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DE202022100151U1 - Vorrichtung zur Reinigung von Gegenständen - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Gegenständen Download PDF

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DE202022100151U1 DE202022100151.0U DE202022100151U DE202022100151U1 DE 202022100151 U1 DE202022100151 U1 DE 202022100151U1 DE 202022100151 U DE202022100151 U DE 202022100151U DE 202022100151 U1 DE202022100151 U1 DE 202022100151U1
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Abstract

- Vorrichtung (1) zum Reinigen von Gegenständen, wobei die Vorrichtung (1) eine Waschkabine (2) aufweist, wobei die Vorrichtung (1) eine Trägervorrichtung (5) zum Tragen von zu reinigenden Gegenständen (15) aufweist, wobei die Vorrichtung (1) mindestens ein Sprührohr (6, 7, 8) aufweist, wobei das Sprührohr (6, 7, 8) mit einer oder mehreren Sprühdüsen (9) versehen ist, wobei sich die Trägervorrichtung (5) und das Sprührohr (6, 7, 8) in der Waschkabine (2) befinden, wobei die Trägervorrichtung (5) drehbar und mit einem ersten Antrieb versehen ist, um die Trägervorrichtung (5) zu drehen, dadurch gekennzeichnet dass das Sprührohr (6, 7, 8) um eine geometrische Drehachse (B, C, D) drehbar ist, wobei die Vorrichtung (1) mit einem zweiten Antrieb (12, 13) versehen ist, um das Sprührohr (6, 7, 8) abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen zu drehen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Gegenständen und ein Verfahren zur Reinigung eines Gegenstandes.
  • Bei dieser Vorrichtung bezieht sich das insbesondere auf die industrielle Reinigung von Objekten, die während ihrer Herstellung oder Verwendung verunreinigt wurden und vor der weiteren Verwendung gereinigt werden müssen.
  • Es ist bereits seit Jahrzehnten üblich, dafür Waschanlagen mit einer geschlossenen Waschkabine zu benutzen, in der sich eine rotierende Trägervorrichtung für die zu reinigenden Gegenstände, wie beispielsweise ein Metallkorb, sowie eine oder mehrere Sprührohre befinden, die mit einer oder mehreren Sprühdüsen versehen sind und eine Reinigungsflüssigkeit, meistens Wasser mit Zusätzen, in Richtung der Trägervorrichtung und der darin befindlichen Gegenstände versprühen.
  • Aus Sicherheits- und Gesundheitsgründen geht der Trend weg von traditionellen Zusatzstoffen wie Natronlauge und hin zu tensidhaltigen Reinigungsmitteln. Es hat sich jedoch gezeigt, dass eine gründliche und gleichmäßige Reinigung schwieriger ist als bei herkömmlichen Additiven, insbesondere bei Gegenständen mit komplexer Form.
  • Um diese und andere Nachteile zu vermeiden oder zu verringern, betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen, wobei die Vorrichtung eine Waschkabine aufweist, wobei die Vorrichtung eine Trägervorrichtung zum Tragen von zu reinigenden Gegenständen aufweist, wobei die Vorrichtung mindestens ein Sprührohr aufweist, wobei das Sprührohr mit einer oder mehreren Sprühdüsen versehen ist, wobei sich die Trägervorrichtung und das Sprührohr in der Waschkabine befinden, wobei die Trägervorrichtung drehbar und mit einem ersten Antrieb versehen ist um die Trägervorrichtung zu drehen, wobei das Sprührohr um eine geometrische Drehachse drehbar ist, wobei die Vorrichtung mit einem zweiten Antrieb versehen ist, um das Sprührohr abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen zu drehen.
  • Dies bedeutet, dass das Sprührohr eine oszillierende Drehbewegung um die genannte Drehachse ausführen kann.
  • Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass es sich bei dem ersten und dem zweiten Antrieb um getrennte Antriebe handelt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich das Sprührohr in einer Richtung parallel zur Drehachse oder um weniger als 20° von der Richtung der Drehachse versetzt und ist vertikal oder um weniger als 20° von der Vertikalen versetzt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Sprührohr mit mindestens vier Sprühdüsen ausgestattet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich die Düse an einer festen Position in der Waschkabine.
  • Da das Sprührohr drehbar ist, werden die verschiedenen Oberflächen der zu reinigenden Gegenstände besser und stärker von der aus den Sprühdüsen sprühenden Reinigungsflüssigkeit berührt, während bei feststehenden Sprührohren die Gefahr besteht, dass bestimmte Oberflächen nur oder hauptsächlich durch Reflexion benetzt werden.
  • Die Erfindung verbessert somit den mechanischen Aspekt der Reinigung durch die Geschwindigkeit der Reinigungsflüssigkeit, insbesondere dadurch, dass ein größerer Teil der Oberfläche der zu reinigenden Gegenstände von der sich bewegenden Reinigungsflüssigkeit berührt wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist der erste Antrieb so angeordnet, dass er den Träger abwechselnd in entgegengesetzte Drehrichtungen dreht. Dadurch wird die Reinigung der Objekte weiter verbessert, da noch mehr Oberflächen direkt von den Strahlen der Düsen getroffen werden können.
  • Vorzugsweise ist der Träger durch den ersten Antrieb um eine vertikale Drehachse drehbar.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung so angeordnet, dass sie das Sprührohr in beiden entgegengesetzten Richtungen um die Drehachse über einen Drehwinkel von mindestens 10°, vorzugsweise von mindestens 20°, dreht.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist der erste Antrieb so angeordnet, dass er die Trägervorrichtung mit einer in Umdrehungen pro Minute ausgedrückten Drehgeschwindigkeit dreht, wobei der zweite Antrieb so angeordnet ist, dass er das Sprührohr abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen mit einer in vollständigen Hin- und Herbewegungen pro Minute ausgedrückten Frequenz dreht, wobei die Vorrichtung so eingerichtet ist, dass sie ein Waschprogramm durchführt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Waschprogramm ein erstes Unterprogramm mit einer ersten Frequenz, die mindestens 3 und höchstens 60 beträgt, und einer ersten Drehgeschwindigkeit, die mindestens 0,5 und höchstens 20 beträgt, wobei das Waschprogramm ein zweites Unterprogramm mit einer zweiten Frequenz und einer zweiten Drehgeschwindigkeit umfasst, wobei das zweite Unterprogramm nach dem ersten Unterprogramm durchgeführt wird und die zweite Frequenz höher oder niedriger als die erste Frequenz ist oder Null beträgt und/oder die zweite Drehgeschwindigkeit höher oder niedriger als die erste Drehgeschwindigkeit ist oder Null beträgt.
  • Indem die zweite Frequenz oder die zweite Drehgeschwindigkeit von der ersten Frequenz oder der ersten Drehgeschwindigkeit abweicht, wird vermieden, dass ein zu reinigendes Objekt periodisch auf die gleiche Weise besprüht wird, und es wird mehr Variation in der Art und Weise erzielt, wie die verschiedenen Teile der Oberfläche der zu reinigenden Objekte besprüht werden. Hierdurch wird die Reinigung der Objekte noch weiter verbessert.
  • Dies gilt umso mehr in der Ausführungsform, in der das Waschprogramm zusätzlich ein drittes Unterprogramm mit einer dritten Frequenz, die mindestens 3 und höchstens 60 beträgt, und einer dritten Drehgeschwindigkeit, die mindestens 0,5 und höchstens 20 beträgt, umfasst, wobei das dritte Unterprogramm nach dem zweiten Unterprogramm ausgeführt wird, wobei die dritte Drehgeschwindigkeit sich von der zweiten Drehgeschwindigkeit unterscheidet und/oder die dritte Frequenz sich von der zweiten Frequenz unterscheidet, und wobei vorzugsweise die erste Drehgeschwindigkeit und die dritte Drehgeschwindigkeit sowie die erste Frequenz und die dritte Frequenz gleich sind.
  • Vorzugsweise beträgt die Dauer des zweiten Unterprogramms weniger als 15 % der Dauer der anderen Unterprogramme, bei denen die Frequenz mindestens 3 und höchstens 60 und die Drehzahl mindestens 0,5 und höchstens 20 beträgt.
  • Ein ähnlicher Effekt, nämlich ein stark variierender Kontakt zwischen der Sprühflüssigkeit und dem zu reinigenden Gegenstand, kann erzielt werden, wenn die Vorrichtung so eingerichtet ist, dass sie ein Waschprogramm durchführt, bei dem das Verhältnis der Frequenz zur Drehzahl ungleich einer natürlichen Zahl oder dem Kehrwert einer natürlichen Zahl ist, sodass bei einer Umdrehung der Trägervorrichtung nicht exakt eine ganze Anzahl von Perioden der Bewegung des Sprührohrs durchgeführt werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Vorrichtung so eingerichtet, dass sie ein Waschprogramm durchführt, wobei das Waschprogramm ein Unterprogramm umfasst, in dem sich der Träger in einer ersten Drehrichtung dreht, und ein Unterprogramm, in dem sich der Träger in einer umgekehrten Drehrichtung dreht, wobei die letztgenannten Unterprogramme so beschaffen sind, dass der Träger mindestens zwei vollständige und kontinuierliche Umdrehungen in jeder der beiden Drehrichtungen vollzieht.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei der genannten Sprührohre, wobei die Sprührohre jeweils eine eigene geometrische Drehachse aufweisen.
  • Vorzugsweise ist die geometrische Drehachse des Sprührohrs horizontal oder weicht um weniger als 20° von der Horizontalen ab.
  • Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren zum Reinigen eines Gegenstandes, bei dem eine erfindungsgemäße Vorrichtung verwendet wird, wobei der Gegenstand auf die Trägervorrichtung gelegt wird und mittels der einen oder mehrerer Düsen Reinigungsflüssigkeit auf den Gegenstand gesprüht wird.
  • Das Sprührohr bzw. die Sprührohre führen die oben erwähnte oszillierende Drehbewegung aus.
  • Vorzugsweise ist die Reinigungsflüssigkeit Wasser mit einem Reinigungsmittel.
  • Vorzugsweise handelt es sich bei dem Gegenstand um ein neues Fahrzeugteil, das von Spänen und/oder Staub befreit werden soll, und/oder um ein neues Fahrzeugteil, das von bei der Herstellung verwendeten Zusatzstoffen befreit werden soll, und/oder um ein bereits benutztes Fahrzeugteil, das von Verunreinigungen befreit werden soll, die sich während des Gebrauchs auf dem Teil abgelagert haben.
  • Zur Verdeutlichung der Erfindung wird im Folgenden beispielhaft und ohne Einschränkung der Erfindung gemäß den Ansprüchen eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung unter Bezugnahme auf die folgenden Abbildungen beschrieben, wobei:
    • perspektivisch und vereinfacht eine erfindungsgemäße Vorrichtung zeigt;
    • eine Unteransicht gemäß F2 der Vorrichtung aus zeigt.
  • Die Vorrichtung 1 gemäß den Abbildungen besteht aus einer geschlossenen Waschkabine 2, die etwa kubisch geformt ist. Diese Waschkabine 2 besteht aus zwei Seitenwänden 3, einer Rückwand 4, einer oberen und einer unteren Wand sowie einer Tür an der Vorderseite. Von diesen sind in den Abbildungen nur die beiden Seitenwände 3 und die Rückwand 4 dargestellt und außerdem sind diese beiden Seitenwände 3 und die Rückwand 4 transparent und schematisch dargestellt.
  • In der Waschkabine 2 ist ein Korb 5 aus Metalldraht vorgesehen, der um eine vertikale Drehachse A drehbar ist. Der Korb 5 umfasst eine flache Auflagefläche 5a zum Tragen der zu waschenden Gegenstände und hat erhöhte Ränder 5b. Der Korb 5 kann mittels eines oberhalb der Waschkabine 2 installierten elektrischen Antriebsmotors gedreht werden, der den Korb 5 über eine durch die obere Wand ragende und mittig am Korb 5 angeordnete Antriebswelle antreibt. Der Antriebsmotor ist mit einer SPS (speicherprogrammierbare Steuerung) verbunden, um die Geschwindigkeit und die Drehrichtung des Korbs 5 zu steuern.
  • Die Antriebswelle, der Antriebsmotor und die SPS sind in den Abbildungen nicht dargestellt, sind aber im Bereich der industriellen Waschanlagen bereits weithin bekannt.
  • In der Waschkabine 2 befinden sich drei Sprührohre, nämlich ein erstes, vertikales Sprührohr 6, ein zweites, horizontales Sprührohr 7 oberhalb des Korbes 5 und ein drittes, horizontales Sprührohr 8 unterhalb des Korbes 5.
  • Das erste Sprührohr 6 verfügt über sieben Sprühdüsen 9, die in einer neutralen Position der ersten Düse 6 der Drehachse des Korbes 5 zugewandt sind. Das zweite Sprührohr 7 verfügt über acht Sprühdüsen 9, die in einer neutralen Position der zweiten Düse 7 nach unten gerichtet sind. Das dritte Sprührohr 8 verfügt über acht Sprühdüsen 9, die in einer neutralen Position der dritten Düse 8 nach oben gerichtet sind. Die Düsen 9 sind in den Abbildungen nur im ersten Sprührohr 6 sichtbar.
  • Die Sprührohre 6, 7, 8 sind drehbar mit einem System von Zuleitungen 11 und einer in den Abbildungen nicht dargestellten Wasserpumpe verbunden, um die Sprührohre 6, 7, 8 über die Zuleitungen 11 mit Wasser zu versorgen.
  • Das erste Sprührohr 6 ist mit einem ersten pneumatischen Aktuator 12 verbunden, der so angeordnet ist, dass er das erste Sprührohr 6 um eine vertikale Drehachse B über einen Drehwinkel von 45° in jeder der beiden Drehrichtungen, also über einen Gesamtdrehwinkel von 90°, dreht. Der erste pneumatische Aktuator 12 ist mit der genannten SPS verbunden und wird von dieser gesteuert.
  • Das zweite Sprührohr 7 ist mit einem zweiten pneumatischen Aktuator 13 verbunden, der so angeordnet ist, dass er das zweite Sprührohr 8 um eine erste horizontale Achse C über einen Drehwinkel von etwa 35° in jeder der beiden Drehrichtungen, also über einen Gesamtdrehwinkel von 70°, dreht. Der zweite pneumatische Aktuator 13 ist mit der genannten SPS verbunden und wird von dieser gesteuert.
  • Das dritte Sprührohr 8 ist über eine Kupplungsstange 14 ebenfalls mit dem zweiten pneumatischen Antrieb 13 verbunden. Dadurch kann der zweite pneumatische Aktuator 13 auch das dritte Sprührohr 8 um eine zweite horizontale Achse D über einen Drehwinkel von etwa 35° in jeder der beiden Drehrichtungen, also über einen Gesamtdrehwinkel von 70°, drehen. In diesem Beispiel können sich das zweite und das dritte Sprührohr durch die Kupplungsstange 14 nur gemeinsam drehen.
  • Die SPS ist für ein Waschprogramm programmiert, bei dem der Korb 5 und die Düsen 6, 7, 8 gedreht werden, d.h. bei dem den Düsen 6, 7, 8 eine oszillierende Drehbewegung aufgezwungen wird.
  • Dieses Waschprogramm umfasst die folgenden Schritte beziehungsweise Unterprogramme:
    • einen ersten Schritt von 60 Sekunden, in dem sich der Korb 5 in einer ersten Drehrichtung mit einer Drehgeschwindigkeit von acht Umdrehungen pro Minute dreht und sich die Sprührohre 6, 7, 8 über die oben genannten Drehwinkel mit einer Frequenz von 30 vollständigen Hin- und Herbewegungen pro Minute hin und her drehen;
    • einen zweiten Schritt von 1 Sekunde, in dem die Drehgeschwindigkeit und die Drehrichtung des Korbes 5 beibehalten werden und die Bewegung der Düsen 6, 7, 8 gestoppt wird;
    • einen dritten Schritt, der mit dem ersten Schritt identisch ist;
    • einen vierten bzw. fünften bzw. sechsten Schritt, die mit dem ersten bzw. zweiten bzw. dritten Schritt identisch sind, mit der Ausnahme, dass sich der Korb 5 in einer zweiten Drehrichtung dreht, die der ersten Drehrichtung entgegengesetzt ist.
  • Im Waschprogramm gemäß dem Beispiel wird die obige Abfolge von Schritten dreimal hintereinander durchgeführt.
  • Die Funktionsweise der Vorrichtung 1 ist wie folgt: Auf den Korb 5 wird ein zu waschendes Objekt 15 gelegt, z. B. ein Bauteil eines neu hergestellten Verbrennungsmotors, das mit Öl und Metallspänen verschmutzt ist. Dann wird die Wasserpumpe eingeschaltet, um Wasser mit einem oberflächenaktiven Reinigungsmittel zuzuführen, in diesem Fall aber nicht unbedingt das Reinigungsmittel c3.11 der Firma CTEC. Dieses ist aus einem Vorratsbehälter zu den Düsen 6, 7, 8 zu pumpen, sodass Wasserstrahlen aus den Düsen 9 in Richtung des Korbes 5 sprühen.
  • Anschließend wird das Waschprogramm gestartet. Dies bewirkt, dass die Düsen 6, 7, 8 eine hin- und hergehende, oszillierende Bewegung ausführen, während sich der Korb mit dem zu waschenden Objekt 15 dreht. Dadurch werden alle Oberflächen des Objekts 15 von den Wasserstrahlen aus den Düsen 9 richtig und direkt getroffen. Am Boden der Waschkabine 2 wird das Wasser aufgefangen und in den Vorratsbehälter zurückgeführt. Nach Beendigung des Waschprogramms wird auch die Wasserpumpe gestoppt und der Gegenstand kann aus der Waschkabine 2 entnommen werden.

Claims (21)

  1. - Vorrichtung (1) zum Reinigen von Gegenständen, wobei die Vorrichtung (1) eine Waschkabine (2) aufweist, wobei die Vorrichtung (1) eine Trägervorrichtung (5) zum Tragen von zu reinigenden Gegenständen (15) aufweist, wobei die Vorrichtung (1) mindestens ein Sprührohr (6, 7, 8) aufweist, wobei das Sprührohr (6, 7, 8) mit einer oder mehreren Sprühdüsen (9) versehen ist, wobei sich die Trägervorrichtung (5) und das Sprührohr (6, 7, 8) in der Waschkabine (2) befinden, wobei die Trägervorrichtung (5) drehbar und mit einem ersten Antrieb versehen ist, um die Trägervorrichtung (5) zu drehen, dadurch gekennzeichnet dass das Sprührohr (6, 7, 8) um eine geometrische Drehachse (B, C, D) drehbar ist, wobei die Vorrichtung (1) mit einem zweiten Antrieb (12, 13) versehen ist, um das Sprührohr (6, 7, 8) abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen zu drehen.
  2. - Vorrichtung (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der erste Antrieb so angeordnet ist, dass er die Trägervorrichtung (5) abwechselnd in entgegengesetzte Drehrichtungen dreht.
  3. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der erste Antrieb so angeordnet ist, dass er die Trägervorrichtung (5) mit einer in Umdrehungen pro Minute ausgedrückten Drehgeschwindigkeit dreht, wobei der zweite Antrieb (12, 13) so angeordnet ist, dass er das Sprührohr (6, 7, 8) abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen mit einer Frequenz, ausgedrückt in vollständigen Hin- und Herbewegungen pro Minute, dreht, wobei die Vorrichtung (1) so eingerichtet ist, dass sie ein Waschprogramm durchführt, wobei das Waschprogramm ein erstes Unterprogramm mit einer ersten Frequenz von mindestens 3 und höchstens 60 und einer ersten Drehgeschwindigkeit von mindestens 0,5 und höchstens 20 umfasst, wobei das Waschprogramm ein zweites Unterprogramm mit einer zweiten Frequenz und einer zweiten Drehgeschwindigkeit umfasst, wobei das zweite Unterprogramm nach dem ersten Unterprogramm durchgeführt wird, wobei die zweite Frequenz größer oder kleiner als die erste Frequenz oder Null ist und/oder wobei die zweite Drehgeschwindigkeit größer oder kleiner als die erste Drehgeschwindigkeit oder Null ist.
  4. - Vorrichtung (1) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet dass das Waschprogramm ein drittes Unterprogramm mit einer dritten Frequenz, die mindestens 3 und höchstens 60 beträgt, und einer dritten Drehgeschwindigkeit, die mindestens 0,5 und höchstens 20 beträgt, umfasst, wobei das dritte Unterprogramm nach dem zweiten Unterprogramm durchgeführt wird, wobei sich die dritte Drehgeschwindigkeit von der zweiten Drehgeschwindigkeit unterscheidet und/oder die dritte Frequenz sich von der zweiten Frequenz unterscheidet.
  5. - Vorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet dass die erste Drehgeschwindigkeit und die dritte Drehgeschwindigkeit gleich sind und die erste Frequenz und die dritte Frequenz gleich sind.
  6. - Vorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet dass die Dauer des zweiten Unterprogramms weniger als 15 % der Dauer der anderen Unterprogramme beträgt, bei denen die Frequenz mindestens 3 und höchstens 60 und die Drehzahl mindestens 0,5 und höchstens 20 beträgt.
  7. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Vorrichtung (1) so angeordnet ist, dass sie ein Waschprogramm durchführt, wobei das Waschprogramm ein Unterprogramm umfasst, in dem sich die Trägervorrichtung (5) in einer ersten Drehrichtung dreht, und ein Unterprogramm, in dem sich die Trägervorrichtung (5) in einer umgekehrten Drehrichtung dreht, wobei die letzteren Unterprogramme so beschaffen sind, dass die Trägervorrichtung (5) mindestens zwei vollständige und kontinuierliche Umdrehungen in jeder der beiden Drehrichtungen durchführt
  8. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der zweite Antrieb (12, 13) so angeordnet ist, dass er das Sprührohr (6, 7, 8) abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen mit einer Frequenz dreht, die in vollständigen Hin- und Herbewegungen pro Minute ausgedrückt wird, wobei der zweite Antrieb so angeordnet ist, dass er das Sprührohr (6, 7, 8) abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen mit einer Frequenz von mindestens 3 und höchstens 60 dreht, wobei der erste Antrieb so angeordnet ist, dass er die Trägervorrichtung (5) mit einer als Umdrehungen pro Minute ausgedrückten Drehgeschwindigkeit dreht, wobei der erste Antrieb so angeordnet ist, dass er die Trägervorrichtung (5) mit einer Drehgeschwindigkeit von mindestens 0,5 und höchstens 20 dreht.
  9. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass sich das Sprührohr (6, 7, 8) in einer Richtung parallel zur Drehachse (B, C, D) erstreckt oder von der Richtung der Drehachse (B, C, D) um weniger als 20° abweicht.
  10. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass sich das Sprührohr (6) in einer Richtung erstreckt, die vertikal ist oder von der Vertikalen um weniger als 20° abweicht.
  11. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass das Sprührohr (6, 7, 8) mit mindestens vier Sprühdüsen (9) ausgestattet ist.
  12. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass sich das Sprührohr (6, 7, 8) in einer festen Position in der Waschkabine (2) befindet.
  13. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass diese so angeordnet ist, dass sie das Sprührohr (6, 7, 8) abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen um die Drehachse (B, C, D) über einen Drehwinkel von 180° oder weniger dreht.
  14. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die eine oder mehrere Düsen (9) einzeln eine durchschnittliche Sprührichtung haben, die mit einer geometrischen Linie zusammenfällt, die sich in radialer Richtung von der Drehachse (B, C, D) aus erstreckt und durch die betreffende Düse (9) verläuft oder einen Winkel von weniger als 25° mit der geometrischen Linie bildet.
  15. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Trägervorrichtung (5) mittels des ersten Antriebs um eine vertikale Drehachse (A) drehbar ist.
  16. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Vorrichtung (1) mindestens zwei der genannten Sprühdüsen (6, 7, 8) umfasst.
  17. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Vorrichtung (1) mindestens drei der genannten Sprühdüsen (6, 7, 8) umfasst.
  18. - Vorrichtung (1) gemäß Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet dass die geometrische Drehachse (C, D) eines der genannten Sprührohre (7, 8) horizontal ist oder um weniger als 20° von der Horizontalen abweicht.
  19. - Vorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet dass die geometrische Drehachse (B) eines genannten Sprührohrs (6) vertikal ist oder um weniger als 20° von der Vertikalen abweicht.
  20. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Vorrichtung (1) so angeordnet ist, dass sie mindestens ein Sprührohr (6, 7, 8) in eine oszillierende Drehbewegung versetzt.
  21. - Vorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der erste und der zweite Antrieb (12, 13) separate Antriebe sind.
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