle gelagert ist, wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Verstellwelle auf einer Hohlwelle gelagert ist, wobei die Hohlwelle mittels einer Befestigungsschraube drehfest mit der Nockenwelle verbundenen ist und an einer Innenmantelfläche der Hohlwelle ein sich radial nach innen erstreckender Kragen ausgebildet ist, an dem sich ein Schraubenkopf der Befestigungsschraube abstützt.
- In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kragen derart angeordnet ist, dass der Schraubenkopf, im montierten Zustand der Vorrichtung an der Nockenwelle, komplett innerhalb der Hohlwelle angeordnet ist.
- Die Verstellwelle ist in dieser Ausführungsform auf einer Hohlwelle, vorzugsweise mittels eines Wälzlagers, gelagert. Eine Außenmantelfläche der Hohlwelle dient als innere Lauffläche für die Wälzkörper des Wälzlagers. Weiterhin ist die Hohlwelle mittels einer Befestigungsschraube mit der Nockenwelle verbunden, wobei das Abtriebselement in den Klemmverband mit einbezogen wird und derart ebenfalls an der Nockenwelle fixiert ist. Dabei stützt sich der Schraubenkopf der Befestigungsschraube an einem im inneren der Hohlwelle ausgebildeten Kragen ab. Durch die Lagerung der Verstellwelle auf einer Hohlwelle wird das Gewicht der Vorrichtung deutlich verringert. Die Hohlwelle kann weiterhin kostengünstig in einem spanlosen Formgebungsprozess, beispielsweise als Sinter- oder Blechumformteil hergestellt werden. Dies senkt im Vergleich zu der Ausführungsform aus dem Stand der Technik die Kosten der Vorrichtung, da auf teure Spezialschrauben verzichtet werden kann.
- Der Kragen ist in dieser Ausführungsform derart ausgebildet, dass die von der Befestigungsschraube auf die Hohlwelle ausgeübten Kräfte, die auf Grund des Anzugsmoments bei der Montage der Vorrichtung an der Nockenwelle entstehen, zumindest zum großen Teil an den Wälzlagern, die die Verstellwelle gegenüber der Hohlwelle lagern, vorbeigeleitet werden. Dazu ist es erforderlich den Kragen so nah wie möglich an dem vorrichtungsseitigen Ende der Nockenwelle innerhalb der Hohlwelle anzuordnen. Dies hat zur Folge, dass der Schraubenkopf der Befestigungsschraube, der die Klemmkraft auf die Hohlwelle überträgt, vollständig innerhalb der Hohlwelle angeordnet ist und somit nichts zur Baulänge der Vorrichtung beiträgt.
- Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform, gegenüber einer Ausführungsform, in der der Schraubenkopf an dem nockenwellenabgewandten Ende der Hohlwelle angreift, liegt darin, dass ein Aufspreizen der Hohlwelle vermieden wird. Liegt der Schraubenkopf an dem nockenwellenabgewandten Ende der Hohlwelle an, so liegt diese auf deren gesamten axialen Länge im Klemmverband der Befestigungsschraube. Dies hat zur Folge, dass die Hohlwelle gestaucht und aufgebaucht wird. Das Aufbauchen der Hohlwelle führt zu einer Reduktion des Lagerspiels der auf ihr angeordneten Wälzlager bzw. zu einem Verklemmen der Gleitlagerung, wodurch höhere Reibung in der Vorrichtung auftritt und im schlimmsten Fall Funktionsuntüchtigkeit eintritt.
- Weiterhin verursacht die Klemmkraft hohe Spannungen in der Hohlwelle, wodurch plastische Verformungen in dieser Auftreten können. Durch die ungewollten plastischen Verformungen wird weiterhin ein automatisiertes Montieren der Vorrichtung an der Nockenwelle erschwert, da auf Grund der Setzkraftverluste kein definiertes Ende des Montagevorganges von der Montagevorrichtung detektiert werden kann.
- Diese Nachteile treten bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform nicht oder nur in einem wesentlich geringern Umfang auf.
- Weiterhin kann die Befestigungsschraube kürzer und damit leichter ausgeführt werden, wodurch sich die Masse und das Trägheitsmoment der Vorrichtung weiter verringert.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den zugehörigen Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt sind. Es zeigen:
-
1a nur sehr schematisch eine Brennkraftmaschine, -
1 einen Längsschnitt durch eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform einer Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine, -
2 einen Längsschnitt durch eine zweite erfindungsgemäße Ausführungsform einer Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine, -
3 einen Längsschnitt durch eine dritte erfindungsgemäße Ausführungsform einer Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine, -
4 einen Längsschnitt durch eine vierte erfindungsgemäße Ausführungsform einer Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine, -
5 einen Längsschnitt durch eine fünfte erfindungsgemäße Ausführungsform einer Vorrichtung zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine. - Ausführliche Beschreibung der Erfindung
- In
1a ist eine Brennkraftmaschine100 skizziert, wobei ein auf einer Kurbelwelle101 sitzender Kolben102 in einem Zylinder103 angedeutet ist. Die Kurbelwelle101 steht in der dargestellten Ausführungsform über je einen Zugmitteltrieb104 bzw.105 mit einer Einlassnockenwelle106 bzw. Auslassnockenwelle107 in Verbindung, wobei eine erste und eine zweite Vorrichtung1 für eine Relativdrehung zwischen Kurbelwelle101 und Nockenwellen106 ,107 sorgen können. Nocken108 ,109 der Nockenwellen106 ,107 betätigen ein Einlassgaswechselventil110 bzw. das Auslassgaswechselventil111 . -
1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung1 zur Veränderung der Steuerzeiten einer Brennkraftmaschine100 . Die Vorrichtung1 umfasst unter anderem ein Taumelscheibengetriebe2 , bestehend aus einem verzahnten Bauteil3a , einem Abtriebselement4 und einer Taumelscheibe5 . Das verzahnte Bauteil3a ist in der dargestellten Ausführungsform als Kegelrad3 ausgeführt. An einer axialen Seitenfläche des Kegelrades3 ist ein als Kegelradverzahnung ausgeführter erster Zahnkranz6 ausgebildet. Weiterhin ist an den axialen Seitenflächen der Taumelscheibe5 ein zweiter und ein dritter Zahnkranz7 ,8 ausgebildet, wobei die Zahnkränze7 ,8 in diesem Ausführungsbeispiel jeweils ebenfalls als Kegelradverzahnung ausgeführt sind. Dabei ist der zweite Zahnkranz7 an der dem Kegelrad3 zugewandten axialen Seitenfläche und der dritte Zahnkranz8 an der dem Abtriebselement4 zugewandten axialen Seitenfläche der Taumelscheibe5 ausgebildet. Der radial außenliegende Abschnitt des Abtriebselement4 ist als Verzahnungsträger9 ausgeführt, an dessen der Taumelscheibe5 zugewandten axialen Seitenfläche ein vierter Zahnkranz10 ausgebildet ist. Der vierte Zahnkranz10 ist in dieser Ausführungsform ebenfalls als Kegelradverzahnung ausgeführt Das Abtriebselement4 ist drehfest mit einer Nockenwelle11 verbunden. Die Verbindung zwischen Abtriebselement4 und Nockenwelle11 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels eines ersten Befestigungsmittels12 , hier einer Befestigungsschraube12a , realisiert. Ebenso denkbar sind stoff-, kraft-, reib- oder formschlüssigen Verbindungsmethoden. - Ein Antriebsrad
13 steht in Wirkverbindung mit einem nicht dargestellten Primärantrieb, über den ein Drehmoment von einer Kurbelwelle101 auf das Antriebsrad13 übertragen wird. Ein derartiger Primärantrieb kann beispielsweise ein Ketten-, Riemen- oder Zahnradtrieb sein. Das Antriebsrad13 ist drehfest mit einem Gehäuse14 , und das Gehäuse14 wiederum drehfest mit dem Kegelrad3 verbunden. In der in1 dargestellten Ausführungsform sind diese einteilig ausgebildet. Alternativ kann vorgesehen sein, das Gehäuse14 kraft-, form-, reib- oder stoffschlüssig mit dem Kegelrad3 und/oder dem Antriebsrad13 zu verbinden. - Das Kegelrad
3 und das Abtriebselement4 stehen parallel zueinander und sind in axialer Richtung zueinander beabstandet. Zusammen mit dem Gehäuse14 bilden das Kegelrad3 und das Abtriebelement4 einen ringförmigen Hohlraum aus, in dem die Taumelscheibe5 angeordnet ist. Mittels ersten Wälzlagern15 ist die Taumelscheibe5 unter einem definierten Anstellwinkel zu dem Kegelrad3 und dem Abtriebelement4 auf einer Verstellwelle16 gelagert. Die im Wesentlichen topfförmig ausgebildete Verstellwelle16 ist mit einem Kupplungselement17 versehen, in die eine nicht dargestellte Welle einer ebenfalls nicht dargestellten Vorrichtung eingreift, mit der die Drehzahl der Verstellwelle16 geregelt werden kann. Die Verstellwelle16 stütz sich über zweite Wälzlager18 auf einer drehfest mit der Nockenwelle11 verbundenen, in der vorliegenden Ausführungsform als Hohlwelle19 ausgebildeten, Welle19a ab. - Die unter einem definierten Anstellwinkel auf der Verstellwelle
16 angeordnete Taumelscheibe5 greift mit dem zweiten Zahnkranz7 in den ersten Zahnkranz6 des Kegelrad3 und mit dem dritten Zahnkranz8 in den vierten Zahnkranz10 des Abtriebselements4 ein. Dabei stehen die jeweiligen Zahnkränze6 ,7 ,8 ,10 nur in einem bestimmten Winkelbereich in Eingriff, wobei die Größe des Winkelbereichs abhängig vom Anstellwinkel der Taumelscheibe5 ist. - Über den Eingriff der Zahnkränze
6 ,7 ,8 ,10 wird das vom Primärtrieb auf das Antriebsrad13 und von dort auf das Kegelrad3 übertragene Drehmoment der Kurbelwelle101 über die Taumelscheibe5 auf das Abtriebselement4 und damit auf die Nockenwelle11 übertragen. - Um die Phasenlage zwischen Nockenwelle
11 und Kurbelwelle101 zu halten, wird die Verstellwelle16 mit der Drehzahl des Antriebsrades13 angetrieben. Soll die Phasenlage geändert werden, so wird die Drehzahl der Verstellwelle16 erhöht bzw. verringert, je nachdem ob die Nockenwelle11 relativ zur Kurbelwelle101 vor- oder nacheilen soll. Durch die abweichende Drehzahl der Verstellwelle16 führt die Taumelscheibe5 eine Taumeldrehung aus, wobei die Winkelbereiche in denen die Zahnkränze6 ,7 ,8 ,10 ineinander eingreifen um die Taumelscheibe5 , das Kegelrad3 und das Abtriebselement4 umlaufen. Bei mindestens einem der Zahnkranzpaare6 ,7 ,8 ,10 weisen die zwei ineinander greifenden Zahnkränze6 ,7 ,8 ,10 unterschiedliche Zähnezahlen auf. Sind die Winkelbereiche, in denen die Zahnkränze6 ,7 ,8 ,10 ineinander eingreifen einmal vollständig umgelaufen, so ergibt sich aufgrund der Differenz in der Anzahl der Zähne eine Verstellung des Kegelrads3 zum Abtriebselement4 und damit der Nockenwelle11 relativ zu der Kurbelwelle101 . Der Verstellwinkel entspricht dem Bereich den die den Unterschied in der Zähnezahl bildenden Zähne einnehmen. - Denkbar ist in diesem Zusammenhang, dass die Zahnkränze
6 ,7 ,8 ,10 beider Zahnkranzpaare unterschiedliche Zähnezahlen aufweisen. Damit ergibt sich das Verstelluntersetzungsverhältnis aus den beiden resultierenden Untersetzungsverhältnissen. - Ebenso denkbar ist, dass die Zahnkränze
6 ,7 ,8 ,10 nur einer Zahnkranzpaarung unterschiedliche Anzahlen von Zähnen aufweisen. Das Untersetzungsverhältnis ergibt sich in diesem Fall nur aufgrund dieser Untersetzung. Die andere Zahnkranzpaarung dient in diesem Fall nur als Koppelmittel mit einem Untersetzungsverhältnis von 1:1 zwischen der Taumelscheibe5 und dem jeweiligen Bauteil3 ,4 . - Während des Verstellvorgangs verdreht sich das Antriebsrad
13 bzw. das Gehäuse14 entsprechend dem Übersetzungsverhältnis und der Drehzahl der Verstellwelle16 zu dem Abtriebselement4 . Das Antriebsrad13 bzw. das Gehäuse14 sind auf einer Außenmantelfläche20 des Verzahnungsträgers9 radial gelagert. Dadurch entfällt das Ausbilden einer axialen Schulter am Abtriebselement4 , wie sie in derDE 102 22 475 A1 vorgesehen ist. Dies führt zu einer geringeren axialen Baulänge des Taumelscheibengetriebes2 und damit der Vorrichtung1 . - In der in
1 dargestellten Ausführungsform erstrecken sich die Zähne des vierten Zahnkranzes10 entlang der gesamten Länge des Verzahnungsträgers9 und unterbrechen somit teilweise die als Radiallagerfläche23a ausgebildete Außenmantelfläche20 des Verzahnungsträgers9 . Ebenso denkbar ist die Verzahnung des vierten Zahnkranzes10 in radialer Richtung nach außen in einen ringförmigen Lagerabschnitt23 auslaufen zu lassen, wodurch die Außenmantelfläche20 des Verzahnungsträgers9 als ununterbrochene Radiallagerfläche23a ausgebildet ist. - Weiterhin ist in der dargestellten Ausführungsform eine Anschlagscheibe
21 dargestellt, welche stoff-, reib-, kraft- oder formschlüssig mit dem Antriebsrad13 oder dem Gehäuse14 verbunden ist. Ebenfalls denkbar ist eine Befestigung der Anschlagscheibe21 mit einem der beiden Bauteile13 ,14 mittels einer Schraubverbindung. - Die Anschlagscheibe
21 erstreckt sich in radialer Richtung weiter nach innen als das Antriebsrad13 bzw. das Gehäuse14 und ist derart angeordnet, dass eine axiale Seitenfläche der Anschlagscheibe21 an der vom vierten Zahnkranz10 abgewandten axialen Seitenfläche des Abtriebselements4 im Bereich des Verzahnungsträgers9 anliegt. Somit bildet die Anschlagscheibe21 im Zusammenspiel mit dem Verzahnungsträger9 ein Axiallager für das Antriebsrad13 und das Gehäuse14 , welches auf diese Bauteile13 ,14 in Richtung von der Nockenwelle11 weg wirkende Axialkräfte aufnimmt. - Wirken geringe Kippmomente auf das Antriebsrad
13 , so können, wie in1 dargestellt, in Richtung der Nockenwelle11 auf das Antriebsrad13 wirkende Axialkräfte über die in Eingriff stehenden Zahnkränze6 ,7 am Kegelrad3 und der Taumelscheibe5 abgestützt werden. Somit ist sowohl die Radial- als auch die Axiallagerung des Antriebsrades13 und des Gehäuses14 gewährleistet, wobei der axiale Bauraumbedarf des Taumelscheibengetriebes2 erheblich verringert wird. -
2 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform einer Vorrichtung1 . Die in den1 und2 dargestellten Vorrichtungen1 sind im Wesentlichen identisch. Im Unterschied zu der in1 dargestellten Ausführungsform ist in der in2 dargestellten Ausführungsform das Antriebsrad13 und das Gehäuse14 nicht einteilig ausgeführt. Vielmehr handelt es sich um getrennt hergestellte Bauteile, welche form-, kraft-, reib- oder stoffschlüssig miteinander verbunden sind. Ebenfalls denkbar wäre eine Verbindung der beiden Bauteile mittels einer Schraubverbindung. Das Antriebsrad13 ist mit umfangsseitig ausgerichteten Langlöchern22 versehen, um die Masse und damit das Trägheitsmoment der Vorrichtung1 zu reduzieren. - Wie in der ersten Ausführungsform ist hier das Gehäuse
14 und damit das Antriebsrad13 auf dem Verzahnungsträgers9 des Abtriebselements4 gelagert. Im Unterschied zur ersten Ausführungsform erstreckt sich die Verzahnung des vierten Zahnkranzes10 nicht bis zur Radiallagerfläche23a , sondern läuft in einem ringförmigen Lagerabschnitt23 aus. Dadurch wird eine geschlossene Radiallagerfläche23a geschaffen, auf der das Gehäuse14 drehbar gelagert ist. - Wie in der ersten Ausführungsform ist an dem Gehäuse
14 eine Anschlagscheibe21 befestigt, welche mit dem Abtriebselement4 als Axiallager für das Gehäuse14 wirkt. Auf das Antriebsrad13 wirkende Axialkräfte in Richtung der Nockenwelle11 werden wiederum über die beiden Zahnkränze6 ,7 am Kegelrad3 und der Taumelscheibe5 abgestützt. -
3 zeigt eine dritte erfindungsgemäße Ausführungsform der Vorrichtung1 , wobei in dieser Ausführungsform das Antriebsrad13 einteilig mit der Anschlagscheibe21 ausgebildet ist. Das Antriebsrad13 ist wiederum auf der Außenmantelfläche20 des Verzahnungsträgers9 radial gelagert. Die Axiallagerung wird in diesem Fall einerseits wiederum durch das Zusammenwirken der Anschlagscheibe21 und einer axialen Seitenfläche des Abtriebselements4 und auf der anderen Seite über das Gehäuse14 und die zahnkranzseitige axiale Seitenfläche des Verzahnungsträgers9 des Abtriebselements4 gewährleistet. Das Antriebsrad13 und das Gehäuse14 sind in dieser Ausführungsform drehfest miteinander verbunden, wobei stoff-, kraft-, reib- oder formschlüssige Verbindungen in Frage kommen. Ebenso denkbar wäre eine Verschraubung der beiden Bauteile. - Durch die Ausbildung einer zusätzlichen Axiallagerstelle zwischen dem Gehäuse
14 und dem Verzahnungsträger9 des Abtriebselements4 stützen sich axial gerichtete Kräfte, welche in Richtung der Nockenwelle11 auf das Antriebsrad13 wirken, nicht mehr an den Zahnkränzen6 ,7 des Kegelrads3 und der Taumelscheibe5 ab. Dadurch können auch größere auf das Antriebsrad13 wirkende Kippmomente funktionssicher abgestützt werden ohne die Zahnkränze6 ,7 zusätzlich zu belasten. Dadurch wird das Verzahnungsspiel der Zahnkränze6 ,7 nicht negativ beeinflusst, was zu einer Verbesserung des Wirkungsgrades führt und wodurch ein Klemmen der Vorrichtung1 vermieden werden kann. - Ähnliche Konzepte wie in der dritten Ausführungsform sind in den
4 und5 dargestellt. In der4 ist das Gehäuse14 einteilig mit dem Antriebsrad13 ausgebildet, während das Kegelrad3 und die Anschlagscheibe21 separat hergestellt sind. Die drei Bauteile sind mittels zweiten Befestigungsmitteln24 miteinander verbunden. In der dargestellten Ausführungsform handelt es sich um eine Schraubverbindung. Das Gehäuse14 ist wiederum auf einer Außenmantelfläche20 des Verzahnungsträgers9 des Abtriebselements4 radial gelagert. Als Axiallager dient einerseits wiederum die Anschlagscheibe21 , welche mit einer axialen Seitenfläche des Abtriebselements4 zusammenwirkt. Auf der anderen Seite des Abtriebselements4 wirkt dieses im Bereich des Verzahnungsträgers9 mit einem sich radial nach innen erstreckenden Fortsatz25 des Gehäuses14 zusammen. - Die Ausführungsform in
5 ist im Wesentlichen zu der in4 identisch, mit der Ausnahme, dass das Antriebsrad13 einteilig mit der Anschlagscheibe21 ausgebildet ist und das Gehäuse14 ein separates Bauteil darstellt. - Die radialen Fortsätze
25 der in den4 und5 dargestellten Ausführungsformen sind ringförmig ausgebildet, wodurch das Gehäuse14 mittels einer ringförmigen Fläche gegenüber dem Abtriebselement4 axial gelagert wird. Denkbar sind in diesem Zusammenhang auch Fortsätze25 , die nur in definierten Winkelsegmenten des Gehäuses14 ausgebildet sind, was zu einer Massenreduktion der Vorrichtung1 führt. - Die
1 bis5 zeigen einen weiteren Aspekt der Erfindung. In den dargestellten Ausführungsformen ist die Taumelscheibe5 über zweite Wälzlager18 auf einer Hohlwelle19 gelagert. Die Hohlwelle19 und das Abtriebselement4 sind mittels einer Befestigungsschraube12a drehfest an der Nockenwelle11 fixiert. Die Befestigungsschraube12a greift mit einem mit einem Gewinde versehenen Abschnitt in einen mit einem Innengewinde versehenen Hohlraum26 der Nockenwelle11 ein. Ein Schraubenkopf27 liegt an einem an der Innenmantelfläche der Hohlwelle19 ausgebildeten Kragen28 an und beaufschlagt diesen mit einer zur Nockenwelle11 hin gerichteten Klemmkraft. Die Hohlwelle19 gibt die Klemmkraft an das Abtriebselement4 weiter, welches sich an der Nockenwelle11 abstützt. Zu diesem Zweck ist in den dargestellten Ausführungsformen die Hohlwelle19 mit einer Stufe29 versehen, so dass das Abtriebselement4 von der Stufe29 an die Nockenwelle11 gepresst wird. Der Kragen28 ist vorteilhafterweise in axialer Richtung in der direkten Umgebung der Stufe29 ausgebildet. Dabei sind Ausführungsformen vorstellbar, in denen der Kragen28 in axialer Richtung zwischen der Stufe29 und der Nockenwelle11 , oder, wie in den Figuren dargestellt, auf der nockenwellenabgewandten Seite der Stufe29 ausgebildet ist. - Durch die Ausbildung des Kragens
28 innerhalb der Hohlwelle19 im Bereich der Stufe29 befindet sich der gesamte Schraubenkopf27 innerhalb der Hohlwelle19 , wodurch dieser die axiale Baulänge der Vorrichtung1 nicht vergrößert. Im Vergleich zu einer Ausführungsform, in der der Schraubenkopf27 an der nockenwellenabgewandten Seite der Hohlwelle anliegt, werden in dieser Ausführungsform Spannungen im Material der Hohlwelle19 , die zu deren Aufspreizen führen können weitgehend vermieden. Dies ist speziell für den Bereich der Laufbahnen der Wälzkörper wichtig. Dadurch ist gewährleistet, dass das Betriebsspiel der zweiten Wälzlager18 nicht verringert wird. Weiterhin verringert sich das Ausmaß der plastischen Verformungen der Hohlwelle19 , wodurch eine automatisierte Montage ermöglicht wird. - Der Einsatz einer Hohlwelle
19 als innere Lauffläche für die Wälzkörper des zweiten Wälzlagers18 führt im Vergleich zu der Ausführungsform im Stand der Technik zu einer signifikanten Reduktion der rotierenden Massen. Weiterhin kann auf teure Spezialschrauben verzichtet werden, deren Schraubenkopf als Lauffläche dient. Derartige Schrauben müssen aufwändigen und kostenintensiven Härteverfahren unterzogen werden, wobei eine Härtung des Gewindeabschnittes vermieden werden muss. Die Hohlwelle kann, im Gegensatz dazu, als preisgünstiges und einfach zu fertigendes Blechumformteil ausgebildet sein. Alternativ dazu sind auch Sinterbauteile oder ähnliches denkbar. - In den
1 bis5 ist jeweils am nockenwellenzugewandten Ende der Vorrichtung1 eine Anschlagscheibe21 vorgesehen. In den1 ,2 und4 ist diese als separates Bauteil ausgeführt, welches stoff-, kraft-, reib- oder formschlüssig oder mittels einer Schraubverbindung an dem Antriebsrad13 oder dem Gehäuse14 befestigt ist. In den3 und5 ist diese einteilig mit dem Antriebsrad13 ausgeführt. Die Anschlagscheibe21 bildet in den dargestellten Ausführungsformen einen Teil einer Drehwinkelbegrenzung aus. Dabei ist die radial innen liegende, ringförmige Mantelfläche der Anschlagscheibe21 mit mindestens einer in Umfangsrichtung verlaufenden Aussparung30 versehen, in die eine am Abtriebselement4 angebrachte Nase31 eingreift. Die Aussparung30 erstreckt sich in Umfangsrichtung über ein Winkelsegment, welches dem maximal zulässigen Verstellwinkel plus der Winkelausdehnung der Nase31 entspricht. Die Nase31 kann einteilig mit dem Abtriebselement4 ausgeführt sein oder aus einem separat gefertigten Bauteil bestehen, welches am Abtriebsteil4 fixiert ist. Ebenso denkbar ist die Nasen31 an der Anschlagsscheibe21 und die Aussparung30 am Abtriebselement4 auszubilden. Ebenfalls denkbar ist es mehrere Aussparungen30 vorzusehen in die je eine Nase31 eingreift. - Wird die Phasenlage der Nockenwelle
11 zur Kurbelwelle101 verstellt ändert sich die relative Lage der Nase31 in der Aussparung30 . Im Extremfall wird die Nase31 an einer radialen Wand der Aussparung30 zum Anliegen kommen, wodurch ein weiteres Verstellen der Phasenlage in diese Richtung wirkungsvoll verhindert wird, - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Taumelscheibengetriebe
- 3
- Kegelrad
- 3a
- Bauteil
- 4
- Abtriebselement
- 5
- Taumelscheibe
- 6
- erster Zahnkranz
- 7
- zweiter Zahnkranz
- 8
- dritter Zahnkranz
- 9
- Verzahnungsträger
- 10
- vierter Zahnkranz
- 11
- Nockenwelle
- 12
- erstes Befestigungsmittel
- 12a
- Befestigungsschraube
- 13
- Antriebsrad
- 14
- Gehäuse
- 15
- erstes Wälzlager
- 16
- Verstellwelle
- 17
- Kupplungselement
- 18
- zweites Wälzlager
- 19
- Hohlwelle
- 19a
- Welle
- 20
- Außenmantelfläche
- 21
- Anschlagscheibe
- 22
- Langlöcher
- 23
- Lagerabschnitt
- 23a
- Radiallagerfläche
- 24
- zweites Befestigungsmittel
- 25
- Fortsatz
- 26
- Hohlraum
- 27
- Schraubenkopf
- 28
- Kragen
- 29
- Stufe
- 30
- Aussparung
- 31
- Nase
- 100
- Brennkraftmaschine
- 101
- Kurbelwelle
- 102
- Kolben
- 103
- Zylinder
- 104
- Zugmitteltrieb
- 105
- Zugmitteltrieb
- 106
- Einlassnockenwelle
- 107
- Auslassnockenwelle
- 108
- Nocke
- 109
- Nocke
- 110
- Einlassgaswechselventil
- 111
- Auslassgaswechselventil
Claims (6)
- Vorrichtung (
1 ) zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine (100 ) mit einem mit einer Kurbelwelle (101 ) in Antriebsverbindung stehenden Antriebsrad (13 ), und mit einem Taumelscheibengetriebe (2 ), welches ein Gehäuse (14 ) und ein mit einer Nockenwelle (11 ) in Antriebsverbindung stehendes Abtriebselement (4 ) aufweist, wobei ein radial äußerer Ringabschnitt des Abtriebselements (4 ) als Verzahnungsträger (9 ) ausgebildet ist, wobei an einer axialen Seitenfläche des Verzahnungsträgers (9 ) ein Zahnkranz (10 ) ausgebildet ist und wobei das Antriebsrad (13 ) oder das Gehäuse (14 ) drehbar zum Abtriebselement (4 ) auf diesem gelagert ist, wobei eine äußere Mantelfläche des Verzahnungsträgers (9 ) als Radiallagerfläche (23a ) für das Gehäuse (14 ) oder das Antriebsrad (13 ) dient, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zähne des Zahnkranzes (10 ) in radialer Richtung bis zur Radiallagerfläche (23a ) erstrecken. - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnkranz (10 ) in radialer Richtung nach außen in einen ringförmigen Lagerabschnitt (23 ) ausläuft, der eine geschlossene Außenmantelfläche (20 ) aufweist. - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in axialer Richtung vom Zahnkranz (10 ) abgewandte, axiale Seitenfläche des Verzahnungsträgers (9 ) eine erste Axiallagerfläche zur Axiallagerung des Gehäuses (14 ) oder des Antriebsrades (13 ) bildet. - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zahnkranzseitige axiale Seitenfläche des ringförmigen Lagerabschnitts (23 ) eine zweite Axiallagerfläche zur Axiallagerung des Gehäuses (14 ) oder des Antriebsrades (13 ) bildet. - Vorrichtung (
1 ) zur Veränderung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine (100 ) mit einem Taumelscheibengetriebe (2 ), wobei das Taumelscheibengetriebe (2 ) zumindest eine Taumelscheibe (5 ) umfasst, die auf einer Verstellwelle (16 ) gelagert ist, wobei die Verstellwelle (16 ) auf einer Hohlwelle (19 ) gelagert ist, wobei die Hohlwelle (19 ) mittels einer Befestigungsschraube (12a ) drehfest mit der Nockenwelle (11 ) verbundenen ist und an einer Innenmantelfläche der Hohlwelle (19 ) ein sich radial nach innen erstreckender Kragen (28 ) ausgebildet ist, an dem sich ein Schraubenkopf (27 ) der Befestigungsschraube (12a ) abstützt. - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (28 ) derart angeordnet ist, dass der Schraubenkopf (27 ), im montierten Zustand der Vorrichtung (1 ) an der Nockenwelle (11 ), komplett innerhalb der Hohlwelle (19 ) angeordnet ist.
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-
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