DE1648520C3 - Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Auswuchten von Wuchtkörpern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Auswuchten von WuchtkörpernInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Auswuchten von Wuchtkörpern mit vorbestimmten
Ausgleichsstellen. hei dem die Unwucht
nach Größe und Winkellage gemessen und gespeichelt wird, der Wuchtkörper in die gemessene Winkellage
eingedreht und der Ausgleich durchgeführt wird und diese Schritte mehrmals wiederholt werden.
Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens mit einer Meßvorrichtung
für die Unwucht, einem Winkel- und Größenspeicher für die gemessene Unwucht und mit
Eindrehmitteln.
Verfahren und Vorrichtungen zum automatischen Auswuchten von Wuchtkörpern in vorgegebenen
Winkellagen sind bekannt. Diese Verfahren und Vorrichtungen haben besondere Bedeutung im Zusammenhang
mit dem sogenannten georteten Auswuchten, bei dem der Wuchtkörper an konstruktiv
bereits vorher festgelegten Auswuchtstellen den Massenausgleich erfährt. Die bekannten Verfahren und
Vorrichtungen sind bisher nur für das Positionieren solcher Wuchtkörper geeignet, bei denen die Massenausgleichsstellen
in einer äquidistanten Winkelteilung am Wuchtkörper vorgesehen sind.
Vor allem sind die bisher bekannten Verfahren und Einrichtungen nicht für das rasche und wirtschaftliche
Ausgleichen auf sehr hohe Genauigkeiten geeignet, da die hierbei erforderlichen Vor- und
Nachwuchtgänge nicht ohne Umrüstung der Auswuchtmaschine
oder Abnahme des Wuchtkörpers unmittelbar aufeinanderfolgend abgerichtet werden können. Der Grund dafür liegt darin, daß bei einer
Wuchtmaterialentnahme, beispielsweise durch Bohren, im Feinwuchtvorgang an der Materialentnahmestelle
sich bereits eine Bohrung vom Grobwuchtvorgang her befindet. Die Ausgangslage der Bohrerspitze
ist also nicht mehr die ursprüngliche. Die Messung der im Feinausgleichsvorgang abzubohrcnden
Materialmenge erfordert deshalb meßtechnisch einen außerordentlich großen Aufwand, z. B. eine Speicherung
des im Grobwuchtvorgang weggenommenen Materials. Das Auswuchten von Wuchtkörpern unter
eine bestimmte Wuchtgenauigkeitsgrenze, die zwei oder mehrere Auswucht'äufe bedingt, erforderte also
bisher stets ein Umrüsten der Maschine zwischen den einzelnen Auswuchtgängen. Manuell vorgenommene
Umrüstungen stehen aber einerseits einer automatischen Auswuchtung entgegen und bedingen andererseits
in der Serienfertigung große Zeitverluste.
Es ist ebenfalls eine Vorrichtung bekannt, bei der dei Ausgleichsbohrer nicht noch einmal in ein schon
vorhandenes, zum Ausgleich gebohrtes Loch eintaucht. Bei dieser bekannten Vorrichtung wandern
die nach den vorgenommenen Ausgleichsvorgängen resultierenden Unwuchten in Sprüngen von annähernd
90° um den Umfang des Wuchtkörpers herum. Bei der bekannten Vorrichtung wird hierzu
die Unwucht nach Größe und Winkellage gemessen, in einem Speicher gespeichert und der Wuchtkörper
in eine vom Winkelspeicher bestimmte Lage eingedreht. Die Eindrehung erfolgt so, daß der Ausgleich
an einer zu der gemessenen Unwucht in einer vorgegebenen Richtung versetzten Stelle erfolgt. Bei
Wuchtkörpern, bei denen 1 ^r an bestimmten Stellen ein Ausgleich vorgenommen werden darf, ergibt sich
hierbei die Gefahr, daß bei der bekannten Vorrichtung, nachdem die resultierende Unwucht um 90r
gesprungen ist, diese an einer Stelle auftritt, die durch eine Ausgleichsbohrung nicht verändert werden
darf. Weiterhin weist die bekannte Vorrichtung auch den Nachteil auf, daß im wesentlichen nur vier
Ausgleichsbohrungen vorgenommen werden können, da sonst die Gefahr besteht, daß der Ausgleichsbohrer
wieder in ein schon vorhandenes Loch, welches bei einem vorausgegangenen Ausgleichsvorgang gebohrt
wurde, angesetzt wird. Es kann daher bei der
bekannten Vorrichtung nur ein bestimmter Feinheitsgrad des Unwuchtausgleiches erzielt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
an automatischen Auswuchtmaschinen vorzuschlagen, mittels denen Wuchtkürper ohne Umrüstung in
aufeinanderfolgenden Wuchtgängen an vorbestimmten Ausgleichsstellen positionit_n und ausgeglichen
werden können. Außerdem soll dazu keine äquidistante
Winkelteilung der vorbestimmten Ausgleichsstellen erfo/derlich sein.
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß am Wuchtkörper mindestens zwei Sätze von auf gegeneinander
verschobenen Winkelteilungen liegenden Ausgleichsstellen vorbestimmt werden und diesen Ausgleichsstellen entsprechende Markierungen auf einer Zählskala
winkelgerecht aufgezeichnet werden und daß beim Eindrehen des Wuchtkörpers die Zählskala mit
dem Wuchtkörper in Phase mit umläuft und bei 2u Koinzidenz einer gespeicherten Unwucht mit einer
Markierung auf der Zählskala der Eindrehvorgang beendet wird.
Es erweist sich als vorteilhaft, daß die Ausgleichsstellen in einer Ebene des Wuchtkörpers in der Rei- »5
henfolge der natürlichen Zahlen numeriert sind und die ungeradzahlig numerierten Ausgleichsstellen im
Grobwuchtvorgang und die geradzahlig numerierten Ausgleichsstellen im Feinwuchtvorgang bearbeitet
werden.
Die zur Durchführung des erfindungsgemä'jen Verfahrens verwendete Vorrichtung, welche eine
Meßvorrichtung für die Unwucht, einen Winkel- und Größenspeicher für die gemessene Unwucht und Eindrehmittel
aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler und der Winkelspeicher mit einem
Vergleicher verbunden sind und daß der Ausgang des Vergleichers mit den Eindrehmitteln verbunden
ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen nachfolgend näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der verwendeten Zählskala mit Markierungen der Ausgleichsstellen am Wuchtkörper und deren Abtastung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Antriebe der Auswuchtmaschine und der Positioniereinrichtung
und
Fig. 3 ein Blockschaltbild, aus dem der Funktionsablauf beim Positionieren des Wuchtkörpers
hervorgeht.
Eine Zählskala 1 trägt Markierungen entsprechend den Ausgleichsstellen eines Wuchtkörpers, die mit
eins beginnend in der Reihenfolge der natürlichen Zahlen numeriert sind, und von einer Fotozelle 4 abgetastet
werden. Diese Markierungen können Hell-Dunkelfelder, Lochspuren od. dgl. sein.
Die Markierungen können schwarz auf weiß oder umgekehrt aufgebracht sein. Außerdem entsprechen
die Abstände zwischen den Markierungen der Winkelteilung der Ausgleichsstellen am Wuchtkörper.
Der Zählskala 1 ist eine Nebenspur 2 zugeordnet, die von einer Fotozelle S abgetastet wird. Die Nebenspur
2 dient zur Festlegung des Zählbeginnes auf der Zählskala 1.
Die Steuerung ist so aufgebaut, daß jeder Ausgleichsstelle entweder ein Schwarz-weiß-Übergang
oder ein Weiß-schwarz Übergang entspricht. Der Zählbeginn ist durch die Nebenspur 2 dann festgelegt,
wenn sich die Fotozelle 4 farblich mit der Fotozelle 5 in Koinzidenz befindet. Die Anzahl der Zählskalen
1 entspricht der Anzahl der vorhandenen oder vorgesehenen Ausgleichsebenen. Die Anzahl von Nebenspuren
entspricht im allgemeinen der Anzahl von Zählskalen 1. Sie kann sich erhöhen, wenn z. B.
gleiche, aber untereinander phasenverschobene Winkelteilungen verschiedener Ausgleichsebencn
vorliegen.
Gemäß F i g. 2 wird der Wuchtkörper durch ein Antriebsaggregat 7 an einer allgemein mit 8 bezeichneten
Auswuchtmaschine angetrieben. Ein Positionierantrieb 10 ist über eine gesteuerte Kupplung mit
der Auswuchtmaschine 8 verbunden. Während des Meßvorganges auf der Auswuchtmaschine 8 ist dieser
Positionierantrieb 10 abgekuppelt.
Das Vorgehen bei dem erfindungsgemäßen Verfahren und die Funktionsweise der Vorrichtung wird
an Hand der F i g. 3 erläutert.
Bei Beendigung eines Meßlaufes wird durch ein Kommando »Bremsen« ein Antriebsmotor AM im
Antriebsaggregat 7 abgebremst und zugleich die Schnelldrehzahl eines Positioniermotors PM eingeschaltet.
In einem Drehzahlvergleicher T wird die Drehzahl des Antriebsmotors AM während des
Bremsvorganges mit der des Positioniermotors /1A/
verglichen. Der Drehzahlvergleicher T erhält außerdem eine Information der Meßelektronik darüber, ob
ein Massenausgleich erfolgen muß oder nicht. Im verneinenden Falle wird der Antriebsmotor A M bis
zum Stillstand abgebremst. Bejahendenfalls wird bei Drehzahlgleichheit des Antriebsmotors AM und des
Positioniermotors /'Λ7 die Kupplung 11 eingeschaltet
und die Bremsung des Antriebsmotors AM aufgehoben. Das Einschalten der Kupplung 11 wird mittels
einer Überwachungseinrichtung /Ct/ überwacht, die
gleichzeitig die Fotozellen 4 und 5 einschaltet. Wenn beide Fotozellen 4 und S weiß sehen, ist Zählbereitschaft
gegeben. Dies wird in einem Bereitschaftsspeicher B vermerkt. Der Bereitschaftsspeicher B bereitet
nun einen Zähler Z zum Zählen vor. Dem Zähler Z ist ein automatischer Umschalter für die Zählvorgänge
im ersten Wuchtgang sowie den darauffolgenden Wuchtvorgängen zugeordnet. Gezählt wird jeweils
der Weiß-schwarz-Ubergang der Stellenmarkierungen. Der Zählstand wird einem Vergleicher V
mitgeteilt, in den auch die Informationen eines Komponentenspeicher KO von der Meßelektronik einlaufen.
Der Komponentenspeicher KO speichert die Angabe darüber, an welchen Ausgleichsstellen Unwuchten
vorliegen, h. h. Ausgleichsvorgänge vorgenommen werden müssen. Wenn die Zählerstellung
und die Komponentenmeldung übereinstimmen, wird ein Positionsmelder P eingeschaltet. Dieser schaltet
den Positioniermotor PM auf eine langsame Drehzahl um, um innerhalb des durch die Impulsbreite
einer Zählskalamarkierung gegebenen Zeitintervalls die verlangte Position genau einzustellen. Sobald
jetzt die Zählfotozelle 4 den Übergang schwarz-weiß feststellt, wird der Positioniermotor PM abgeschaltet.
Die verlangte Position ist gefunden. Nun schließt sich in an sich bekannter Weise der automatische
Massenausgleich einsprechend den Angaben der Meuelcktronik auf Grund des vorangegangenen Meßlaufes
an.
Bei Beendigimg des Massenausgleiches wird in einen Ausgleichsspeicher .·! eine Information gegeben.
Mittels dieses Ausgleichsspeichers ,-I und des
bereits erwähnten Komponentenspeichers KO wird
festgestellt,
1. ob eine weitere Ausglcichsstelle positioniert werden muß oder
2. ob die Ausglcichsfcrtigmcldung AF gegeben werden kann.
Im ersten Fall wird erneut die Schnelldrehzahl des
Posilionicrniotors PM eingeschaltet und von neuem eine Positionierung in gleicher Weise, wie oben beschrieben,
ausgeführt. Im zweiten Falle bewirkt die Ausglcichsfcrtigmeldung^F sowohl einen neuen
Start des Antriebsmotors AM als auch das Umschalten eines Laufspeichers L für den unmittelbar anschließenden
Meßlauf entsprechend dem Feinwuchtvorgang. Die Information an den l.aufspeicherL bewirkt
nun das automatische Umschalten des Zählers Z, so daß nun eine andere Positionszählung vorgenommen
wird. Wurden im ersten Wuchtvorgang durch den Positionszähler jeweils die mit ungeraden
Zahlen numerierten Markierungsstein auf der Zählskala 1 sowohl bei der Messung als auch bei der
Positionierung berücksichtigt, und die mit geraden Zahlen bezifferten Markierungen ignoriert, so werden
nun die den Markierungsstein mit geraden Nummern entsprechenden Ausgleiehsstcllcn des Wuchtkörpers
sowohl bei der Messung als auch bei der Positionierung erfaßt. Die Markierungsstein mit geraden
Nummern auf der Zählskala 1 entsprechen nun einer Ausgleichswinkelteilung, die gegenüber der bei
der Grobwuchtung verwendeten Winkelteilung verschoben ist. Der Vcrschiebungsbclrag der einzelnen
Komponenten gegenüber den bei der Grobwuchtung verwendeten Komponenten muß keineswegs für alle
Komponenten gleich groß sein. Es kann vielmehr entsprechend den Ausgleichsmöglichkeiten arr
Wuchtkörper für jede Komponente ein individuellei Betrag vorgegeben sein. Dadurch läßt sich sehr einfach
eine Anpassung an die Ausgleichsmöglichkeiteri des Wuchtkörpers erreichen.
Der Laufspeichcr L kann nach Durchführung des
Feinausgleiches noch eine Information für einen anschließenden Kontrollmcßlauf abgeben, um die Auswuchlgenauigkeit
und die Restunwucht festzustellen.
ίο Der Laufspeicher L gibt außerdem nach Iirledigung
sämtlicher Vorgänge den abschließenden Befehl zui vollen Bremsung des Antriebsmotor. Durch die erfindungsgemäße
Anordnung erfolgt also eine Verschiebung der Ausgleichspunkte im Grob- und Feinwuchtvorgang,
so daß bei sämtlichen Ausgleichsvorgängcn von einer noch nicht bearbeiteten Oberfläche
des Wuchtkörpers ausgegangen werden kann. Die beschriebene Vorrichtung verfährt dabei so, daß innerhalb
der Elektronik die hierzu benötigte konstruktiv vorgegebene Phasenverschiebung der Ausgleichswinkelteilungen
vorgenommen wird. Es kanr jedoch auch die Steuerung so ausgeführt werden, daC
im Feinwuchtvorgang das Ausglcichswcrkzeug dei gleichen Komponente zugeordnet radial in eine neue
Ausgleichsposition verschoben wird, falls eine Verschiebung in Umfangsrichtung auf dem Wuchtkörpci
nicht möglich ist.
Mit der beschriebenen Vorrichtung und gcmäli dem erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich also dci
Wuchtkörper an einer frei wählbaren Anzahl von Ausgleiehsstcllcn positionieren, die lediglich von dci
konstruktiven Formgebung des Wuchtkörpers abhängig sind. Die Zahl der erforderlichen Meß- und Ausgleichsläufc
läßt sich dabei beliebig den erforderlichen Ausgleichsvorgängen anpassen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum automatischen Auswuchten von Wuchtkörpern mit vorbestimmten Ausgleichsstellen,
bei deni die Unwucht nach Größe und .Winkellage gemessen und gespeichert wird,
anschließend der Wuchtkörper in die gemessene Winkellage eingedreht und der Ausgleich durchgeführt
wird und diese Schritte mehrmals wiederholt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß am Wuchtkörper mindestens zwei Sätze von auf gegeneinander verschobenen Winkelteilungen
liegenden Ausgleichsstellen vorbestimmt werden und diesen Ausgleichsstellcn entsprechende Markieruiigen
auf einer Zühlskala winkelgerecht aufgezeichnet werden und daß beim Eindrehen des
Wuchtkörpers die Zählskala mit dem Wuchtkörper in Phase mit umläuft und bei Koinzidenz
einer gespeicherten Unwucht mit einer Markie- ao rung auf der Zählskala der Eindrehvorgang beendet
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsstellen auf dem
Wuchtkörper in der Reihenfolge der natürlichen Zahlen numeriert werden und die ungeradzahlig
numerierten Ausgleichsstellen im Grobwuchtvorgang und die geradzahlig numerierten Ausgleichsstellen
im Feinwuchtvorgang bearbeitet werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I oder 2 mit einer Meßvorrichtung
für die Unwucht, einem Winkel- und Größenspeicher für die gemessene Unwucht und mit Eindrehmittcln, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zähler (Z) und der Winkelspeicher (KO) mit
einem Vergleicher (V) verbunden sind und daß der Ausgang des Vergleichers (V) mit den Eindrehmitteln
verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überwachungseinrichtung
(K(J) vorgesehen ist, welche bei einer vorhandenen Unwucht den Zähler (Z) in Zählbereitschaft
hält und daß ein weiterer Speicher (A) mit dem Winkelspeicher (KO) verbunden ist, der das «
Vorhandensein oder Fehlen weiterer Unwuchten meldet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleicl.istellen
auf der Zählskala (1) fortlaufend numeriert sind und daß ein Laufspeicher (L) mit dem Zähler (Z)
in Verbindung steht, der dem ersten Ausgleichslauf die ungeraden Zahlen und dem zweiten
Ausgleichslauf die geraden Zahlen zuordnet. '
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DE1968H0064977 DE1648520C3 (de) | 1968-01-05 | 1968-01-05 | Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Auswuchten von Wuchtkörpern |
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DE1968H0064977 DE1648520C3 (de) | 1968-01-05 | 1968-01-05 | Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Auswuchten von Wuchtkörpern |
Publications (3)
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DE1648520A1 DE1648520A1 (de) | 1971-07-22 |
DE1648520B2 DE1648520B2 (de) | 1973-03-01 |
DE1648520C3 true DE1648520C3 (de) | 1978-05-18 |
Family
ID=7162937
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Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE1648520C3 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3115609A1 (de) * | 1981-04-16 | 1982-11-04 | Gebr. Hofmann Gmbh & Co Kg Maschinenfabrik, 6100 Darmstadt | Verfahren und vorrichtung zum kennzeichnen von unwuchten an einem rotationskoerper, insbesondere kraftfahrzeugrad" |
-
1968
- 1968-01-05 DE DE1968H0064977 patent/DE1648520C3/de not_active Expired
Also Published As
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DE1648520A1 (de) | 1971-07-22 |
DE1648520B2 (de) | 1973-03-01 |
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