DE2821000A1 - Zweistufige triggerbare vakuumstufenstrecke - Google Patents
Zweistufige triggerbare vakuumstufenstreckeInfo
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- H01T2/00—Spark gaps comprising auxiliary triggering means
- H01T2/02—Spark gaps comprising auxiliary triggering means comprising a trigger electrode or an auxiliary spark gap
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- Plasma Technology (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
282100Q
J. RICHTER F. WERDERMANN R. SPLANEMANN dr. B. REITZNER
DIPL.-ING. DIPL.-ING. „ D1PL.-1NS. DIPL.-CHEM.
- 5-
HAMBURS -vy MCJNCHEN
2OOO HAMBURG 36 * Ul *
NEUER WALL TEL. (O 4O) 34 OO 34 OO TELEGRAMME: INVENTIUS HAMBURG
UNSEREAKTE: B 78 18J DH
IHR ZEICHEN:
PATENTANMELDUNG
PRIORITÄT: 2. September 1977
(entspr. US-Anm. Serial No. 8JO 211)
BEZEICHNUNG: Zweistufige triggerbare Vakuumfunkenstrecke
ANMELDERj ELEGTRIG POWER RESEARCH INSTITUTE, Inc.
Hillview Avenue
PaIo Alto, Kalif.,V.St.A0
PaIo Alto, Kalif.,V.St.A0
ERFINDER: Joseph Anthony Rieh, Ingenieur 1J85 Ruffner Road
Schenectady,New York, V.St.Ae
Schenectady,New York, V.St.Ae
QQ981Ö/06U
Konten: Deutsche Bank AG Hamburg (BLZ 20070000) Konto-Nr. 6/10 055 · Postscheckamt Hamburg (BLZ 20010020) Konto-Nr. 262080-201
— -5- —
(ν
(ν
Die Erfindung betrifft eine zweistufige, triggerbare Vakuumfunkenstrecke.
Die Erfindung ist insbesondere auf eine triggerbare zweistufige Vakuumfunkenstrecke zum Einsatz im Anwendungsbereich
der Hochspannungstechnik gerichtet, wo Probleme durch Leitungsunterbrechungen auftreten können.
Man kennt zweistufige triggerbare Vakuumfunkenstrecken, die bei Überlastungsfällen in Betrieb setzbar sind, um den
Überlaststrom in einem Lichtbogen über eine Funkenstrecke zwischen zwei Elektroden abzuleiten und anschließend den
Lichtbogen zum Verlöschen zu bringen. Eine stark erhöhte Stromableitung wird in solchen Vorrichtungen durch ein
leitendes Plasma erhalten, das während der gewünschten Ableitperioden , wie beispielsweise bei Überlastungszuständen,
in die Funkenstrecke zwischen die Elektroden injiziert wird. Es sind ausgedehnte Untersuchungen über die Art der
Auslösung von Vakuumfunkenstrecken, über die Ableitung
des Stromes und über die Eigenschaften der triggerbaren Vakuumfunkenstrecken angestellt wordeno Zwei repräsentative
Untersuchungen sind in den Artikeln "Triggered Vacuum Gaps" von J.M.Lafferty, Proceedings of the IEEE, Band 54, Nr. 1,
Januar 1966, Seite 23 und "Low Voltage Firing Characteristics of a Triggered Vacuum Gap " von George A. Farrall,
IEEE Transactions on Electron Devices, Band ED-IJ, Nr<>4,
April 1966, Seite 432, dargelegt worden. Ferner erläutert die US-PS 3 465 192 triggerbare Entladungseinrichtungen
und die Art und Weise, in der Plasma-Triggervorrichtungen
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bei solchen Einrichtungen ausgelegt werden müssen. In der US-PS 3 798 484- wird eine triggerbare zweistufige Vakuumfunkenstrecke,
die eine in einem elektrisch potentialfreien mittleren Abschnitt zwischen zwei Stufen in einem
Fall angebrachte Plasma-Triggervorrichtung aufweist, und die, im anderen Fall, in einer der endseitigen Platten untergebracht
ist, die einem der röhrenförmigen Abschnitte der Anordnung zugeordnet sind,,
Daher besteht ein Bedarf für eine zweistufige Vakuumfunkenstrecke,
die leicht und zuverlässig durch eine Plasmainjektion triggerbar ist, so daß ein Stromfluß in jeder der
Stufen gleichzeitig eintritt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine zweistufige, triggerbare Vakuumfunkenstrecke zu schaffen, die eine Hochspannung
zu unterbrechen vermag mittels hintereinandergeschalteter Elektrodenanordnungen in einer einzigen Ummantelung, wobei
beide. Stufen einer solchen Anordnung hintereinandergeschalteter
Elektroden derart getriggert werden sollen, daß sie im wesentlichen gleichzeitig leiten, wobei diese
Einrichtung in positiver Weise steuerbar sein soll, um im wesentlichen augenblicklich auf ein Steuersignal anzusprechen,
dabei sollen hohe Lichtbogenströme ohne schwerwiegende Schädigung der Elektroden aufgenommen werden, und
während der Dauer des Lichtbogens keine übermäßige Mengen
an Metalldampf entwickelt werden.
Die zur Lösung der gestellten Aufgabe vorgeschlagene zweistufige Vakuumfunkenstrecke ist dadurch gekennzeichnet
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daß sie eine abgedichtete Ummantelung und eine mittlere Platte umfaßt, die die genannte abgedichtete Ummantelung
in eine erste und eine zweite Kammer unterteilt, daß die mittlere Platte eine mittig angeordnete, durch sie hindurchgehende
Ausnehmung aufweist, daß jeweils eine endseitige Platte den Endbereich der abgedichteten Ummantelung
in der ersten bzw„ zweiten Kammer bildet, daß eine Anordnung
von Elektroden jeweils auf jeder der endseitigen Platten angebracht istund sich von dort zur mittleren Platte
hin erstreckt, daß eine Anordnung von Durchgangselektroden auf der genannten mittleren Platte angebracht ist
und sich von dort aus zu jeder der beiden endseitigen Platten hin .erstreckt, derart, daß die einzelnen Elektroden
aus der jeweiligen Anordnung von Elektroden und der Anordnung von Durchgangselektroden in einem gewissen Abstand
innerhalb der ersten und zweiten Kammer nebeneinander liegen, daß die jeweilige Anordnung von Elektroden jeweils
eine mittig angeordnete Elektrode eisnchließt, und daß eine Plasma-Triggervorrichtung in der Spitze einer der genannten
mittig angeordneten Elektroden angebracht ist, und diese Spitze die mittig angeordnete Ausnehmung derart
überlagert, daß ein zu der Plasma-Triggervorrichtung geleitetes Triggersignal bei Anliegen einer Hochspannung
zwischen der Anordnung von Elektroden in der ersten Kammer und der Anordnung von Elektroden in der zweiten Kammer bewirkt,
daß im wesentlichen gleichzeitig ein hoher Lichtbogenstrom durch die genannte erste und zweite Kammer
fließt«,
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tr -
Allgemein wird also eine zweistufige Vakuurafunkenstrecke
offenbart, mit einer abgedichteten Ummantelung, bei der eine mittlere Platte vorhanden ist, die die Ummantelung
in eine erste und zweite Kammer unterteilte Die mittlere Platte weist eine mittig angeordnete Ausnehmung
auf und dient als Halterung für eine Anordnung von Durchgangelektroden,
die sich von der mittleren Platte zu den einander entgegengesetzten Endbereichen der abgedichteten
Ummantelung hin erstrecken. Eine endseitige Platte bildet jeden Endbereich der abgedichteten Ummantelung. Jede endseitige
Platte trägt eine Anordnung von Elektroden, die auf diesen angebracht sind und sich von hier aus zu der
mittleren Platte hin in solcher Weise erstrecken, daß die in der Anordnung der auf jeder endseitigen Platte angebrachten
Elektroden in einem gewissen Abstand neben den auf der mittleren Platte montierten Durchgangslektroden
liegen0 Somit befinden sich die Elektroden in gegenseitig
versetzter Zuordnung zueinander innerhalb der ersten und zweiten Kammero die auf den einander gegenüberliegenden
endseitigen Platten angebrachten Anordnungen von Elektroden schließen eine jeweils mittig angeordnete Elektrode
ein. In der Spitze einer der mittig angeordneten Elektroden ist eine Plasma-Triggervorrichtung derart untergebracht,
daß sie die mittig angeordnete Ausnehmung überlagerte Wenn demzufolge ein Triggersignal über die abgedichtete
Ummantelung angelegt wird, so wird ein im wesentlichen gleichzeitig auftretender hoher Lichtbogenstrom eingeleitet
und fließt über die Elektroden und den Zwischenraum zwischen den Elektroden in der ersten und zweiten Kammer,,
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/ο
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und anhand der beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
Es zeigen:
Pig. 1s eine seitliche Teilschnittansicht einer zweistufigen triggerbaren Vakuumlunkenstreeke nach der
Erfindung,
Fig. 2s eine Draufsicht auf einen waagerechten Schnitt der erfindungsgemäßen Funkenstrecke nach Fige
in Richtung der Pfeile 2-2, und
Fig. 3: eine graphische Darstellung des zeitlichen Verlaufs
der Ableitungskennwerte der zweistufigen triggerbaren Funkenstrecke nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine zweistufige Vakuumfunkenstreckenröhre,
die einen evakuierten Hohlraum umschließt, mit einer endseitigen Anodenplatte 11, und einer gegenüberliegenden,
endseitigen Katodenplatte 120 Die Anodenplatte 11 trägt
einen Anodenanschluß 13, und die Katodenplatte 12 trägt einen Katodenanschluß 14* Es ist eine mittlere Platte
dargestellt, die die Ummantelung in eine obere Anodenkammer 17 und eine untere Katodenkammer 18 unterteilt.
Die endseitige Anoden- bzw. Katodenplatte 11 bzw 12, sowie die mittlere Platte 16 werden durch eine Wandung miteinander
verbunden, die wechselweise aus Streifen aus Isolierwerkstoff 19 und Streifen 21 aus Metall aufge-
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baut ist. Potentialfreie Schirme 22 sind mit potentialfreien metallischen Streifen 21 in den Kammern 17 und 18
verbunden, und endseitige Schirme 23 sind jeweils auf der endseitigen Anoden- bzw. Katodenplatte 11 und 12 angebracht.
Mittige Schirme 26, die an der mittleren Platte 16 angebracht sind, befinden sich jeweils in der oberen
und unteren Kammer 17, 18„ Es ist eine mittig in der mittleren Platte 16 angeordnete Ausnehmung 27 dargestellt.
Eine Anordnung von Stäben oder Elektroden 28 ist auf der endseitigen Anodenplatte 11 angebracht dargestellt, diese.
Elektroden erstrecken sich in die obere Anodenkammer 17 hinein, zur mittleren Platte 16 hin, enden jedoch kurz vor
dieser. Die Elektrodenanordnung 28 schließt eine mittig angeordnete Elektrode 29 ein, die sich von der endseitigen
Anodenplatte 11 bis zur mittleren Platte 16 erstreckt und ein spitzes freies Ende aufweist, das über der Ausnehmung
27 liegt.
In gleicher Weise besitzt die endseitige Katodenplatte 12 eine Anordnung von ihr angebrachten Stäben oder Elektroden
31, die sich zur mittleren Platte 16 hin erstrecken, dabei jedoch kurz vor dieser enden. Die Elektrodenanordnung 31
weist eine mittig angeordnete Elektrode 32 auf, die auf der Katodenplatte 12 befestigt ist und sich zur mittleren Platte
16 hin erstreckt, derart, daß sich die Spitze oder das freie Ende der Elektrode 32 in der Nähe der Ausnehmung 27
befindet. Eine Anordnung von Durchgangslektroden 33 ist auf der mittleren Platte 16 angebracht und durchsetzt diese
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und reicht in einer Richtung bis zur endseitigen Anodenplatte 11 und in der entgegengesetzten Richtung bis zur
endseitigen Katodenplatte 12, endet jedoch kurz vor der Anoden- bzw. Katodenplatte 11 und 12.
Die Stäbe der Elektroden 28, 31, 33 können, je nach dem verwendeten Werkstoff, entweder hohl oder massiv ausgeführt
sein. Der Fall, wo es wünschenswert ist, hohle Stäbe oder hohle Elektroden anstelle einer massiven Ausführung
zu verwenden, wird ausführlich in der Patentanmeldung
desselben Anmelders (US-Anwaltsakte
A 32532) erläutert. Die Elektroden können aus einem Werkstoff
mit der US-Handelsbezeichnung "Vascomax" oder aus Kupfer sein, wenn das Kupfer verstärkt ist. Sind die
Stäbe von massivem Aufbau, so ist "Vascomax" der bevorzugte Werkstoff. Darauf folgend wäre die Verwendung von
Kupfer wünschenswert, wenn die massiven Stäbe durch einen Kern aus Stahl oder eine "Vascomax"-Stahlummantelung verstärkt
sind. Gewöhlich ist der Werkstoff "Vascomax", der aus Stahl mit 18 # Nickel besteht, sowie das Kupfer in
vakuumgeschmolzener Form verfügbar, und damit sind diese Werkstoffe verhältnismäßig frei von Gas.
Die mittig angeordnete Elektrode 32 ist in ihrem Aufbau hohl und weist, in der Nähe ihrer Spitze angebracht, eine
Plasma-Triggervorrichtung auf. Eine Leitung 36 erstreckt sich nach unten, durch die hohle Elektrode 32 hindurch
und tritt, durch eine Dichtung 37 hindurch, nach außen, für den Zugang von außen und die Anlegung eines Triggersignals aus. Es ist zu bemerken, daß die Plasma-Trigger-
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Kb
vorrichtung in verschiedenen Bauformen verfügbar ist.
Es gibt einen Titanhydridgas-Trigger, der den Durchbruch
der Vakuumfunkenstrecke durch Injektion einer winzigen
Menge von ionisiertem Gas von der Triggervorrichtung her einleitet. Bei hermetisch abgedichteten Röhren kann eine
mit Gas arbeitende Triggervorrichtung nicht verwendet werden. Daher nimmt eine Plasma-Triggervorrichtung 34·
die Form eines mit Metall arbeitenden Triggers an, der den hohen Temperaturen widersteht, die zur Bearbeitung
der abgedichteten Ummantelung einer Vakuum-Funkenstreckenrö'hre
erforderlich sind. Mit Metall arbeitende Trigger hängen zu ihrem Betrieb von der Verdampfung und anschließen-Ionisierung
einer kleinen Metallmenge in der Triggervorrichtung im Zwischenraum der Funkenstrecke ab. Die in
dieser Erfindung einsetzbaren Triggervorrichtungen werden
in der US-PS 3 465 192 erläutert, auf die die Beschreibung
bezugnimmtο
Wenn auch nur eine einzige Plasma-Triggervorrichtung 34
erforderlich ist, so kann es sinnvoll sein, die mittig angeordnete
Elektrode 29 auch in hohler Form aufzubauen» Wird ein solcher Aufbau zum Einsatz gebracht, so wird eine
zusätzliche Plasma-Triggervorrichtung 38 in der Nähe der
Spitze der mittig angeordneten Elektrode 29 montiert, die über der Ausnehmung 27 in der mittleren Platte 16 liegt.
Eine Leitung 39 erstreckt sich von dieser zusätzlichen Plasma-Triggervorrichtung 38, durch den Hohlraum der mittig
angeordneten Elektrode 29 und tritt durch eine Dichtung für den Zugang von außen aus. Das Vorhandensein einer zu-
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sätzlichen Plasma-Triggervorrichtung 38 kann auch aus
Gründen der Redundanz sinnvoll sein, oder es kann wünschenswert sein, die Polarität zwischen den Anoden- und
Katodenanschlüssen 13 und 14 zu vertauschen, wobei der Anschluß 14 dann an der Anode liegt, und dann würde die
Vakuumfunkenstrecke mit einem Signal ausgelöst, das zu der zusätzlichen Plasma-Triggervorrichtung 38 geleitet wird,
weil es bekannt ist, daß bei getriggerten Funkenstrecken ein deutlicher Polaritätseffekt auftritt. Die Einleitung
des Lichtbogen-Stromflusses in Funkenstrecken ist stets am einfachsten, wenn das Potential an der Anode wesentlich
höher als an der Triggeranordnung ist. Daher befindet sich
die Triggeranordnung an der Katode. Bs besteht die Möglichkeit, einen Lichtbogenstrom in den Strecken zwischen den
Elektroden dadurch einzuleiten, daß man ein Signal zu einer an der Anode befindlichen Triggervorrichtung leitet.
Jedoch wird bei einer solchen Betriebsart ein vergleichsweise langer Zeitraum bis zum Auftreten des Lichtbogenstroms
erforderlich. Die Einleitung des Lichtbogenstroms erfolgt praktisch sofort bei einer an der Katode befindlichen
Plasma-Triggervorrichtung, im Vergleich zu einer Verzögerungszeit von etwa 6,5 ms bis zum Einsetzen des
Lichtbogenstroms bei Auslösung durch eine an der Anode befindliche Triggervorrichtungο
Bs wird numehr bezug auf Fig. 2 genommen. Dort wird die
abwechselnde Anordnung der Elektroden 33 und 28 in der
oberen Anodenkammer 1? gezeigte Derselbe gegenseitige Abstand liegt bei den Elektroden 33 und 31 in der unteren
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Ab
Katodenkaramer 18 vor. Aus Fig. 2 wird ersichtlich, daß
die Elektroden 28 und 33 nebeneinander in einem gewissen Abstand zueinander zwischen den benachbarten Elektroden
entgegengesetzter Polarität liegen. Große effektive Funkenstreckenlängen werden durch Hintereinanderschaltung der
Stabanordnungen in der oberen und unteren Kammer 17 und erzielt. Daher ergibt sich ein höheres ^rennspannungsνermögen,
und es wird eine kompaktere Ummanteltung erhaltene
Figo 3 ist ein Diagramm zur Darstellung des zeitlichen Verlaufs des Stromes durch die triggerbare Vakuumfunkenstrecke
nach der Erfindung, zusammen mit den zugehörigen Spannungsabfällen in den beiden Kammern bei einer Halbwelle der Netzwechselspannung
(hier 60 Hz). Bei diesem Beispiel wurde die Funkenstrecke allein unter Verwendung der einen Plasma-Triggervorrichtung
34· gezündet, dabei war die zusätzliche
Plasma-Triggervorrichtung 38 wirkungslos gemachte Der Strom
erreichte dabei einen Spitzenwert von 70 kAo Das Triggersignal wurde aufgeschaltet, und ein Stromverlauf 42 zeigte
einen Anstieg, der im wesentlichen sofort daran anschließend, zum Zeitpunkt t , begann. Die anfänglichen Spannungsspitzen
sind zu hoch für eine Anzeige durch Meßeinrichtungen, was das Fehlen eines Spannungsverlaufs während des Zeitraums
t^-to erklärt. Ein Spannungsverlauf 43 stellt den Spannungsabfall
an den in Reihe liegenden Kammern 17 und 18 dar. Es ist zu erkennen, daß die Spannungsverläufe im wesentlichen
einander ähneln in ihrer Form, sie haben einen anfänglich stark wechselnden Teil, der dem Aufbau desPlasmas
beim Lichtbogen auf einigen der abwechselnd ange-
Ö09810/06U
ordneten Stäbe oder Elektroden zugeschrieben wird. Die nachfolgende Ausbreitung des Lichtbogenstroms durch die
evakuierten Zwischenräume zwischen allen Stäben wird dem gleichförmigeren hinteren Teil des Spannungsverlaufs 45
und 44 zugeordnet. Die Strom- und Spannungsverläufe 42, 45
und 44 aus Figo 5 veranschaulichen, daß eine einzelne, an
der Katode angebrachte Plasma-Triggervorrichtung J4, wie
sie in Figo 1 zu sehen ist, Lichtbogenstrom durch die
hintereinander angeordneten evakuierten Kammern 17 und 18 im wesentlichen gleichzeitig und praktisch unmittelbar
ansprechend auf ein zu der Plasma-Triggervorrichtung 54
übertragenes Triggersignal fließen läßt.
Es ist also eine zweistufige getriggerte Vakuumfunkenstrecke offenbart worden, die es gestattet, den effektiven
Abstand zwischen Stäben oder Elektroden entgegengesetzter Polarität zu erhöhen, womit ein höherer Trennspannungswert
erhalten wird. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung können hohe Lichtbogenströme ohne schwerwiegende Beschädigungen
an den Elektroden gezogen werden, und eine geringe Menge an Metalldampf wird während des Lichtbogenstromflusses
von den Elektroden an den umgebenden evakuierten freien Raum abgegeben.
909810/06U
Claims (5)
- P A T Ξ f J T A N W Ä L T EJ. RICHTER F. WERDERMANN R. SPLANEMANN dr. B. REITZNERDlPL1-INe. DIPL.-ING. DIPL.-ΙΝβ. DIPL.-CHEM.HAMBURG MÜNCHENELECTRIC POWER RESEARCH ne^walIT ^ > den 5-5.1978INSTITUTE, Inc. tel. (o4o> 34004534 OO 5634-12 Hillview Avenue Telegramme=Palo AItO, Kalif. ,V.St.A. inventius HamburgUNSEREAKTE: E. ?8 183 DH IHR ZEICHEN:Patentansprüche[A.) Zweistufige, iggerbare Vakuum-Funkenstrecke, da-""durch gekennzeichnet, daß sie eine abgedichtete Ummantelung und eine mittlere Platte (16) umfaßt, die die genannte abgedichtete Ummantelung (19,21) in eine erste und eine zweite Kammer (17 > 18) unterteilt, daß die mittlere Platte ("16) eine mittig angeordnete, durch sie hindurchgehende Ausnehmung (27) aufweist, daß jeweils eine endseitige Platte (11, 12) den Endbereich der abgedichteten Ummantelung (19, 21) in der ersten bzw0 zweiten Kammer (17,18) bildet, daß eine Anordnung von Elektroden (28 bzw. 31) Jeweils auf jeder der endseitigen Platten (11 bzw 12) angebracht ist und sich von dort zur mittleren Platte (16) hin erstreckt, daß eine Anordnung von Durchgangselektroden (33) auf der genannten mittleren Platte (16) angebracht ist und sich von dort aus zu jeder der beiden endseitigen Platten (11,12) hin erstreckt, derart, daß die einzelnen Elektroden aus der jeweiligen Anordnung von Elektroden 28, bzw. 31) und der Anordnung von Durchgangselektroden (33) in einem gewissen Abstand innerhalb der ersten und zweiten Kammer (17, 18) nebeneinander liegen, daß die jeweilige Anordnung von Elektroden (28 bzw 31) jeweilsKonten- Deutsche Bank AG Hamburg (BLZ 200700 00) Konto-Nr. 6/10 055 · Postscheckamt Hamburg (BLZ 200100 20) Konto-Nr. 2BS 30-201909810/0 614ORIGINAL INSPECTEDeine mittig angeordnete Elektrode (29 bzw. 32) einschließt, und daß eine Plasma-Triggervorrichtung (34,38) in der Spitze einer der genannten mittig angeordneten Elektroden (29 bzw. 32) angebracht ist, und diese Spitze die mittig angeordnete Ausnehmung (27) derart überlagert, daß ein zu der Plasma-Triggervorrichtung (J4-, 38) geleitetes Triggersignal bei Anliegen einer Hochspannung zwischen der Anordnung von Elektroden (28) in der ersten Kammer (17) und der Anordnung von Elektroden (31) in der zweiten Kammer (18) bewirkt, daß im wesentlichen gleichzeitig ein hoher Lichtbogenstrom durch die genannte erste und zweite Kammer (17, 18) fließt.
- 2. Zweistufige, triggerbare Vakuumfunkenstrecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgedichtete Ummantelung einen dielektrischen Wandungsabschnitt (19) zusammen mit einem Schirm (22) umfaßt, der zwischen diesem dielektrischen Wandabschnitt (19) und den genannten Elektroden (28,31,33) derart angeordnet ist, daß ein von den Elektroden (28,31)33) während des Fließens des Lichtbogenstroms ausgehender Metalldampf daran gehnidert wird, sich auf dem dielektrischen Wandabschnitt (19) niederzuschlagen und diesen damit kurzzuschließen.
- 3. Zweistufige, triggerbare Vakuumfunkenstrecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine einen evakuierten freien Raum umgebende abgedichtete Ummantelung (19,21) umfaßt, daß eine mittlere Platte (16) die genannte§03810/0614-p-abgedichtete Ummantelung (19, 21) in eine Anodenkammer (17) und eine Katodenkammer (18) aufteilt und eine mitfcig in ihr angeordnete Ausnehmung (27) aufweist, daß eine endseitige Anodenplatte (11) sich in der Anodenkammer(17) befindet, und auf dieser Anodenplatte (11) eine Anordnung von Anodenelektroden (28) angebracht ist und sich von der Anodenplatte (11) aus zur mittleren Platte (16) hin erstreckt, daß eine endseitige Katodenplatte (12) sich in der Katodenkammer (18) befindet, daß eine Anordnung von Katodenelektroden (31) auf der Katodenplatte (12) angebracht ist un£ sich von dieser aus zur mittleren Platte (16) hin erstreckt, daß eine Elektrode (32) der genannten Katodenelektroden (31) mittig angeordnet ist und eine in der Nähe der mittig angeordneten Ausnehmung (27) befindliche Spitze aufweist, daß sich eine Anordnung von auf der mittleren Platte (16) angebrachten Durchgangselektroden (33) in der einen Richtung in die Anodenkammer (17) hinein und in der entgegengesetzten Richtung in die Katodenkammer(18) hinein erstreckt, daß die auf der mittleren Platte (16) angebrachten Durchgangselektroden (33) in einem gewissen Abstand neben den Anodenelektroden (28) bzw» den Katodenelektroden (31) liegen, und daß eine Plasma-Triggervorrichtung (34·) in der Spitze der mittig angeordneten Katodenelektrode (32) derart angebracht ist, daß bei Anlegung einer Hochspannung zwischen den Katodenelektroden (31,32) und Anodenelektroden (28) und Alegung eines Triggersignales 'an die Plasma-Triggervorrichtung (34) ein Lichtbogenstrom durch die Anodenkammer (17) und die Katoden-Ö0581Ö/0BU/j.kammer (18) im wesentlichen gleichzeitig zu fließen beginnt, und die Spannungsdifferenz von der Anodenplatte (11) zur mittleren Platte (16) der Spannungsdifferenz von der mittleren Platte (16) zur Katodenplatte (12) ähnlich ist.
- 4# Zweistufige Vakuumfunkenstrecke nach Anspruch 3j dadurch gekennzeichnet, daß die abgedichtete Ummantelung (19 21) einen dielektrischen Wandungsabschnitt (19) zwischen der endseitigen Anodenplatte (11) und der endseitigen Katodenplatte (12) einschließt, und daß ein Schirm (22) zwischen den Elektroden (28,31,33) und dem dielektrischen Wandungsabschnitt (19) derart angebracht ist, daß während der Dauer eines Lichtbogenstromes von den Elektroden (28, 31,33) ausgehender Metalldampf im wesentlichen daran gehindert wird, sich auf dem dielektrischen Wandungsabschnitt (19) niederzuschlagen.
- 5. Zweistufige Vakuumfunkenstrecke nach Anspruch 3) dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung von Anodenelektroden (28) eine mittig angeordnete Anodenelektrode (29) mit einer in der Nähe der mittig angeordneten Ausnehmung (27) befindlichen Spitze einschließt, daß eine zusätzliche Plasma-Triggervorrichtung (38) in der Spitze der mittig angeordneten Anodenelektrode (29) angebracht ist, derart, daß ein an die genannte zusätzliche Plasma-Triggervorrichtung (38) gelegtes zusätzliches Trigersignal den Lichtbogenstrom bei Polaritätsumkehr der Hochspannung auslöst.80i8iÖ/0ßU
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1978
- 1978-03-21 GB GB11168/78A patent/GB1594897A/en not_active Expired
- 1978-05-06 JP JP5400478A patent/JPS5441473A/ja active Pending
- 1978-05-08 FR FR7813511A patent/FR2402298A1/fr active Granted
- 1978-05-12 DE DE19782821000 patent/DE2821000A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10129139A1 (de) * | 2001-06-16 | 2003-01-09 | Abb Patent Gmbh | Einrichtung zum Löschen eines Störlichtbogens in einer Schaltanlage |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB1594897A (en) | 1981-08-05 |
JPS5441473A (en) | 1979-04-02 |
FR2402298A1 (fr) | 1979-03-30 |
FR2402298B1 (de) | 1980-07-11 |
US4126808A (en) | 1978-11-21 |
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